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Plakate vorgestellt Wie die CDU die Wahl gewinnen will

Sicherheit, Arbeit, Familie: Das sind die Kernthemen, mit denen denen Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel die Bundestagswahl gewinnen will. Bei den Wahlplakaten setzt die Partei auf schwarz-rot-goldene Farbenspiele.
22.06.2017 - 13:25 Uhr 16 Kommentare

„Die CDU fokussiert Innovation und Forschung am Arbeitsmarkt“

Berlin Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel will die Bundestagswahl mit den Kernthemen Sicherheit, Arbeit und Familie gewinnen – und mit schwarz-rot-goldenen Farbenspielen. „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, lautet der Kernslogan der Plakat-Kampagne, die Generalsekretär Peter Tauber am Donnerstag in Berlin vorstellte. Merkel selbst präsentiert diesen Kernsatz auf einem der Plakate vor schwarz-rot-goldenem Hintergrund lächelnd mit dunkelblauem Blazer und typischer Halskette aus schwarzen, rosafarbenen und türkisen Steinen.

Alle Themen-Plakate spielen im Hintergrund mit den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold. Ein goldgelber Streifen liegt jeweils über einem roten auf einem schwarzen im Hintergrund. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Partei auch auf Europa. Erstmals gibt es laut Tauber ein eigenständiges europapolitisches Plakat, auf dem neben einer angedeuteten blauen Europaflagge und einem schwarz-gold-roten unteren Teil das Motto „Europa stärken heißt Deutschland stärken.“ zu lesen ist.

Merkel will ihre Partei im Wahlkampf für die Entscheidung am 24. September in der Mitte des politischen Spektrums verortet sehen - symbolisiert durch den Schriftzug „Die Mitte. CDU“. Er wird etwa bei öffentlichen CDU-Veranstaltungen wie Pressekonferenzen eingesetzt.

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    CDU erntet Spott für #fedidwgugl
    #fedidwgugl
    1 von 6

    CDU-Chefin Angela Merkel will mit schwarz-rot-goldenen Farbenspielen und den Kernthemen Sicherheit, Arbeit und Familie zum vierten Mal Kanzlerin werden. „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, lautet der Kernslogan. Um die Kampagne auch auf Twitter zu bewerben, nutzt die CDU den Hashtag #fedidwgugl. Twitter-Nutzer Pascal Grimm twitterte: „#fedidwgugl?! Die CDU weiß, wie man einen griffigen Hashtag für seine inhaltslose Kampagne erstellt!“

    (Foto: AFP)
    CDU
    2 von 6

    Merkel selbst präsentiert den Kernsatz auf einem der Plakate vor schwarz-rot-goldenem Hintergrund lächelnd mit dunkelblauem Blazer und typischer Halskette aus schwarzen, rosafarbenen und türkisen Steinen.

    Zu einem „Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, gehören für die CDU vor allem Themen wie Sicherheit, Familie und Wirtschaft. Vor schwarz-rot-goldenem Hintergrund mit strahlender Familie oder beschäftigtem Handwerker stehen die Wahlsprüche der Christdemokraten. Wobei das Hashtag #fedidwgugl (Für Ein Deutschland, In Dem Wir Gut Und Gerne Leben) schon so einigen Spot auf sich zog. Es ist die erste politische Kampagne für die Marketing-Agentur Jung von Matt. Mit Merkel hatte Jung von Matt in der Vergangenheit allerdings schon mal Berührung - allerdings nur indirekt: Bei dem legendären Cabrio-Motiv für Sixt.

    „Für Sicherheit und Ordnung“
    3 von 6

    Alle Themen-Plakate spielen mit den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold. Ein goldgelber Streifen liegt jeweils über einem roten auf einem schwarzen im Hintergrund.

    Wirtschaft und Arbeit
    4 von 6

    Die CDU sagt auf Twitter: „Wir setzen uns dafür ein, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stimmt, damit die Bürger sichere und gut bezahlte Arbeit haben.“ Twitter-Nutzer „Weltlage“ reagiert auf die Wahlplakate: „Typisch CDU: Kein Programm und keine Ideen haben, aber schon mal Plakate drucken.“

    Respekt vor Familien
    5 von 6

    Mit dem „frohen Farbenspiel dieser drei deutschen Farben“ wolle man zeigen, dass die CDU „ein aufgeklärter, ein offener, ein moderner Patriotismus leitet“, sagte Generalsekretär Peter Tauber. Mit dem Merkel-Plakat solle die Botschaft einer Kanzlerin verbreitet werden, die „Verlässlichkeit in unruhigen Zeiten verkörpert“ und „Lust auf Zukunft“ habe.

    Europa-Schwerpunkt
    6 von 6

    Einen besonderen Schwerpunkt legen die Christdemokraten auf Europa - erstmals gibt es laut Tauber ein eigenständiges europapolitisches Plakat, auf dem neben einer angedeuteten blauen Europaflagge das Motto „Europa stärken heißt Deutschland stärken.“ zu lesen ist.

    • dpa
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    Mehr zu: Plakate vorgestellt - Wie die CDU die Wahl gewinnen will
    16 Kommentare zu "Plakate vorgestellt: Wie die CDU die Wahl gewinnen will"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was mir noch fehlt: für eine glaubwürdige, verlässliche Politik - auch im Dunstkreis von Trump!
      Ein aktuelles Gedankenspiel: Würde Merkel auf Wunsch von Trump Deutschland in Mexiko, im Iran, in Syrien oder in Nord-Korea einmarschieren lassen?
      Wir erinnern uns, dass sie 2003 als CDU-Vorsitzende und Oppositions-Führerin dem damaligen Kanzler Schröder in den Rücken gefallen ist und für die Teilnahme Deutschlands am Irak-Krieg plädiert hatte ("der Angriff auf den Irak sei eine unumgängliche Schadensbegrenzung", FAZ vom 27.3.2003). Übrigens hatte Frau Merkel das seinerzeitige, wie wir heute wissen, richtige Verhalten von Herrn Schröder in ihrer Bundestagsrede vom 13.9.2002 als den "schamlosesten Betrug am Wähler" denunziert! Welch eine Fehleinschätzung!
      Die Frage ist nun: wird Merkel einem Trump die Stirn bieten? Die ersten Merkel-Statements im Hinblick auf die Einhaltung von Werten sind noch wenig konkret. Konkreter sind die willfährigen Aktionen ihrer Ministerin von der Leyen und ihres Koalitionspartners Seehofer.
      Mein Bauchgefühl läßt nichts Gutes erwarten. Auch wenn ich sehe, wie Frau Merkel den anderen schlimmen Autokraten, Erdogan, hofiert. Da würde ich mich, wie damals bei Schröder, bei einem SPD-Kanzler besser aufgehoben fühlen!

      https://youtu.be/a0iOQ2xjWlU
      Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

      PS: Zum Glück läßt der aktuelle Zustand von Frau von der Leyen's Bundeswehr obiges Gedankenspiel absurd erscheinen. Aber ob das Merkel und Trump begreifen?

    • Was mir noch fehlt: für eine zukunftsorientierte, unverbrauchte, frische Politik!
      So wie sich die Kanzlerin auf den Errungenschaften der Agenda 2010-Politik der SPD ausgeruht hat, die sie kürzlich nochmals explizit gelobt hatte (allerdings mehr, um Martin Schulz eine auszuwischen als Ex-Kanzler Schröder zu belobigen), so will sie sich jetzt auf der von der SPD seinerzeit eingeführten Rente mit 67 ausruhen, wenn sie behauptet, es bestehe bis 2030 kein Handlungsbedarf bei der Rente, weshalb die Union dem smarten Rentenkonzept der SPD nichts entgegenstellen will.
      Offensichtlich hat die Kanzlerin die Zukunft nicht mehr im Blick, negiert sie doch die, u.a. durch die weitere Absenkung des Rentenniveaus, drohende Altersarmut, das absehbare Demografieproblem sowie die drohenden Beitragsrückgänge aufgrund des Schrumpfens des Produktionsfaktors Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung und Sharing Economy. Ein Adenauer wird sie nicht mehr!
      Besser für das Land wäre, die Kanzlerin würde sich zum Ausruhen auf ihren verdienten Ruhestand zurückziehen, und einem smarten, unverbrauchten Vordenker wie Martin Schulz das Steuerruder übergeben.
      Es sind Wahlkampfzeiten:
      https://youtu.be/dOa-fcp74uU
      Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
      http://youtu.be/0zSclA_zqK4
      Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte verwenden Sie keine Videos oder Links anderer Seiten.

    • Was mir noch fehlt: für mehr Ehrlichkeit in der Politik!
      Neu: Der Lügen-Wisch-Mob für nicht vorhersehbare Lügen!
      Wenn Merkel etwas leugnet bzw. ihr Bundeskanzleramt etwas leugnen lässt, was sich später aber offensichtlich als wahr erweist, dann gibt dies Merkel nicht etwa zu, sondern sie begegnet dieser Offenbarung mit der ihr eigenen Lügen-Wisch-Mob-Technik.
      Beispiel 1: "Die Griechenrettung wird uns nichts kosten." Aber über Schuldenerleichterungen und damit über die wahren Kosten für die Deutschen (lt. Finanzstaatssekretär Jens Spahn übrigens 100 Mrd Euro) wird trickreich erst 2018 - also nach der Bundestagswahl - entschieden.
      Beispiel 2: "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht. Die USA haben Deutschland ein No-Spy-Abkommen angeboten." Aber erst nach der Bundestagswahl 2013 kommt heraus, dass die USA nie bereit war, ein derartiges Abkommen abzuschließen.
      Beispiel 3: Die Merkel-Regierung hatte 2010 ein umfassendes Sozial-Sparpaket in der Höhe von rd. 80 Mrd. EUR über 4 Jahre (vorwiegend zu Lasten von Eltern, Hartz-IV-Beziehern und anderen sozial Bedürftigen) beschlossen. Im Gegenzug hatte man zur Vermeidung einer sozialen Schieflage auch die Wirtschaft mit einem angeblich gleich großen Beitrag zur Gerechtigkeit belastet: insbesondere durch eine Finanztransaktionssteuer und eine Brennelementesteuer. Beide zusammen sollten bis 2017 rd. 25 Mrd. EUR einbringen. Aus beiden Steuern ist, wie wir mittlerweile wissen, nichts geworden. Von einer Kompensation war bisher keine Rede.
      Beispiel 4: Eine gesetzwidrige anlasslose, flächendeckende Massenüberwachung durch NSA/BND wurde seinerzeit vom Bundeskanzleramt abgestritten. Mittlerweile hat die Merkel-Regierung das BND-Gesetz so anpassen lassen, dass grundsätzlich die aufgedeckten Verstöße künftig durch (grundgesetzkonformes?) Recht und Gesetz gedeckt sind (eine bewährte Vorgehensweise z.B. auch im Zusammenhang mit den Grenzwerten für Autoabgase). Und glauben Sie keinen Zusicherungen, dass Maut- oder vergleichbare ...

    • Was mir noch fehlt: für mehr Professionalität in der Politik!
      Mit dieser Versagertruppe will die Union den Wahlkampf gewinnen?
      De Maziere: multi-überfordert, immer noch Burka, ist für den ganzen BAMF-Schlamassel verantwortlich, Sicherheitsrisiko ersten Ranges (vgl. Franco A.)
      Dobrindt: Mautflüsterer, Autoindustrie-hörig, Bahn-Bremsklotz, Autobahnstaumeister, Internet-Blockierer, Sammelklagen-Verhinderer, politisch für die Abgasaffäre und deren "Scheinbehebung" verantwortlich sowie Kommunisten- und Rot-Front-Schreck (erscheint so aus der Zeit gefallen wie seine Anzüge).
      Von der Leyen: Selbstdarstellungsministerin, unterwürfig/willfährig ggü. Trump, hat die Bundeswehr dorthin geführt, wo sie heute steht: eine von Terroristen unterwanderte Gurkentruppe mit marodem Material, schlecht funktionierendem Beschaffungswesen und Führungsproblemen, Hoch-Sicherheitsrisiko (vgl. Franco A.)
      Schäuble: falscher Fuffziger, untätiger Ankündigungs- und Verhinderungsminister, unmoralischste Instanz als Deutscher Finanzminister, ein Beschützer derer, die schon viel haben, Spalter der EU, beherrscht sein Handwerk nicht, wie das Bundesverfassungsgericht bei der Brennelementesteuer festgestellt hat (Mindereinnahmen bis 2016: 13 Mrd EUR), die entgangenen Cum-Ex/Cum-Cum-Steuern summieren sich allein in Schäubles Amtszeit auf über 7 Mrd EUR, deren schleppende Aufklärung auf bis zu 32 Mrd EUR, die ausgebremste Finanztransaktionssteuer auf über 12 Mrd EUR (bis 2017), immer noch nicht geschlossene Steuerschlupflöcher in Höhe von rd. 150 Mrd EUR pro Jahr, da mag es schon sein, dass angesichts der vielen Nullen der in der Mitte thronenden erbarmungswürdigen schwarzen Ober-Null die Sinne schwinden...

      Und über allem schwebt die untätige, ausgebrannte, abgewirtschaftete, Nichts sehen -Nichts hören - Nichts sagen - Kanzlerin.

      Es sind Wahlkampfzeiten:
      https://youtu.be/dOa-fcp74uU
      Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
      http://youtu.be/0zSclA_zqK4
      Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

    • Die Menschen sollten lieber mal an ihren Wohnorten um die Ecke gucken und am besten abends nach 22.00 Uhr.

      Schröder, Schily Fischer untern den Roten und Grünen hätten es nicht besser machen können.

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      NRW.



      Hat wirklich jemand noch Fragen dazu?



      Unsere politische Ägide jedenfalls mit ihren vielen Personenschützer und Panzerwagen nicht. Vor allem die Kanzlerin nicht. Die treibt sich in der Welt -heute in Brüssel- herum.

      Diese kompakten täglich neuen Nachrichten unter P O L I T I K V E R S A G E N dürften ihr vorenthalten werden oder sie wird dies ignorieren.

      Vielleicht schickt mal jemand ihr ein Link aufs Handy.

    • ...
      Abgaben- und Mindestlohnsystemen seit Jahrzehnten verankert ist! Warum eigentlich? Wird es da nicht endlich einmal Zeit, diese Art der Umverteilung durch eine modernere, gerechtere Art von Umverteilung von oben nach unten zu ersetzen?
      Und last but not leased: soziale Gerechtigkeit über die Generationen hinweg und nicht Arme gegen Reiche oder Junge gegen Alte ausspielen!

      "Nicht Alte gegen Junge,
      sondern Arme gegen Reiche!
      Egal, ob jung oder alt,
      gemeinsam sind wir stark!"

      https://youtu.be/9Steya7Qtr8
      https://youtu.be/zH2tEG2G-aw
      https://youtu.be/KYm5ZKtjX9A

      Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

      Übrigens: Es geht auch ein höheres Rentenniveau, ohne die Beiträge zu erhöhen! Macht endlich auch die Produktionsfaktoren Kapital und Boden beitragspflichtig! Das muss wohl selbst die SPD noch lernen!

      PS: "Uns geht es doch nicht schlecht" - Martin Winterkorn, Familie Klatten/Quandt, Familie Albrecht, Familien Porsche/Piëch, Familie von Finck, ...!
      Wir haben Besseres als eine aufgewärmte "RoteSocken-Kampagne" verdient!

    • Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben!
      Fragen wir doch zuerst einmal, wer denn mit "wir" gemeint ist? Nun, doch sicherlich nicht die 42% der Haushalte, die in den letzten 20 Jahren nicht an Einkommenssteigerungen teilgenommen haben, sicher auch nicht die, die unter der von der EZB unter massiver Unterstützung des erbarmungswürdigen Schäuble verfolgten Null-Zinspolitik leiden: also Sparer, Rentner, Versicherungsnehmer etc. Sicherlich auch nicht die Alleinerziehenden, die Leih-, Mindestlohn- oder Zeitarbeiter in prekären Arbeitsverhältnissen, die Arbeitslosen, ...., und auch nicht die Rentner, deren Rentenniveau die Union bis 2030 nochmals um rd. 10% abschmelzen will. Also doch wieder nur die Erben von Familienunternehmen, die Superreichen, die Winterkorns, ...! Die Union und ihre "Unterstützer" wollen das nicht wahr haben, leugnen sie doch dreist die wachsende Ungleicheit von Einkommen und Vermögen ( vgl. https://www.freitag.de/autoren/sigismundruestig/die-ungleichheits-luege-geht-um ).
      Fragen wir dann, was denn mit "wir leben gut" gemeint ist? Zum Thema Einkommen und Vermögen: siehe oben.
      Also geht es um Fragen des Verbraucherschutzes, der Umwelt, der Gesundheit, der Landwirtschaft, der Bildung, der Gleichstellung von Männern und Frauen, der Familien mit Kindern, der öffentlichen Infrastrukturen, der Sicherheit, der Bürgerrechte, der Steuergerechtigkeit, um nur die mit den größten Defiziten zu nennen.
      Wie kann da noch jemand behaupten, uns ginge es noch nie so gut wie jetzt? Mag sein, dass es einigen Ländern noch schlechter geht. Aber wäre das ein Grund für unsere Politiker, die Hände in den Schoß zu legen?
      Genau deshalb wähle ich diesmal nicht die Union mit der Hände-in bzw. vor-den-Schoß-legenden Merkel, sondern die SPD mit dem zupackenden, mehr soziale Gerechtigkeit wagenden Martin Schulz.
      Genau genommen ist die derzeitige Ungleichheit das Ergebnis einer "immerwährenden Umverteilung" von unten nach oben, wie sie in unseren Steuer-, Abgaben- und

    • ...
      Im übrigen, die Akteure fast aller spektakulären Attentate der vergangenen Jahre waren den Behörden lange zuvor bekannt, ohne dass die richtigen Schlüsse gezogen worden wären. Fast immer wird die peinliche Frage des Behördenversagens diskutiert und fast immer steht am Ende die bittere Erkenntnis: Auch noch so informierte Dienste sind aus praktischen, meist personellen Gründen, nicht in der Lage, die wachsende Zahl der Gefährder unter Kontrolle zu halten.
      Eine seriöse Sicherheitspolitik würde
      1. mit einer seriösen Bestandsaufnahme beginnen,
      2. die Umsetzung beschlossener Maßnahmen nachhaltig überwachen,
      3. notwendige Korrekturen an die aktuellen Risiken anpassen.
      4. Die Fachexperten intensiv mit einbeziehen und nicht Fordern um des Forderns Willen, Aktionen um der Aktionen Willen! Ohne Sinn und Verstand nach dem Motto: wer als Erster neue Forderungen hinausposaunt, hat am kürzesten nachgedacht!
      Nichts von alledem ist in Sicht!
      Und was macht unsere Kanzlerin? Sie sitzt die Affären und Skandale aus, predigt Wein - sprich: Aufklärung - und praktiziert Wasser - sprich: Vertuschung nach dem Motto: nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen! Läßt weiterhin zu, dass Bürgerrechte und Asylgesetze noch weiter ausgehebelt werden. Und lässt die Unions-Innenminister weiterhin vor sich hin dilettieren. Ist das einer Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland würdig?

      In diesem Sinne:
      "Yes, we scan."
      http://youtu.be/v1kEKFu6PkY
      http://youtu.be/pcc6MbYyoM4
      http://youtu.be/_a_hz2Uw34Y

      PS: Wenn sich eine Kanzlerin zu wenig um die Einhaltung der Bürgerrechte kümmert und die Aufklärung von Bürgerrechts-Verstößen eher behindert als fördert (z.B. Zeugenaussage von Edward Snowden), muss sie vom Hof gejagt werden!

    • Für Sicherheit und Ordnung?
      Es sind Wahlkampfzeiten:
      https://youtu.be/dOa-fcp74uU
      Allein, wenn ich mir ausmale, was ein irrer Präsident Trump mit meinen NSA-Daten nicht alles anstellen könnte, wird mir ganz schummrig. Oder was hätte der selige Franz-Josef Strauß noch alles angezettelt in seinem Kampf gegen die "Ratten und Schmeißfliegen", die, wie heute selbst die Union zugeben muß, Recht hatten mit ihren Protesten gegen die Atomenergie?
      Aber was macht unsere Regierung?
      Sie passt, wie im NSA/BND-Skandal Gesetze, Verordnungen etc. so an, dass die aufgedeckten Verstöße künftig durch (grundgesetzkonformes?) Recht und Gesetz gedeckt sind und läßt sie USA weiterhin auf deutschem Gebiet ihr Abhörunwesen treiben. Bzw. sie erläßt Gesetze, Verordnungen etc., wie in der Flüchtlings- bzw. Ausländerpolitik ohne Rücksicht auf Bürgerrechte, häufig nur dem Populismus - insbesondere vor Wahlen - geschuldet, nicht immer treffsicher - aber aktionistisch -, in der Umsetzung eher nachlässig und fast nie zur Verhinderung bzw. Aufklärung der massenhaften Übergriffe auf Flüchtlinge und Andersgläubige, die eher als Bedrohung denn als Bereicherung empfunden werden. Ein typisches, aber entlarvendes Beispiel: kein Terroranschlag ist vergangen, ohne dass nicht mal wieder mantraartig die Vernetzung der diversen IT-Systeme der Sicherheitsbehörden sowohl innerhalb Deutschland als auch innerhalb Europas lauthals gefordert wurde. Und warum wurde offensichtlich zu wenig umgesetzt? Warum hat sich die Union bisher seit den Vorschlägen des ehemaligen SPD-Innenministers Schily vor über 12 Jahren zu einer stärkeren Zentralisierung (nur so lassen sich z.B. die IT-Probleme schnell und nachhaltig lösen!) widersetzt - bis heute, wo ja z.B. der bayerische Innenminister Herrmann das immer noch für unnötig hält? Auch hat sich das im vergangenen Jahr überhastet eingeführte Terrorabwehrzentrum - zumindest im Fall Amri - eher als Verschiebebahnhof für Verantwortung geoutet. Weitere Beispiele können aufgeführt ...

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