Personalrochaden bei der SPD Gabriel bleibt Vizekanzler

Der scheidende Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel soll auch in seiner neuen Rolle als Außenminister Vizekanzler bleiben. Auch von manchen seiner Mitarbeiter will sich der SPD-Politiker nicht trennen.
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Der scheidende Wirtschaftsminister bleibt auch als Außenminister Vizekanzler. Quelle: AFP
Sigmar Gabriel und Angela Merkel

Der scheidende Wirtschaftsminister bleibt auch als Außenminister Vizekanzler.

(Foto: AFP)

BerlinDer scheidende Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel soll nach Informationen des Handelsblatts auch in seiner neuen Rolle als Außenminister Vizekanzler bleiben. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur dpa darüber aus der Fraktionssitzung berichtet. Guido Westerwelle hatte seinerzeit das Amt des Vizekanzlers und seine Position als FDP-Vorsitzender gemeinsam aufgegeben, während er noch Außenminister war.

Als Unterstützung nimmt Gabriel seinen bisherigen beamteten Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Rainer Sontowski mit ins Auswärtige Amt, sowie weitere Mitarbeiter aus der Leitungsabteilung. Sontowski war als Staatsekretär verantwortlich für die Zentralabteilung, die Leitungs- und Planungsabteilung und die Abteilung Wirtschaftspolitik.

Die anderen beiden beamteten Staatssekretäre, der für Energie zuständige Rainer Baake und der für Digitales zuständige Gabriel-Vertraute Matthias Machnig verbleiben voraussichtlich im Wirtschaftsministerium.

Nach Informationen des Handelsblatts findet am Freitag sowohl im Auswärtigen Amt, als auch im Bundeswirtschaftsministerium die Amtsübergabe statt. Die bisherige Parlamentarische Staatssekretärin des Ministeriums, Brigitte Zypries, soll am Freitagmittag das Amt übergeben bekommen.

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15 Kommentare zu "Personalrochaden bei der SPD: Gabriel bleibt Vizekanzler"

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  • >> SPD-Chef Schulz: „Die SPD tritt an, um dieses Land zu führen“ – Zentrale Aufgabe „die Verteidigung der Demokratie“ >>

    Da CAPO ist angetreten...................????!!!!!

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  • Vizekanzler, toller Job. Kann man sich prima hinter der Chefin verstecken und weiter toll kassieren. Aussenminister, da gewinnt man Zeit, denn man muß sich ja noch einarbeiten. Sieht für mich aus, daß da einer eine Lehre beginnt. Aber, in jeder gutgehenden Firma werden etliche Nulpen mitgeschleppt, die sonst kaum irgendeine Chance haben. Die Firma gibt es halt her. Wenn der normale Arbeitnehmer wüßte und wahrnehmen würde, was da in den oberen Etagen abläuft, dann würde er versuchen, die Leistung einzustellen und es diesen Schmarotzern gleich zu tun. Leider können dies nur die Bauernschlauen und die, die über Leichen gehen, weil sie schon oft am Abgrund gestanden sind.
    Aber, so lange der Herrgott dagegen nichts unternimmt, findet er ein Wohlgefallen daran und findet das in Ordnung.

  • @Ingwer: 100 Prozent d´accord, nur nennen Sie mir im politischen Tollhaus Deutschland doch auch nur einen der aktuellen Gestalten, der etwas drauf hat. OK, die CSU und Söder mal außen vor, denn Bayern ist - LEIDER - nicht Deutschland. Genscher ist tot, Westerwelle auch, Merz in der Wirtschaft, zu Guttenberg auch, Schröder zu alt und Lindner allein in der FDP. Ansonsten doch alles nur ROTZ, Merkel und de Maziere + Maar gaaaaaaaaaanz vorn, Nahles und von der Leyen ebenso.

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  • Herr Steinmeier hat das Anspruchsniveau an einen Außenminister so weit herunter gefahren, dass nun sogar Herr Gabriel davon überzeugt ist, dass er den Job kann.

    Dank Twitter kann er das Amt sogar von zu Hause aus wahrnehmen. Spart zumindest eine Menge ansonsten nutzloser Reisekosten.

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