Privatkredit-Affäre Wulff kann auf Merkels Unterstützung zählen

Nach massiver Kritik hat Bundespräsident Christian Wulff sein Schweigen über einen 500 000-Euro-Kredit gebrochen – und dafür Lob von Bundeskanzlerin Angela Merkel erhalten.
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Bundespräsident Christian Wulff hat sein Schweigen gebrochen - und dafür Lob von Bundeskanzlerin Angela Merkel erhalten. Quelle: dpa

Bundespräsident Christian Wulff hat sein Schweigen gebrochen - und dafür Lob von Bundeskanzlerin Angela Merkel erhalten.

(Foto: dpa)

BerlinTrotz seiner Privatkredit-Affäre kann Bundespräsident Christian Wulff auf die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zählen. Die CDU-Vorsitzende sagte am Donnerstagabend vor Journalisten im Kanzleramt, sie „schätze und würdige“ die Arbeit des Staatsoberhaupts.

Zugleich begrüßte sie das jüngste Eingeständnis Wulffs, Fehler gemacht zu haben. Diese Erklärung sei „wichtig und hat zur Klärung beigetragen“, sagte Merkel.

Nach tagelanger massiver Kritik wegen eines umstrittenen Privatkredits hatte der Bundespräsident am Donnerstag sein Schweigen gebrochen und Fehler eingeräumt. „Ich erkenne an, dass hier ein falscher Eindruck entstehen konnte. Ich bedauere das“, erklärte Wulff. Politiker von Regierung und Opposition zollten dem Staatsoberhaupt Respekt.

Noch als niedersächsischer Ministerpräsident hatte Wulff 2010 im Landtag den Kredit der Unternehmergattin Edith Geerkens über 500.000 Euro nicht erwähnt, obwohl er nach seinen Geschäftsbeziehungen zu ihrem Ehemann Egon Geerkens gefragt worden war. Die „Bild“-Zeitung hatte den Fall am Dienstag publik gemacht. Das Geld hatte Wulff für einen Hauskauf verwendet.

Wulff bedauert Verschweigen

In einer schriftlichen Erklärung betonte Wulff: „Es wäre besser gewesen, wenn ich auf die Anfrage der niedersächsischen Abgeordneten im Landtag über die konkreten Fragen hinaus auch diesen privaten Vertrag mit Frau Geerkens erwähnt hätte, denn in der Sache hatte und habe ich nichts zu verbergen.“ Zuvor hatten vor allem Oppositionspolitiker eine Klarstellung Wulffs gefordert.

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17 Kommentare zu "Privatkredit-Affäre: Wulff kann auf Merkels Unterstützung zählen"

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  • @Bruder Helmut
    Warum sollten die Bürger vor Marionetten noch Respekt zollen?
    Mich stört der Kredit überhaupt nicht. Was mich wütend macht ist dieser Satz vom Bundespräsidenten:"Der Islam gehört zu Deutschland". Es gibt kaum noch Politiker, die sich für nationale Interessen der deutschen Bürger einsetzen. Es wird einfach eine gewachsene deutsche Kultur in den Dreck gezogen. Malochen und abtreten ist die heutige Devise. Rechte haben wir keine mehr, siehe Kleingartenanlage. Ich kann mir das Miteinander in der Nachbarschaft gut vorstellen. Dieses ewige Einknicken im eigenen Land ist nicht mehr zu toppen.
    Politiker gehören nicht in das Amt des Bundespräsidenten. Kommen bald die nächsten 20.000 Euro für einen weiteren Präsidenten ade?

  • Hat Merkel den Karl Plagiator nicht auch unterstüzt ?

  • Neueste Medien-Lüge von angeblich empörten Deutschen (lt. n-tv.de, glaub' ich nicht !!):

    Kleingeistige Kleingärtner lenken ein,
    Norderstedt entgeht der Schmach

    Mit seiner Obergrenze für Ausländer löst ein Kleingärtnerverein aus Norderstedt bei Hamburg bundesweit Empörung aus. Bei einer erneuten Abstimmung nehmen sie den Beschluss einstimmig zurück. Das Ansehen des traditionellen Vereins ist indes ramponiert.

    Welche Journalisten schreiben solchen Müll ??

  • Ulff kann auf alles zählen: sogar auf seine eigene Blödheit.

    Das wird ihn sein Amt kosten.

    Da war sein Vorgänger um Klassen klüger.

  • Wulff hatte auf die Frage im Landtag schlitzohrig geantwortet, und gab nun zu, was die Welt eh schon wusste. Weshalb also Respekt?
    Regierung und Opposition haben da ein merkwürdiges Rechtsempfinden.
    Dieser Herr kann nicht das Vorbild unserer Kinder sein. Der ist glatter als meine Teflonpfannen.

  • Das einzig Schlimme daran ist, dass er für solch ein 08/15-Haus min 500.000 € brauchte

  • Das Amt ist das Eine. Die Person ist das Andere. Wo Amt und Person sich bedingen und zusammenpassen, ist ein Idealzustand erreicht. Wo sie nicht zusammenpassen leider das Gegenteil. Herr Gauck wäre ein Präsident gewesen, dem das Amt und er dem Amt zur Ehre gereicht hätte. Wie es sich bei Herrn Wulff verhält, mag jeder selber entscheiden.

  • Wie meinte da doch ein anderer Freund spendabler schweizerischer Gönner: Spätrömische Dekadenz ....

  • Merkel zeigt immer wieder, daß sie in unserer Republik noch nicht angekommen ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Andenpakt_(CDU)

  • die deutsche Politik ist wird immer korrupter. Steuerfreies Einkommen, riesige Pensionen und geschaeftliche 'Gefallen' ohne Ende.
    Der arbeitenden Bevoelkerung werden die Daumenschrauben immer enger angezogen.
    Wir muessen dieser Scheindemokratie ein Ende setzen!!

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