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Private Altersvorsorge Ist die Riester-Rente noch zu retten?

Selbst eine Erhöhung des Rentenniveaus hilft nicht gegen Altersarmut, so eine Studie der privaten Wirtschaftshochschule WHU. Aber was dann? Die Forscher greifen einen alten FDP-Vorschlag auf. Die Koalition ist skeptisch.
08.05.2016 - 13:32 Uhr
Einer Studie der Wirtschaftshochschule WHU zufolge könnte ein Riester-Freibetrag zu weniger finanziellen Sorgen im Alter beitragen. Quelle: dpa
Jeder Euro zählt

Einer Studie der Wirtschaftshochschule WHU zufolge könnte ein Riester-Freibetrag zu weniger finanziellen Sorgen im Alter beitragen.

(Foto: dpa)

Berlin An Vorschlägen in der Rentendebatte herrscht kein Mangel. CSU-Chef Horst Seehofer hält die Riester-Rente für gescheitert und will sie abschaffen. SPD-Chef Sigmar Gabriel und die Gewerkschaften wollen das Niveau der gesetzlichen Rente stabilisieren, die Linke fordert gar, es wieder auf 53 Prozent anzuheben.

Wenn die Politik aber drohende Altersarmut adressieren wollen, seien alle Vorschläge untauglich, heißt es in einer Studie der privaten Wirtschaftshochschule WHU für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Bei einem ordnungspolitisch fragwürdigen Eingriff in die bestehende Struktur der Grundsicherung im Alter sei ein Riester-Freibetrag immer noch die „beste aller Second-Best-Lösungen“, schreibt Christian Hagist vom Lehrstuhl für generationenübergreifende Wirtschaftspolitik.

Denn eine Stabilisierung oder Erhöhung des Rentenniveaus helfe Geringverdienern oder alleinerziehenden Frauen nicht, weil sie wegen kurzer Beitragszeiten im Alter oft ohnehin nur die Grundsicherung bekämen. „Somit würden, wie schon bei der Rente mit 63, vor allem gutverdienende Gruppen mit stetigen Erwerbsbiografien profitieren“, heißt es in der Studie.

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