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Plagiats-Affäre Unter Verschluss

Die Georg-August-Universität Göttingen spricht zwei Spitzenmediziner vom Plagiatsverdacht frei, hält das Gutachten aber geheim. Die Entlastungsbelege sorgen bei Experten für Kopfschütteln.
29.07.2015 - 19:48 Uhr
Eine Welle von Plagiatsverdachtsfällen in der deutschen Medizin. Quelle: dpa
Anatomische Modelle des Menschen

Eine Welle von Plagiatsverdachtsfällen in der deutschen Medizin.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Deutschland wird derzeit von einer Welle von Plagiatsverdachtsfällen in der Medizin erschüttert. Allein in Münster gab es im letzten Jahr Vorwürfe gegen die Autoren von 20 Arbeiten, in anderen deutschen Städten laufen weitere Verfahren gegen potenzielle Abschreiber. „Wir haben die größten Fallzahlen in der Medizin“, stellte kürzlich der Jurist Wolfgang Löwer fest.

Löwer muss es wissen, er ist Sprecher des Ombudsmanns für die Wissenschaft. Sein Gremium wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft extra für Fälle „wissenschaftlicher Unredlichkeit“ eingerichtet. Er rät betroffenen Hochschulen vor allem eins: „Mit Transparenz agieren.“

Doch genau das Gegenteil scheint bisweilen der Fall, wie sich nun am Beispiel der Universitäten Freiburg und Göttingen zeigt. Dort wird der Öffentlichkeit in einem prominenten Plagiatsverfahren vor allem mit Geheimniskrämerei begegnet. Und das wohl auch, weil das Ergebnis – ein Freispruch – nach Recherchen des Handelsblatts auf einer fragwürdigen Beweislage beruht.

Kein Fehlverhalten trotz identischer Textteile

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