Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Peter Limbourg Unmut in der Politik über Deutsche-Welle-Chef

Seite 3 von 3:
Sender-Mitarbeiter kündigen Demonstration in Berlin an

Rößner gab zu bedenken, dass eine Deutsche Welle ohne deutsches Programm so wäre, als würde die BBC nicht mehr in Englisch senden. Aus der Deutschen Welle einen englischsprachigen Breaking News-fähigen Fernsehsender zu machen, sei auch deshalb „absurd“, da man ein Land und seine Sichtweisen nur über die Sprache richtig kennen lerne. Zudem gebe es bereits zahlreiche englischsprachige Auslandssender, die große Reichweiten und hohe Akzeptanz haben. „Mit diesen in Konkurrenz zu treten, dafür ist die Deutsche Welle bei weitem nicht ausgestattet“, sagte der Grünen-Politikerin.

Aus Sicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Kiesewetter sind daher drei Dinge wichtig für die Zukunft des deutschen Auslandsrundfunks: „Erstens, benötigt der Sender eine bessere Finanzausstattung. Zweitens, geht es darum, den Sender auch programmmäßig inhaltlich zu modernisieren und für die Zukunft besser aufzustellen. Drittens, angesichts der Gleichzeitigkeit von Krisen kommt es darauf an, deutsche Interessen medial aufzubereiten und im weltweiten Wettbewerb um die Informationshoheit zu vertreten.“

Der Sprecher des Senders, Christoph Jumpelt, wertete den Offenen Brief nicht als Angriff auf den Intendanten. Er begrüßte vielmehr den „Rückhalt und die Solidarität“ der Mitarbeiter für den Sender. Intendant Limbourg werde alles unternehmen, um eine ausreichende Finanzierung der Welle sicherzustellen, betonte der Sprecher.

In der kommenden Woche wird sich der Bundestag mit der Deutschen Welle befassen. An diesem Montag wollen Mitarbeiter der Welle gegen die Pläne in Berlin demonstrieren.

Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Peter Limbourg - Unmut in der Politik über Deutsche-Welle-Chef

0 Kommentare zu "Peter Limbourg: Unmut in der Politik über Deutsche-Welle-Chef"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote