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Qualitätsproblem befürchtet Verbraucherschützer: Ermäßigte Mehrwertsteuer auf Bahntickets allein reicht nicht

Die Verbraucherzentrale sieht einen reduzierte Mehrwertsteuersatz für Bahnfahrten positiv. Allerdings müsse das Unternehmen noch mehr für Kunden tun.
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Die Verbraucherzentrale fordert, dass eine Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weitergegeben werden muss. Quelle: dpa
Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn

Die Verbraucherzentrale fordert, dass eine Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weitergegeben werden muss.

(Foto: dpa)

Berlin Nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) greift die Debatte über günstigere Bahntickets zu kurz. „Bahnfahren muss nicht nur preiswerter, sondern besser und verlässlicher werden. Bei immer mehr Fahrgäste bekommt die Deutsche Bahn langsam ein Qualitätsproblem“, sagte die Leiterin des Team Mobilität und Reisen beim VZBV, Marion Jungbluth, dem Handelsblatt. Die Liste der Pannen sei lang. Als Beispiele nannte Jungbluth ausfallende Klimaanlagen, Reservierungen, die nicht angezeigt würden und Störungen beim DB-Navigator. „Überzeugen kann die Bahn nur mit Preisen, bei denen Angebot und Qualität stimmen.“

Mit Blick auf die Diskussion über verbilligte Bahntickets mahnte Jungbluth, eine etwaige Mehrwertsteuersenkung müsse bei den Fahrgästen ankommen. „Ohne Super-Sparpreis oder Sparpreis sind die Tickets für eine Zugfahrt für viele Menschen nicht bezahlbar und Fliegen oder mit dem Auto fahren im Vergleich billiger“, sagte die VZBV-Expertin. Jungbluth erinnerte daran, dass Bahnchef Richard Lutz zugesagt habe, im Falle eine Mehrwertsteuersenkung die Preise für Zugtickets um zehn Prozent zu reduzieren. „Auf die Zusage nageln wir ihn fest.“

Mehr: Mehrwertsteuersenkung für Bahntickets – Grüne stützen GroKo-Vorstoß.

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