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Personalprobleme Generalinspekteur Zorn: Bundeswehr ist erst 2031 voll ausgestattet

Erst in zwölf Jahren sollen die neuen Brigaden der Bundeswehr voll ausgestattet sein. Generalinspekteur Eberhard Zorn gab einen Ausblick auf 2019.
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Ersatzteile seien weiterhin ein großer Sorgenpunkt, meinte Zorn auf der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Quelle: dpa
Eberhard Zorn

Ersatzteile seien weiterhin ein großer Sorgenpunkt, meinte Zorn auf der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag.

(Foto: dpa)

SeeonDie neun Brigaden der Bundeswehr werden nach Ansicht des Generalinspekteurs der Truppe erst in zwölf Jahren vollständig ausgestattet sein. Die langfristigen Planungen würden das Ziel für 2031 vorsehen, sagte Eberhard Zorn am Freitag beim Besuch der CSU-Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon. „Das ist abgestimmt innerhalb der Nato, aber auch mit den EU-Partnern.“

Die Bundeswehr sei aber dennoch in der Lage, die jüngst übernommene Führungsrolle als Nato-Speerspitze in diesem Jahr zu erfüllen. „Wir haben uns für diese Brigade selbstverständlich, das ist bekannt, das Material ausgeliehen aus anderen Truppenteilen der Bundeswehr“, sagte Zorn. Die Brigade sei voll führungsfähig und voll einsatzbereit.

„Die negative Seite ist, dass wir tatsächlich in den Truppenteilen, die Material abgegeben haben, natürlich Material zu wenig haben.“ Diese Lücken müssten nun geschlossen werden. Zorn gab sich aber zuversichtlich, dass die Bundeswehr sowohl personell als auch bei der Ausrüstung ab 2019 besser dastehen werde als in der Vergangenheit.

„Mein Sorgenpunkt ist unverändert das Thema der Ersatzteil-Pakete. Hier sind aber alle Weichen gestellt, so dass ich ab Mitte des Jahres damit rechne, dass wir auch hier vorankommen.“ Dank der Ausstattung des Verteidigungshaushalts könne die Bundeswehr auch neue Großprojekte starten.

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  • dpa
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