Politischer Aschermittwoch CSU und SPD – mit gebremstem Schaum

In Berlin regieren Union und SPD, doch in Bayern ist Attacke angesagt. Schließlich stehen Kommunal- und Europawahl an. Wie Genossen und Christsozialen am Aschermittwoch der Spagat gelungen ist. Wir haben genau hingehört.
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Seehofer und Co. feiern mit Blasmusik und Bier

DüsseldorfRedenschreiber sehnen den Politischen Aschermittwoch herbei. Es ist ihr Festtag. Denn dann dürfen sie sich richtig austoben – und ihre Chefs nach Herzenslust und voller Wucht auf den politischen Gegner einprügeln lassen. Überziehen? Geht fast nicht – wird ja alles nur im Spaß gesagt.

Doch in diesem Jahr bereitete Aschermittwoch den Mitarbeitern in den Büros von SPD und CSU – seit jeher Hauptduellanten in den bayrischen Festzelten – Kopfzerbrechen. Ihr Problem: In Berlin regieren Union und SPD in der Großen Koalition und spätestens seit der Affäre Edathy mit dem Rücktritt von Minister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist das Verhältnis der Partner gelinde gesagt angespannt.

„Sigmar Gabriel, dieses Fleisch gewordene Nichts“
Politischer Aschermittwoch - CSU
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„Der Mythos CSU ist quicklebendig.“

Parteichef Horst Seehofer zu seinen Zuhörern beim Politischen Aschermittwoch in Passau.

Politischer Aschermittwoch - CSU
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„Deutschland wird in der Münchner U-Bahn verteidigt, aber nicht am Hindukusch.“

CSU-Vize Peter Gauweiler zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr wie etwa in Afghanistan.

Politischer Aschermittwoch - CSU
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„Ohne Bayern darf in Zukunft in Brüssel nicht alles gehen.“

CSU-Chef Horst Seehofer demonstriert Selbstbewusstsein.

Politischer Aschermittwoch - SPD
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„Scheint die Sonne nicht, ist Brüssel schuld. Schweißfüße? Brüssel. Egal was, immer ist es Brüssel.“

Martin Schulz, SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, über Imageprobleme der EU.

Politischer Aschermittwoch - Alternative für Deutschland
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„Man hat das Gefühl, dass sich niemand im Bundestag für unsere Kinder interessiert, außer Herr Edathy.“

Bernd Lucke, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für die Europawahl, beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei in Osterhofen.

Politischer Aschermittwoch - SPD
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„Es gibt kein Windrad in Bayern, das sich so schnell dreht wie Horst Seehofer.“

Der bayerische SPD-Landeschef Florian Pronold über Seehofers Energiewendepolitik.

Politischer Aschermittwoch - CSU
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„Irren ist menschlich, immer irren ist sozialdemokratisch!“

CSU-Parteichef Horst Seehofers Attacke auf die SPD.

Also nicht zu viel Attacke – des Koalitionsfriedens zu liebe. Andererseits stehen in Bayern in elf Tagen Kommunalwahlen an, Ende Mai wird das Europaparlament gewählt. Zu viel Rücksichtnahme ist also auch nicht angebracht. Ein politischer Spagat. Den die CSU in ihrer Halle in Passau, die SPD bei ihrer Veranstaltung in Vilshofen meistern mussten. Wir haben genau hingehört, wie sich die Redner geschlagen haben.

CSU: „Franz Josef Strauß schaut mit Wohlgefallen auf uns“
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  • Peter Tauber führt ein DOPPELLEBEN als Arsenij Jazenjuk!

    http://maydan.urtlto.name/ (oder, alternativ)
    http://sch-einesystem.tumblr.com/post/78655830496/

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