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Polargebiete Bundesregierung setzt auf internationale Kooperation zum Schutz der Arktis

Die Bundesregierung will beim Schutz der Arktis mehr Verantwortung übernehmen. Die Arktis gewinne zunehmend an strategischer Bedeutung, daher sei internationale Kooperation wichtig.
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Der Bundesaußenminister machte sich vor wenigen Tagen selbst ein Bild von der Situation des Klimawandels im kanadischen Arktis-Territorium Nunavut. Quelle: dpa
Heiko Maas

Der Bundesaußenminister machte sich vor wenigen Tagen selbst ein Bild von der Situation des Klimawandels im kanadischen Arktis-Territorium Nunavut.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung will sich für mehr internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Arktis einsetzen. „In der Arktis ist der Klimawandel kein Zukunftsszenario mehr, sondern längst Realität“, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Mittwochmorgen. „Wo früher Eis war, sind heute Steine und Wasser.“ Die Arktis erwärme sich derzeit etwa doppelt so schnell wie der Rest der Erde. Der arktische Raum gewinne ökologisch, wirtschaftlich und geopolitisch an Bedeutung. „Mit den Leitlinien deutscher Arktispolitik übernimmt die Bundesregierung mehr Verantwortung und benennt klare strategische Ziele. Für uns ist klar: wir wollen keinen Wettbewerb um die Arktis, sondern mehr internationale Zusammenarbeit, um diesen einzigartigen Raum zu schützen. Wir wollen die Arktis als konfliktarme Region erhalten und die vorhandenen Ressourcen schonend nutzen.“

Das Bundeskabinett will die ressortübergreifenden Leitlinien deutscher Arktispolitik am Vormittag beschließen. Maas hatte erst vor kurzem bei einem Besuch in der kanadischen Arktis dazu aufgerufen, den dramatischen Folgen der Klimakrise in der Region mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Dienstag bei einem Besuch in Island zu einem sorgsamen Umgang mit der Arktis aufgerufen.

Mehr: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit hängt von der Energiewende ab. Sie darf nicht ideologisch erzwungen werden, sondern muss sicher und bezahlbar sein.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Polargebiete: Bundesregierung setzt auf internationale Kooperation zum Schutz der Arktis"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ja, das ist sicher alles sehr wichtig. Und dazu fällt mir noch ein, dass man insbesondere in entlegensten Gebieten wie der Arktis sehr wesentlich von neuester Innovation profitieren kann. Die Berliner NEUTRINO ENERGY Group testet ein Gerät zur Gewinnung von sauberem Strom aus kosmischer Strahlung. Holger Thorsten Schubart, CEO des deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Die Möglichkeit, Energie durch Wechselwirkung von Neutrinos mit Materie zu gewinnen, wurde am 18. Februar 2018 vom US-Energieministerium bestätigt. Es wäre toll, könnten wir Deutschen diese Neuheit weltweit einführen. Mobile, dezentrale Haushaltsenergie und unendliche Elektromobilität wären machbar einfach.

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