Pegida Gewalt gegen Migranten seit Pegida-Start gestiegen

Für den Rechtsextremismusforscher Funke steht Pegida für ein Klima „das Gewalt gegen Migranten, vor allem aber Muslime will.“ Die Zahl der gewaltsamen Übergriffe hat sich seit Pegida mehr als verdoppelt.
Update: 27.01.2015 - 20:48 Uhr 23 Kommentare
Die Gewaltsamen Übergriffe auf Migranten haben sich seit Beginn der Pegida-Demonstrationen mehr als verdoppelt. Quelle: dpa

Die Gewaltsamen Übergriffe auf Migranten haben sich seit Beginn der Pegida-Demonstrationen mehr als verdoppelt.

(Foto: dpa)

Mainz/KielSeit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst 2014 hat sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und ihre Unterkünfte nach Recherchen von „Report Mainz“ mehr als verdoppelt. In den drei Monaten vor dem ersten Pegida-Marsch am 20. Oktober habe es bundesweit 33 Übergriffe auf Migranten und Flüchtlinge gegeben, in den drei Monaten danach 76, berichtete das ARD-Politikmagazin am Dienstag. Das sei eine Zunahme von 130 Prozent. Die Übergriffe reichen dem Bericht zufolge von Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkünften bis hin zu brutalen Angriffen auf Ausländer.

Der Rechtsextremismusforscher Prof. Hajo Funke sagte dem Magazin: „Pegida hat ein Klima entfesselt, das Gewalt gegen Migranten, vor allem aber Muslime will. Die Erhöhung um über 100 Prozent an Gewalt gegen Schwächere ist beschämend für die Republik, für uns alle.“ Funke sieht Parallelen zu den verheerenden Anschlägen auf Asylunterkünfte Anfang der 90er Jahre.

Die sieht auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig. Albig, Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, SPD-Vize Ralf Stegner, Landtagsabgeordnete sowie Vertreter der jüdischen und der türkischen Gemeinde nahmen am Dienstagabend an einer Demonstration in Kiel für Demokratie und Toleranz teil, an der sich mehr als 10.000 Menschen beteiligten.

Nach Polizeiangaben verlief alles ruhig. Zu dem Marsch durch die Innenstadt hatte das von mehr als 100 Organisationen unterstützte Bündnis „Das ist unsere Stadt - die Kiel Region ist weltoffen!“

Albig sagte: „Wir setzen heute gemeinsam ein starkes Zeichen - ein Zeichen gegen Rassismus, gegen Dummheit und gegen Hass.“ Mit Blick auf die islamkritische Pegida-Bewegung fügte er hinzu: „Wir wissen, wohin diese Demos führen. Wir haben das schon einmal gesehen. Sie führen nach Solingen, nach Rostock und nach Mölln.“

Rassismus komme immer durch die Hintertür. In den drei Städten hatte es Anfang der neunziger Jahre rassistisch motivierte Brandanschläge gegen Zuwanderer gegeben. Dabei wurden mehrere Menschen getötet.

„Report Mainz“ hat nach eigenen Angaben Agenturmeldungen, Zeitungs-, Hörfunk- und Fernsehberichte, Pressemitteilungen der Polizei sowie Chroniken der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) für seine Zählung ausgewertet. Andere Statistiken ergäben ein ähnliches Bild.

So habe etwa die vom Bundeskriminalamt geführte Statistik „Politisch Motivierte Kriminalität - rechts“ im November vergangenen Jahres mit 63 Gewalttaten mit fremdenfeindlichem Hintergrund einen Höchststand erreicht.

  • dpa
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23 Kommentare zu "Pegida: Gewalt gegen Migranten seit Pegida-Start gestiegen"

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  • Ich glaube, nicht Pegida ist Schuld, sondern der Islam und unsere Politiker. Wer hat den Befehl: Tötet Andersgläubige? Warum halten sich die Islamgläubige daran und verbreiten die Medien nur Lügen, wenn sie über die Morde und Gräueltaten der Islamgläubige berichten?

  • Gérard Biard Chefredakteur Charlie Hebdo in JF 46/2011
    Zitat:
    „Ich sage den Franzosen, ich sage Europa und dem Westen insgesamt, aber ich sage auch den Journalisten: Wacht auf! Hört auf, den politischen Islam zu unterstützen. Seid nicht naiv, diese Leute kennen keine Toleranz und bedrohen sogar Muslime, die ihrer Meinung nach zu moderat sind.“

    Wann wird diese Botschaft in den Redaktionsstuben, den Parlamenten der Länder und den Parteizentralen der europäischen Parteien ankommen? Wieviel Menschen müssen noch ermordet werden, weil sie „die Religion, den Propheten beleidigt“ haben, bis wir „im Westen“ reagieren und diese Leute aus unseren Ländern schmeißen und ihnen den Zutritt verwehren?

  • Hunderte rassistische Gewaltverbrechen gegen Deutsche im selben Zeitraum


    Nach der Definition, die "Report Mainz" angewendet hat, haben sich im gleichen Zeitraum hunderte rassistische Gewaltverbrechen gegen Deutsche und andere christliche Europäer ereignet.

    Wer sich die "Chronik" der rassistischen Gewalttaten ansieht, entdeckt folgenden Fall:

    >>(10) Halle / Sachsen-Anhalt
    Ein zehnjähriges dunkelhäutiges Mädchen wurde am 26. Oktober in Halle von Kindern ausländerfeindlich beleidigt, geschlagen und im Gesicht verletzt. Das Opfer ist in Halle geboren.
    (www.taz.de v. 31. Oktober 2014)
    <<

    – Mit anderen Worten: Eine rassistische Gewalttat ist für Report-Mainz-Redaktion genau das, was deutsche Kinder wie auch Kinder europäischer Migranten an mehrheitlich muslimischen Schulen erleiden müssen - und das nicht "nur" einmal, nicht "nur" ein paar Mal, sondern T a g für T a g.

    Die FAZ schrieb über einen 2010 veröffentlichen Dokumentarfilm über eine Essener-Schule:

    >>Brutale Prügeleien und Beschimpfungen gehören zum Alltag
    Wer Prügel bezieht, bestimmt die Mehrheit, und die Mehrheit bestimmt, was üblich ist. Im Ramadan wird den Deutschen schon mal in die Suppe gespuckt, und wer aufmuckt, den erwarten die Brüder und Cousins vor dem Schultor. ....
    <
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fernsehen/kulturkampf-im-klassenzimmer-was-gehst-du-zu-den-deutschen-11008254.html

    Wenn man nun davon ausgeht, dass es mehrere solcher Schulen gibt, und es in diesen Schulen noch mehrere herkunftsdeutsche Kinder oder andere europäische Kinder gibt, so kommt man in dem 90-Tage-Zeitraum leicht auf HUNDERTE rassistische Gewalttaten gegen Deutsche und andere christlich-geprägte Europäer.

  • LINKES FEINDBILD : DER CHRISTLICH-GEPRÄGTE, EUROPÄISCHSTÄMMIGE MENSCH


    Für die kulturellen Linken --Kulturmarxisten, Politisch-Korrekten sind europäischstämmige Menschen die Hass- und Feindgruppen No.1.

    Das geht sogar soweit, dass sie gesetzlich-festgeschriebene Benachteiligungs und Diskriminierungsmassnahmen gegen „Nicht-Migranten“ (und Nicht-Muslime) fordern. „Positive Maßnahmen“ nennen sie das. Besonders die Grünen, aber auch die Linkspartei setzen sich entschieden dafür ein.

    Ironischerweise sind jene, die am lautesten gegen Rassismus, Diskriminierung, Aushrenzung schreien, die größten Befürworter von Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung. Nur, dass sich ihr Rassismus gegen Deutsche oder andere christliche, europäischstämmige Menschen richtet, und deshalb akzeptiert wird.

    Und ganz egal wie viel Diskriminierungen und Benachteiligungen Herkunfts-Deutsche ausgesetzt sind, und ganz egal wie viele Horrorstories noch über Christenfeindlichkeit und Europäerfeindlichkeit beispielsweise an den Schulen an die Öffentlichkeit kommen, und ganz gleich wie groß der Widerspruch zwischen politisch korrekten Anspruch und Realität auch sei, werden sie, zumindest der harte Kern, weiterhin unbeirrt an ihrem Weltbild festhalten.

    Das ist auch der Grund für die unter Linken so häufig beobachtbare Zurückgreifen auf Nazi- oder Rassismus-Keulen, Forderungen nach Zensur, und der erbarmungslosen Verfolgen ihrer politischer Gegner, (Kampf gegen Rechts). Sie haben nichts mehr außer pure Gewalt, Einschüchterung, und Hetze, um ihre Hass-Ideologie ihr Weltbild, ihre Ideen und Gesellschaftsmodelle zu verteidigen.

  • Zusimmung.

    Aber gerade dieses Art der Einseitigkeit der Berichterstattung - die die Unterschlagung eines immer gefährlichen Ausmaße annahmenden Rassismus einerseits und die Dämonisierung einer ganzen Volksgruppe (nach dem Mantra: Nur die Deutschen sind rassistisch) überschreitet die Grenze der bloßen Lüge.

    Gerade das Thema "rassistische Gewalt" ist Zeugnis dafür, dass der Begriff Lügenpresse für weite Teile der deutschen Medien nicht nur berechtigt sondern viel mehr untertrieben ist.

  • Ja, Herr Candeas und diese Schule ist leider weder ein Extremfall noch ein Einzelfall. Solche Schulen gibt es leider in ganz Deutschland ja sogar in ganz West-Europa.

    SO ETWA IN BERLIN:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1416520/Wie-Migranten-deutsche-Kinder-mobben.html

    >>Nur drei Schüler in der Klasse von Lukas waren deutscher Herkunft, in den Parallelklassen waren es noch weniger. Sie alle wurden von den Mitschülern ausgegrenzt und beschimpft, erzählt Lukas. "Wir wurden als Ausländer bezeichnet", sagt er. Ab und zu hätten sich die anderen den "Spaß" gemacht und alle blonden Schüler auf der einen Seite und alle schwarzhaarigen auf der anderen Seite antreten lassen, nur um zu zeigen, dass die anderen in der Übermacht sind. "Dann haben sie uns immer auf Türkisch beschimpft. Wir wussten, dass es Schimpfwörter sind, haben aber kein Wort verstanden", erzählt der 13-Jährige.

    Die Lehrer seien nicht eingeschritten. Lukas meint, die Pädagogen hätten zumindest darauf dringen können, dass die Mitschüler Deutsch sprechen sollten. Einmal sei eine Lehrerin dazugekommen, als er auf dem Flur in eine Ecke gedrängt und von einer Gruppe Mitschüler auf Türkisch angeschrien wurde. "Ich habe ihr erzählt, was los ist, aber ich hatte Angst, Namen zu nennen", sagt Lukas. "Dann wäre ja alles noch schlimmer geworden." Außerdem sei das nicht so einfach, denn viele Schüler seien daran beteiligt gewesen. "Es gab nicht den einen Anführer, der die anderen beeinflusst hätte", sagt Lukas. "Die meisten waren der Meinung, dass wir an dieser Schule nichts zu suchen hätten." <<


    IN GROßBRITANNIEN:

    http://www.frontpagemag.com/2013/dgreenfield/9-year-old-uk-boy-commits-suicide-over-muslim-bullying/

    In Großbritannien wurde ein englischer Junge, A a r o n D u g m o r e (9), seinen muslimischen Mitschülern so lange und in solch extremen Ausmaß gequält, dass er sich das Leben nahm. Report Mainz, die ARD oder sonstigen "Qualitätsmedien" berichteten natürlich NICHT darüber.

  • Für die Idealogie eines Hajo Funke und eines Oliver Deckers ist antiweißer Rassismus oder antieuropäischer Rassismus der passende Begriff.

    Diese Leute verdienen ihren Lebensunterhalt damit, jede Abweichung von ihrer eigenen extrem-linken Ideologie für rechtsextrem zu erklären, und anderen Leute als Rassisten zu verleumden, wären sie selbst Einstellungen vertreten, die im extremen Maße und nach einer engegen Definition des Wortes Rassismus sind - ein Rassismus der sich gegen alle Deutschen, europäischen Ausländer und generell alle weißen, europäischstämmigen Menschen richtet.

  • DER "KAMPF FÜR RECHTS" DER EUROPÄISCHEN LINKEN

    Die Wahrheit ist, und das zeigt das von ihnen aufgeführte Beispiel sehr schön, dass die Grünen und anderen Linken eigentlich gar nichts gegen "Rechts" -- also gegen nationalistische und konservative Bewegungung haben.

    Von der radikalsten, extremistischen, und faschistischen Formen des Ultranationalismus oder der religiöser Reaktion unter Muslimen, wie den Grauen Wölfen oder Salafisten- scheut (zumindest die Grüne Parteiführung) zurück. Mit der Light-Version türkischen Chauvenismus, wie er etwa von Kolats "Türkischer Gemeinde in Deutschland" vertreten, wird, oder dem "Islamismus Light" der islamisch-reaktionären Islamverbände feiern die Grünen (wie die SPD und Linkspartei) ganz offiziell Brüderschaft. (Kolat ist immerhin SPD-Mitglied, seine Frau nun Ministerin in Berlin)

    Während sie einen "Kampf" gegen demokratische und friedliche d e u t s c h e und e u r o p ä i s c h e Nationalisten fordern – ja selbst zum "Kampf" gegen die gemäßigtisten Konservativen aufrufen - sind islamische Ultrareaktionären und türkischen Neofaschisten für sie entweder gleichgültig oder sogar offizielle Verbündete.

  • GESCHLAGEN, GEDEMÜTIGT UND AUSGRENZT - RASSISMUS ÜBER DIE "REPORT MAINZ" NICHT BERICHTET:


    >>Manchmal werden sie verhöhnt, manchmal sogar geschlagen. Mit ihnen wird in der Klasse kaum geredet, sie ziehen sich zurück, sagen kaum noch ihre Meinung – kurz, sie sind nicht integriert in der Schule. Die Rede ist nicht von Migranten-Kindern an einer deutschen Schule, sondern von deutschen Schülern an einer Hauptschule in Essen. “Sie werden nicht jeden Tag mit dem Messer bedroht, … aber die Kinder mit Migrationshintergrund haben hier eindeutig das Sagen”, so die Direktorin der Schule. “Red nicht mit der, das ist bloß eine deutsche Schlampe”, so hören es auch die Lehrerinnen. “Wenn Ramadan ist, ist Ausnahmezustand. Beim letzten Mal ging es soweit, dass sie uns ins Essen gespuckt haben”, berichtet die Hauswirtschaftslehrerin. “Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es andersrum.” Ein libanesischer Arabisch-Lehrer schildert, dass die deutsche Lebensart von seinen Schülerinnen und Schülern ganz offen abgelehnt würde, diese Einstellung sei fast schick. <<

    https://www.youtube.com/watch?v=5vjJSC970V0

  • @ Rolf Steinert „Der größte Teil von Gewalttaten geht von Linksautonomen, Antifanten und PEGIDA-Gegendemonstranten...“

    Aber aber, das sind „Aktivisten“, von denen geht nur gute Gewalt aus. Wobei ich mir immer die Frage stelle, wie „autonom“ die „Autonomen“ sind, leben sie doch regelmäßig von H4 und gehe jeder geregelten Arbeit aus dem Weg.

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