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Pegida Pegida-Delegation besucht Entwicklungshilfe-Staatssekretär

Bisher hat Pegida den Kontakt zur etablierten Politik stets abgelehnt – ein Kurs, der sich jetzt ändert. Am 26. März empfängt Entwicklungshilfe-Staatssekretär Friedrich Kitschelt eine Delegation des Protestbündnisses.
10.03.2015 - 18:37 Uhr 2 Kommentare
Teile der umstrittenen Pegida-Bewegung suchen neuerdings aktiv Kontakt zur Politik. Quelle: dpa
Termin bei Entwicklungshilfe-Staatssekretär

Teile der umstrittenen Pegida-Bewegung suchen neuerdings aktiv Kontakt zur Politik.

(Foto: dpa)

Berlin Ein Teil der Pegida-Anhänger ändert seine Strategie und sucht nun bewusst den Kontakt zur Politik auf Bundesebene. Eine Delegation werde am 26. März von Entwicklungshilfe-Staatssekretär Friedrich Kitschelt im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestags empfangen, teilte am Dienstag das Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz auf Anfrage mit, über den der Kontakt zustande kam. Die Führung der einwanderungskritischen Dresdner Pegida-Demonstranten hatte bisher Kontakte zur Politik abgelehnt.

Eine Ministeriumssprecherin sagte: „Die Leitungsmitglieder des Ministeriums geben auf Einladung bei zahlreichen Terminen und Gesprächsrunden Auskunft über alle deutschen Aktivitäten für Flüchtlinge weltweit. Um eine solche Einladung handelt es sich auch hier.“

Am Montag war bekanntgeworden, dass einzelne CDU-Politiker aus Dresden bereits seit Ende Januar mit Pegida-Leuten Gespräche führen. SPD-Fraktionschef Dirk Panter erklärte am Dienstag, dass die Sozialdemokraten als Koalitionspartner nicht eingebunden seien und auch nichts davon gewusst hätten.

Die Kontakte seien nicht über die CDU-Fraktion gelaufen, sondern als „Einzelinitiative“ von Abgeordneten, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag, Christian Piwarz. Über Vaatz fanden Pegida-Anhänger um den Dresdner Unternehmer Reiko Beil (44) schließlich Zugang zur Bundespolitik.

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    2 Kommentare zu "Pegida: Pegida-Delegation besucht Entwicklungshilfe-Staatssekretär"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Sie haben meine volle Zustimmung Frau Schmitt.
      Diese Politiker sollen nicht immer alles zu ihrem eigenen Vorteil drehen und immer PEGIDA und NPD bzw. Neonazis alles in die Schuhe schieben.
      Aber leider gibt es genug Leute die diesen Unsinn glauben und weiterhin diese ,,politische Elite'' wählen...

    • Die CDU-Heuchler...Schämt euch, ihr ach so toleranten Deutschen. Wenn man als Ausländerin abends durch die Strassen läuft, dann schaue ich mich NICHT sorgenvoll nach den Massen an Neonazis um, die laut Medien angeblich an jeder Ecke stehen oder bösen PEGIDA-Demonstranten, sondern mit fallen die Blicke von bärtigen Einwandererern, im Schlepptau eine Burkaträgerin auf, aus denen alles spricht, nur nicht Respekt gegenüber Andersdenkenden(und westlich angezogenen Frauen). Leute, lasst uns bitte nicht mit diesen Typen alleine in eurer lächerlichen Toleranz gegenüber Intoleranten! Wer den religiösen Terror hier im Lande toleriert, sogar die Einwanderung dieser Leute zuläßt, ist nicht besser als die Leute, die Ehrenmorde begehen oder Bomben legen

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