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Protest in mehreren Bundesländern Zeitungsredakteure streiken wieder

Redakteure haben im festgefahrenen Tarifkonflikt bei den Tageszeitungen am Donnerstag ihre Streiks fortgesetzt. In mehreren Bundesländern legten bis zu 1700 Beschäftigte legten nach Angaben des Deutschen Journalistenverbands (DJV) und der Gewerkschaft Verdi in mehreren Bundesländern die Arbeit nieder

HB BERLIN. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ging davon aus, dass es halb so viele waren. Die Tarifgespräche für die bundesweit 14 000 Redakteure sollen an diesem Montag in Frankfurt/Main fortgesetzt werden.

Ein DJV-Sprecher forderte die Verleger erneut zu Bewegung auf. Die Gewerkschaften seien bereit, für eine Einigung bis in den Dienstag hinein durchzuverhandeln. Mit weiteren Streikaktionen sei zu rechnen. Ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke sagte bei einer Kundgebung in Stuttgart, es gehe dabei nicht um die Verteidigung von Privilegien.

Unterdessen wurden die Streiks an bayerischen Tageszeitungen am Donnerstag wieder aufgenommen. Bei der „Abendzeitung“ in München und Nürnberg seien Redakteure in den unbefristeten Ausstand getreten, berichtete der Bayerische Journalisten-Verband (BJV). Die Redaktionsleitung in München bestätigte ohne nähere Angaben die Arbeitsniederlegungen.

Eine BDZV-Sprecherin sagte, die Verleger hofften, dass es zu einem Abschluss komme. Die Arbeitgeber fordern angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Zeitungsbranche, das Urlaubsgeld auf 80 Prozent eines Monatsgehalts zu verringern. Die Zahl der Urlaubstage soll von 35 auf 30 gekürzt werden, für ältere Redakteure über 50 Jahre soll es noch 32 Urlaubstage geben.

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