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Personalie Mit diesen Vertrauten zieht Kramp-Karrenbauer ins Verteidigungsministerium

Die CDU-Parteichefin verlagert ihren Arbeitsschwerpunkt ins Verteidigungsministerium. Dafür nimmt sie enge Vertraute aus der Parteizentrale mit.
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Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nimmt Vertraute mit ins Verteidigungsministerium. Quelle: dpa
Annegret Kramp-Karrenbauer zum Klimaschutz

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nimmt Vertraute mit ins Verteidigungsministerium.

(Foto: dpa)

Berlin Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer holt ihre engsten Vertrauten aus der CDU-Zentrale ins Verteidigungsressort. Die CDU bestätigte am Montag, dass der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der CDU, Nico Lange, Leiter des Leitungsstabs im Ministerium wird. Lange gilt als enger Vertrauter der Parteichefin und verfügt als ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew und Washington über ein breites außenpolitisches Netzwerk.

Die CDU-Chefin, die erst im Juli Verteidigungsministerin geworden war und als potenzielle Kanzlerkandidatin der Union gilt, verlagert nun den Schwerpunkt ihrer Arbeit ins Ministerium. Zunächst hatte die „Welt“ über den Personalwechsel berichtet. Demzufolge nimmt sie auch ihre Büroleiterin Peggy Liebscher und den persönlichen Referenten der Parteichefin, Boris Binkowska, mit in das Verteidigungsministerium.

Nach Informationen der „Welt“ besitzen alle drei Erfahrungen in oder mit der Bundeswehr. Lange habe als Zeitsoldat gedient und nahm an Auslandseinsätzen im Kosovo und in Bosnien teil. Binkowska sei Hauptmann der Reserve und Liebscher habe als Oberleutnant an Veranstaltungen zur Information im Heer sowie bei der Streitkräftebasis teilgenommen.

Nach Informationen aus dem Bericht plane Kramp-Karrenbauer „eine ähnliche Arbeitsorganisation, wie sie Angela Merkel als Kanzlerin und gleichzeitige Parteichefin hatte“. Sie wäre nur noch an wenigen festen Tagen in der Parteizentrale, heißt es weiter. Wichtige Dokumente würden täglich aus den Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung ins Ministerinnenbüro gebracht.

Es wird damit gerechnet, dass CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nun eine größere Rolle im Konrad-Adenauer-Haus, der CDU-Parteizentrale, spielen wird.

Mehr: Die CDU-Chefin will das „Gebilde“ aus Entgelten, Umlagen, Abgaben und Steuern im Energiesektor reformieren. Wie Kramp-Karrenbauer die „grüne Null“ durch eine Steuerreform erreichen will, lesen Sie hier.

  • rtr
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