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Prüfbericht 145 grobe Verstöße in Bremer Bamf-Außenstelle

Der abschließende Prüfbericht über die Bremer Bamf-Außenstelle führt 145 Verstöße auf. Zunächst war von mehr als 1000 Fällen aus.
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Geprüft wurden 13.000 Verfahren mit ca. 18.000 Antragstellern. Quelle: dpa
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Geprüft wurden 13.000 Verfahren mit ca. 18.000 Antragstellern.

(Foto: dpa)

Bremen, Nürnberg Die nachträgliche Kontrolle von Asylverfahren der in Verruf geratenen Bremer Bamf-Außenstelle hat nach dem abschließenden Prüfbericht 145 Verstöße ergeben. Das seien rund 1,1 Prozent aller Verfahren, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Bei den Entscheidungen seien aktenkundige Sachverhalte wie bereits gewährter Schutz in einem anderen EU-Staat oder Belege für eine Identitätstäuschung ignoriert worden. In einem Medienbericht war zunächst von 165 Fällen die Rede gewesen.

Untersucht wurde den Angaben nach jede positive Entscheidung von 2006 bis zum ersten Quartal dieses Jahres. Die Bamf-Prüfer schauten sich knapp 13.000 Verfahren mit gut 18.000 Antragstellern an. Die Bremer Bamf-Außenstelle war im Frühjahr in die Kritik geraten, weil dort möglicherweise unrechtmäßig Asylbescheide positiv entschieden wurden. Zu Beginn ging man von rund 1200 Fällen aus.

  • dpa
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