Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Qualität der Arbeit Verdi-Umfrage: Viele Beschäftigte leiden unter Digitalisierung

Arbeitnehmer leiden einer Verdi-Umfrage zufolge unter einer höheren Arbeitsintensität. Zwei von drei Unternehmen befürchten demnach Stellenverluste.
Kommentieren
Viele Arbeitnehmer berichten von einer Verringerung der Handlungs- und Entscheidungsspielräume durch künstliche Intelligenz. Quelle: AFP
Digitalisierung

Viele Arbeitnehmer berichten von einer Verringerung der Handlungs- und Entscheidungsspielräume durch künstliche Intelligenz.

(Foto: AFP)

Berlin Digitalisierung und künstliche Intelligenz haben die Qualität der Arbeit für viele Beschäftigte nach einer Umfrage von Verdi eher verschlechtert als verbessert. Die Arbeitnehmer leiden demnach vielfach unter einer höheren Arbeitsintensität und geringeren Handlungsspielräumen, wie das „Innovationsbarometer 2019 – Künstliche Intelligenz“ der Gewerkschaft zeigt, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Zwei von drei Befragten in betroffenen Unternehmen fürchten, dass die Zahl der Arbeitsplätze durch den KI-Einsatz sinken werde. Zudem berichten 52 Prozent der Befragten von einer Zunahme der Arbeitsintensität. 42 Prozent der Befragten sehen häufigere Störungen der Arbeitsabläufe.

Jeder Zweite erkennt eine Zunahme der Transparenz des Arbeits- und Leistungsverhaltens der Beschäftigten. 60 Prozent berichten von einer Verringerung der Handlungs- und Entscheidungsspielräume durch künstliche Intelligenz.

Verdi-Vorstandsmitglied Christoph Schmitz forderte: „Digitalisierung und künstliche Intelligenz müssen so gestaltet werden, dass sie den Beschäftigten sowie dem Schutz und dem Ausbau der Arbeitnehmerrechte dienen.“ Betrieblichen Mitbestimmungsorgane müssten bei der Einführung von KI-Projekten frühzeitig stärker einbezogen werden.

Mehr: Ein Fall „Kuka“ soll sich nicht wiederholen: Wirtschaftsminister Peter Altmaier erschwert den Einstieg missliebiger Investoren. Vor allem chinesische Unternehmen sind im Visier.

Künstliche Intelligenz – wie gefährlich ist sie wirklich?

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Qualität der Arbeit: Verdi-Umfrage: Viele Beschäftigte leiden unter Digitalisierung"

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar. Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unser Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.