Polizeigewerkschaft Politik soll gegen Hassprediger durchgreifen

Angesichts des Attentats eines Islamisten gegen US-Soldaten auf dem Frankfurter Flughafen fordert die Polizei Konsequenzen für radikale Muslime in Deutschland. Auch die CDU sieht Handlungsbedarf.
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Bundespolizisten am Frankfurter Flughafen: Mehr Präsenz wegen Anschlag. Quelle: Reuters

Bundespolizisten am Frankfurter Flughafen: Mehr Präsenz wegen Anschlag.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf/KarlsruheDer Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat nach dem Anschlag am Frankfurter Flughafen die Politik zu einer härteren Gangart gegen radikale Muslime aufgefordert. Die Sicherheitsorgane bräuchten insgesamt „erheblich tiefere Einblicke in die Arbeit muslimischer Organisationen“, sagte Wendt Handelsblatt Online. Zwar seien die meisten zumeist friedlicher Natur und wollten religiöses Leben für die Gläubigen gestalten. „Aber es existieren in diesen Gemeinden eben auch diejenigen, die Tod und Verderben predigen und unsere freiheitliche Ordnung bekämpfen wollen“, sagte Wendt. „Um diese radikalen Hassprediger frühzeitig zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen, ist ein noch besserer Austausch ausgesprochen sinnvoll und notwendig.“

Wendt unterstützte in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Vorstoß des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU), der einen besseren Austausch zwischen Behörden und muslimischen Organisationen angeregt hatte, damit die Sicherheitsorgane mehr Informationen aus Moscheen erhalten. „In vielen Polizeibehörden existieren seit Jahren bereits gute Kontakte“, sagte Polizeigewerkschafter Wendt. Speziell ausgebildete Polizeibeamte fungierten als Islambeauftragte und suchten ganz gezielt die Nähe zu den Gemeinden. Diese Instrumente gelte es auszubauen und zu festigen.

„Auch Aussteigerprogramme, die radikalisierten Muslimen die Möglichkeit geben, wieder in unsere freiheitliche demokratische Ordnung zurückzukehren, können vielversprechend sein“, sagte Wendt weiter. „Wenn Menschen eine echte Chance geboten werden kann, abseits von Terror und Gewalt wieder ein rechtstreues und friedliches Leben zu führen, sollten diese Möglichkeiten zur Verfügung stehen.“ Zugleich warnte Wendt vor zu großen Erwartungen an dieses Instrument, „denn es ist ein Wesensmerkmal fanatischen Glaubens, dass sich seine Angehörigen rationalen Gedanken eher verschließen“. Trotzdem dürfe der Staat keine Gelegenheit auslassen, es zu versuchen. „Derartige Programme müssen aber immer wieder auf ihre tatsächliche Wirksamkeit überprüft werden, denn einfach nur Geld in Projekte zu pumpen, reicht nicht“, betonte Wendt.

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5 Kommentare zu "Polizeigewerkschaft: Politik soll gegen Hassprediger durchgreifen"

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  • Ich kann ja nicht gehen,
    Man verweigert mir die Auszahlung meiner Rentenbeiträge und der Gleichen.

    Ich brauche euch nicht !
    Angeblich braucht ihr mich auch nicht, also, wo ist das Problem ?

  • Ich bin sehr wütend über den Leserbriefschreiber (Dummschule Deutschland).
    Ich verstehe das HB nicht, warum ein solcher Schreiber (der vermutlich kein deutscher ist) hier sein Gift verspritzen darf.
    Wir steuern in der BRD auf die gleichen Probleme zu, wie sie in Ex-Jugoslawien zu diesem Krieg führten.
    Durch falschverstandene Offenheit und Toleranz, gegenüber Ausländern und deren Religionen, wie sie der Bundespräsident öffentlich äußert, wird ein bewusstes aufgeben der deutschen Mentalität betrieben, das am Ende zu großen Innenpolitischen Problemen führen wird.
    Ich bin dafür, dass die deutsche Politik, verstärkt wider die Interessen des Landes und Volkes verfolgen muss.
    Wenn Ausländer trotzdem hier leben und arbeiten möchten, sind sie willkommen, aber Sonderrechte werden ihnen nicht eingeräumt. Sie haben sich uns anzupassen, und nicht umgekehrt, wer dies nicht möchte, darf unser Land verlassen.
    Danke

  • "ihren Landsleuten"

    ganz genau, zu ihren Leuten !!!

    Zu wem spricht Erdogan sonst, habe sie auf den Veranstaltungen die Pässe überprüft ?
    Es sind seine Leute !

    Ihr könnt euch jetzt nicht, nach ihr gemerkt habt daß euer Karren im Dreck steckt, auf Helfer berufen die ihr bis dahin nicht wahrnehmen und akzeptieren wolltet. Noch heute habt ihr nicht begriffen, daß diese Leute nichts mit euren Werten anfangen können, mit welche auch?

    Und kommen Sie mir nicht mit Demokratie, Menschenrechten und ähnlichem Gesülze. Wir hatten Menschenrechte, da wußtet ihr noch nicht wie das geschrieben wird. Ihr wisst es noch heute nicht ! Wenn ihr von Menschenrechten sprecht, meint ihr letztendlich immer nur eure Eigenen.

  • Das ist doch auch nichts anderes als halbgares Geschwätz.
    Es muß endlich begriffen werden, dass unsere Tolerenz der Tod Deutschlands bedeutet.
    Wir haben es gerade den muslimischen Zuwanderern gegenüber an Härte fehlen lassen.
    Die Gastarbeiter waren insgesamt friedliche Menschen.
    Die eigentlich Ursache für die Radikalisierung und auch das Nichtintegrieren sind die Vereine, die sich gebildet haben.DITIB gehört verboten, es kann ja nicht sein, dass wir eine Zweigstelle der türk. Regierung in unserem Land haben.Solche Auftritte von Erdogan gehören sofort untersagt, wo leben wir eigentlich? Seit wann sprechen hier Regierungchefs anderer Länder zu "ihren" Landsleuten, die angeblich bei uns Zuwanderer sind?
    Der Bau von Riesenmoscheen muß ebenfalls verboten werden, sie dienen nicht der Integration, sodnern sie zerstören immer mehr Stadteile in unserem Land.
    Sog eht es nicht weiter.

  • Um euch Hassen zu können braucht es keiner Hassprediger.
    Da reicht es einfach den Computer oder den Fernseher einzuschalten. Oder etwas umständlicher aber dafür intensiver, in die betroffenen Regionen reisen.

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