Quote unverändert Arbeitslosenzahl steigt leicht an

Die Arbeitslosenzahl ist im Februar minimal gestiegen – dafür seien aber saisonale Effekte verantwortlich, sagte BA-Chef Weise. Die Lage sei insgesamt robust. Die Quote bleibt unverändert bei 7,4 Prozent.
Update: 28.02.2013 - 10:56 Uhr 11 Kommentare
Die Arbeitslosenquote bleibt im Februar stabil. Quelle: dpa

Die Arbeitslosenquote bleibt im Februar stabil.

(Foto: dpa)

NürnbergSchnee und Frost haben sich im Februar auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bemerkbar gemacht. Die Zahl der Erwerbslosen stieg um 18.000 auf 3.156.000, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. „Der deutsche Arbeitsmarkt scheint die schwache wirtschaftliche Entwicklung der letzten Monate gut zu verkraften und zeigt sich insgesamt weiter robust. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Februar hat jahreszeitliche Gründe“, erläuterte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 7,4 Prozent.

Eine Zunahme der Erwerbslosigkeit in dieser Größenordnung ist im Februar üblich. In diesem Jahr sei sie sogar etwas schwächer ausgefallen als sonst, berichtete die BA. Saisonbereinigt ging die Zahl der Jobsucher von Januar auf Februar um 3000 auf 2,917 Millionen zurück. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl nahm zwar im Westen um 5000 zu, im Osten hingegen um 8000 ab.

Auch im Februar 2012 hatte die Arbeitslosenquote 7,4 Prozent betragen. Damals waren allerdings 46.000 Menschen weniger auf Stellensuche als jetzt. Zugleich stieg binnen Jahresfrist auch die Zahl der Erwerbstätigen um 239.000 auf 41,40 Millionen (jüngste Daten vom Januar). Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung legte um 353.000 auf 29,14 Millionen zu (Dezemberzahlen). Diese regulären Jobs entstanden in den weitaus meisten Bundesländern und Branchen, besonders in den wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Zeitarbeit), im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen.

Gesucht werden derzeit besonders Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Verkehr und Logistik. Auch im Verkauf und in den Gesundheitsberufen werden Mitarbeiter gebraucht. Allerdings geht die Nachfrage nach Arbeitskräften tendenziell zurück, wenn auch auf hohem Niveau. Im Februar waren bei den Arbeitsagenturen 431.000 offene Stellen gemeldet, das sind 42.000 weniger als vor einem Jahr.

  • dpa
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11 Kommentare zu "Quote unverändert: Arbeitslosenzahl steigt leicht an"

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  • Auffallend oft und lautstark bezeichnet der Dumme unverstandene Themen als Blödsinn
    und behauptet gleichzeitig von sich selbst, doch schließlich nicht blöd zu sein.
    So gibt er sich, einem inneren Zwang folgend, immer wieder unfreiwillig zu erkennen
    und kann es nicht verhindern.

    SINN , sich GEBEN GELASSEN HABEN , durch ANERZIEHEN LASSEN GEHABT , wie sie JA ZEIGEN , IST NICHT SINN VON LEBEN GEFUNDEN HABEN sondern BENUTZT WERDEN , auch WENN DENKEN FREI WORTE GEWÄHLT ZU HABEN , UM andre NIEDER ZUMACHEN WOLLEN ZU DÜRFEN !! MORALISCH ARMER KRANKER , in meine AUGEN und SO ZU DEN NORMALEN HEILBAREN GEHÖREN aber WIE BRINGT man BEI . . . . .

    GUTMENSCH KEIN GUTER MENSCH und wer NUR WIEDERHOLT ANGRIFFE ALS KOPIE , weil denkt IST GELEGENHEIT , . . . .
    GIBT NUR ZWEI WAHRE FREIHEITEN und SIE UND ER HABEN KEINE BENUTZT .

  • Also bei uns steigen die Arbeitsdlosenzahlen und wir holen aber Massen aus Spanien und Italien rein?
    Bin ich irgendwie im falschen Film?

  • WARUM LÜGT STAAT ? . . . . !!! WAHR und DESHALB KEINE DEMOKRATIE .
    WAHRHEIT SAGENDE NICHT NORMAL und so in die KLAPSE GEBRACHT WERDEN DÜRFEN .

    STAAT GELOGEN HAT und WERDEN BEWEISE GEZEIGT , KOMMT MACHT und ZENSIERT oder GAR LÖSCHT . . .
    Gewissen ist geworden : Hure , für Macht . UND ES GING , MIT AUF BESCHISSENE MORAL ABRICHTEN .


    ATHEIST SICH Gott
    SOUVERÄN
    Frank Frädrich WILL AUCH WAHRHEITEN WISSEN WELCHE NURNOCH 4 IM ZUSAMMENHANG WISSEN

  • Also alles ist perfekt! Wir können zusammen mit Herrn Weise und Frau von der Leyen das Bekannte Hurra-Lied weiter singen! Noch nie gab es in Deutschland so viele Erwerbstätige! Der Aufschwung bringt so viele Menschen in Lohn und Brot wie nie zuvor! Nun, was Statistik der Agentur betrifft ist sie genauso wie Göbbels‘ Wahrheitsministerium! Der in Maßnahmen ist, ist nicht mehr arbeitslos! Der Leiharbeiter mit Aufstockung von der Agentur bzw. Job Center ist, ist nicht mehr arbeitslos, aber Sklave per Gesetz! Was gibt’s noch?! Ach ja, die die arbeitslos und über 45 sind! Hier sind sie zu alt, um um eine seriöse Tätigkeit zu bewerben! Was machen wir mit ihnen?! Nun machen sie zu vorzeitig „qualifiziert“! Wofür?! Für Steuergelder fressenden und kaum wirkenden Marktintegrationsmaßnahmen 50+ bzw. 50 aktiv! Politik ermutigt gerne die Schummelei und mitwirkende Täuschung des Verwaltungsrates der Bundesagentur! Die nächsten Zahlen müssen aber noch fröhlicher und noch optimistischer sein! Wahlen!

  • Tja, das Arbeitsamt und die Regierung. Die offizielle Haltung unserer Behörden erinnert irgendwie an eine Mischung aus Marie-Antoinette (Sollen sie doch Kuchen essen), Goebbels und dem Führerbunker im Frühjahr 1945.

    Bin gespannt, wie das am Ende für unser derzeitiges "Ancient Regime" von Realitätsverweigerern ausgeht! Noch mehr gespannt aber, wie die angerichteten Fehlentwicklungen, u.a. aufgrund der Fehlinformation durch die Statistikfälschungen, für uns am Ende ausgehen.

  • "Quelle: Die Linke" - na prima.

    "431.000 offene Stellen" - kann der Arbeitnehmer/Steuerzahler nicht erwarten, dass die Arbeitslosen/Jobsucher diese Stellen ausfüllen? Oder ist "sozial gerecht" das die einen arbeiten und die anderen offene Stellen nicht annehmen?

    P.S.: Ich mußte für meinen Job 500 km quer durch die Republik umziehen.

  • Arbeitslosigkeit ohne Ende. 15 Mio. Migranten. Und H. Weise postuliert immer noch "Fachkräftemangel", oder meint er nur billige Arbeitskräfte?

  • Liest sich, bis auf die millionen, eher wie die Zusammenfassung eines Bundeslandes und nicht gesamt Deutschland.
    Wenn es dann nach offiziellen Zahlen knapp 900 000 Leih- und Zeitarbeiter seien sollen, müssten wir ja weit über 30 Millionen Festangestellte mit guten Durschnitsslohn haben. Klingt nicht ganz plausibel, aber ich weiss definitiv nicht, wie es ist.

  • Diese wahren Zahlen findet man dazu im Netz für Januar. Die Februarzahlen sind spekulative Schätzunen, da die entsprechenden Meldungen noch gar nicht erfolgt sind.

    Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Januar 2013: 3.912.179
    Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.138.229
    Nicht gezählte Arbeitslose: 773.950

    Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I und/oder ALG II: 193.390
    Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 98.144
    Förderung von Arbeitsverhältnissen: 3.360
    Fremdförderung: 72.679
    Beschäftigungsphase Bürgerarbeit: 28.480
    berufliche Weiterbildung: 157.500
    Aktivierung und berufliche Eingliederung (z. B. Vermittlung durch Dritte): 141.852
    Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 5.703
    Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 72.842

    Hierzu kommt noch d.die sogenannte stille Reserve - 567.000 nicht erwerbstätige Personen, die sich resigniert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben, da sie keine Beschäftigung mehr finden.

    Quelle: Die Linke

  • "3.156.000 Arbeitslose"

    Keine Aufstocker, alle über 53 (oder war es 58?) rausgerechnet, keine Arbeitssuchenden (da ist ein Unterschied); Harz4 beinhaltet? Ich meine nicht. Manipulation bei Harz4 Zahlen ist ja sowieso gegeben. Die Leute die 3, nicht wenige sogar 4 Jobs leisten sind auch nicht dabei.

    Hach ja, die Jahreszeiten.

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