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Pflegenotstand Paket für mehr Pflegestellen kommt zum neuen Jahr

13.000 zusätzliche Stellen sollen in der Altenpflege geschaffen werden. Zudem gebe es auch Lösungen für das Problem der vielen unbesetzten Stellen.
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Um den oft belastenden Arbeitsalltag zu entzerren, sollen sich Pflegekräfte künftig weniger mit Bürokratie aufhalten müssen. Quelle: dpa
Pflege

Um den oft belastenden Arbeitsalltag zu entzerren, sollen sich Pflegekräfte künftig weniger mit Bürokratie aufhalten müssen.

(Foto: dpa)

Berlin Für den Kampf gegen die Personalnot in der Pflege kommt zum neuen Jahr ein Paket für mehr Stellen, attraktivere Arbeitsbedingungen und Hilfen bei der Betreuung zu Hause. Der Bundesrat billigte am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll. Ermöglicht werden damit 13.000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege.

In Krankenhäusern sollen die Krankenkassen jede aufgestockte Stelle künftig komplett bezahlen. Tarifsteigerungen für Pflegekräfte bekommen die Kliniken bereits ab diesem Jahr ebenfalls voll von den Kassen finanziert.

In der Alten- und Krankenpflege sind 35.000 Stellen für Fachkräfte und Helfer unbesetzt. Ein generelles Problem ist, neue Stellen auch zu besetzen. Um den oft belastenden Arbeitsalltag zu entzerren, sollen sich Pflegekräfte künftig weniger mit Bürokratie aufhalten müssen. Deswegen soll die Anschaffung digitaler Lösungen etwa für Dokumentationen bezuschusst werden. Die Gesundheitsförderung für Pflegekräfte in Kliniken und Pflegeheimen wird künftig stärker bezuschusst.

Taxifahrten zum Arzt sollen für Pflegebedürftige ab Pflegegrad 3 und Menschen mit Behinderungen künftig einfacher werden. Angehörige, die zur Kur gehen wollen, sollen ein pflegebedürftiges Familienmitglied parallel in derselben Reha-Einrichtung betreuen lassen können.

  • dpa
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