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Populistische Debatte um Altersarmut Das gefährliche Spiel mit der Rente

Altersarmut betrifft in Deutschland die wenigsten. Trotzdem tun Union und SPD so, als wäre es ein Massenphänomen. Sie verunsichern damit nicht nur die Bürger, sondern spielen auch der AfD in die Karten. Eine Kommentar.
20.04.2016 - 14:48 Uhr
Geradezu abenteuerlich muten die Vorschläge der Vorsitzenden von CSU und SPD an, die vorgesehene Abschmelzung des gesetzlichen Rentenniveaus zu stoppen. Quelle: dpa
Horst Seehofer (rechts) und Sigmar Gabriel

Geradezu abenteuerlich muten die Vorschläge der Vorsitzenden von CSU und SPD an, die vorgesehene Abschmelzung des gesetzlichen Rentenniveaus zu stoppen.

(Foto: dpa)

Wenn Politiker über den Zustand des deutschen Rentensystems reden, bleibt die Wahrheit meistens auf der Strecke. Norbert Blüms irreführende Beruhigungspropaganda („Die Rente ist sicher“) war ebenso unverantwortlich wie der übertriebene Alarmismus, den Politiker wie Horst Seehofer und Sigmar Gabriel in diesen Tagen wiederholt zum Besten geben. Doch das Spiel mit der Rente ist gefährlich. Wer unbegründet behauptet, dass weiten Teilen der Gesellschaft Altersarmut drohe, sorgt nicht nur für eine Verunsicherung der Bürger, er untergräbt auch gezielt die Legitimation des Rentensystems aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Vorsorge.

In Wahrheit ist Altersarmut kein Massenphänomen in Deutschland. Betroffen sind gerade einmal drei Prozent der über 65-Jährigen. Dieser Anteil wird in den nächsten Jahren wegen des sinkenden Rentenniveaus steigen, die Probleme bleiben aber auf einen kleinen Teil der Bevölkerung beschränkt.

Sven Afhüppe Quelle: Frank Schemmann für Handelsblatt
Der Autor

Sven Afhüppe ist Handelsblatt-Chefredakteur.

(Foto: Frank Schemmann für Handelsblatt)

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