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Rainer Wendt Polizeigewerkschafter legt Scholz Rücktritt nahe

Nach den Krawallen beim G20-Gipfel kritisiert der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburgs Bürgermeister scharf und legt ihm den Rücktritt nahe. Die Gewalt habe sich in den vergangenen Jahren etablieren können.
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Polizisten setzen Pfefferspray bei der Demonstration in Hamburg ein. Quelle: dpa
Demonstrationen

Polizisten setzen Pfefferspray bei der Demonstration in Hamburg ein.

(Foto: dpa)

Hamburg/BerlinDer Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat dem Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) den Rücktritt nahegelegt. „Wenn er keinen Plan hat, wie er linke Gewalt künftig verhindern will, muss er seinen Hut nehmen“, sagte Wendt dem Berliner Radiosender 105'5 Spreeradio.

Diese Gewalt habe sich in zurückliegenden Jahren etablieren können. „Rot-Grün und Herr Scholz stellen die Schanze als hanseatische Folklore dar, aber das ist sie nicht“, warnte der Gewerkschafter. Dort habe sich seit geraumer Zeit ein „rechtsfreier Raum entwickelt“.

Scholz habe bei vielen Polizisten unfassbaren Zorn ausgelöst. Während draußen „Polizisten aus Hamburg um ihr Leben gekämpft haben, sitzt dieser Bürgermeister in aller Ruhe in der Elbphilharmonie und hört Musik. Das ist ein Skandal“, sagte Wendt. „Er hat uns lächerlich gemacht, als wir vor Krawallen gewarnt haben, und hat das Ganze wie einen Hafengeburtstag hingestellt.“

„Wir dürfen nicht davon ablenken, wer wirklich schuld ist“

  • dpa
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