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Polizeiermittlungen 1750 Hinweise zum Amoklauf in München

Tausende Dateien wie Filme und Fotos haben Zeugen nach dem Amoklauf in München an die Polizei übermittelt. Derzeit bearbeitet eine Sonderkommission 1750 Hinweise zu dem Fall. Das Bild vom Tathergang verdichtet sich.
Nach dem Amoklauf von München bearbeitet die Sonderkommission noch 1750 Hinweise zu dem Fall. Quelle: dpa
Polizisten in München

Nach dem Amoklauf von München bearbeitet die Sonderkommission noch 1750 Hinweise zu dem Fall.

(Foto: dpa)

München Nach dem Amoklauf von München bearbeitet die Sonderkommission noch 1750 Hinweise zu dem Fall. Es seien auch von Zeugen mehr als tausend Dateien wie etwa Filme und Fotos in das Uploadportal der Polizei hochgeladen worden, teilte das Bayerische Landeskriminalamt am Donnerstag mit.

Erste neuere Erkenntnisse gibt es demnach zu dem bislang unklaren etwa zweistündigen Aufenthalt des Amokschützen zwischen seinen Schüssen und seinem Suizid. So hätten sowohl ein Spürhund als auch Aufnahmen von Zeugen sowie Zeugenaussagen Hinweise darauf gegeben, dass der 18-Jährige sich in dieser Zeit in dem Bereich aufhielt, in dem er sich am Ende selbst erschoss. Der Hund habe zudem eine Spur in einem dort gelegenen Tiefgaragenkomplex gefunden.

Außerdem wertete die Polizei zwischenzeitlich auch einen als „Manifest“ bezeichneten Text des Amokläufers aus. In diesem befasse er sich hauptsächlich mit seiner schulischen Situation, seinem örtlichen Umfeld und seinen psychischen Erkrankungen. Vor dem Hintergrund dieser Erkrankungen sei es derzeit aber noch nicht möglich zu bewerten, was reales Geschehen und was Phantasie des Schülers sei. Berichten zufolge fühlte sich dieser massiv gemobbt.

Das schreibt die Presse
Bild
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Links „Die nächste Traumhochzeit“, rechts das „Blutbad in München“: So erscheint die Tragödie in der bayrischen Landeshauptstadt auf der „Bild“-Titelseite. Dazu kommt ein Foto des mutmaßlichen Täters und (nicht im Bild) ein Opferfoto.

(Foto: Meedia.de)
„Die Welt“
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Bei der ebenfalls aus dem Hause Springer stammenden „Welt“ dominiert die Titelseite noch der gescheiterte türkische Putschversuch. Das Bild zu der Schlagzeile „Tote und Verletzte bei Schüssen in München“ illustriert die hektische Lage, die am Abend der Schießerei in der bayrischen Landeshauptstadt herrschte.

(Foto: Meedia.de)
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“
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Bei der „FAZ“ fordert der Anschlag „viele Tote“, auch hier fängt ein Bild rennende Sicherheitskräfte ein und zeigt, wie wenig übersichtlich die Lage noch bis zum nächsten Morgen war. Zwischenzeitlich kursieren am Freitag Gerüchte, es handele sich nicht um einen, sondern um drei Täter, bewaffnet mit Gewehren.

(Foto: Meedia.de)
„Süddeutsche Zeitung“
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Keine Hektik und Panik, sondern gespenstische Leere illustriert die „Süddeutsche Zeitung“. An viralen Punkten in München (Stachau-Passage, Olympia-Einkaufszentrum, Fußgängerzone): Kein Mensch, außer den schwerbewaffneten Polizeibeamten. Dazu die Schlagzeile „Tote bei Anschlag in München“.

(Foto: Meedia.de)
„Berliner Kurier“
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„Amok?“, fragt der „Berliner Kurier“, oder „Terror?“. Mittlerweile ist klar, es sind nicht acht Tote, sondern zehn – neun Opfer und der Täter, der sich selbst richtete.

(Foto: Meedia.de)
„Berliner Morgenpost“
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Die „Berliner Morgenpost“ verzichtete denn auch, wie die Mehrzahl der Zeitungen, auf die Nennung von Zahlen. Beim Bild wird es martialisch, im Hintergrund Passanten, die Hände erhoben, vorne Polizisten mit den Waffen im Anschlag.

„tz“
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Das selbe Foto, aber eine andere Perspektive wählt die „tz“ aus München: Unscharf im Vordergrund die Polizisten, scharf kontrastiert die Menschen auf der Straße dahinter. Dazu die Schlagzeile, die die Stadt in den Fokus nimmt: „Angriff auf München!“

(Foto: Meedia.de)

David S. hatte am Freitag im Bereich des Olympia-Einkaufszentrums vor seinem Suizid neun Menschen getötet. Nach neuen Angaben des Landeskriminalamts gab es bei dem Amoklauf zudem 36 Verletzte, von diesen befänden sich noch acht zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Zuletzt war von 35 Verletzten die Rede gewesen.

  • afp
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