Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rau-Nachfolge Presse: CSU für Schäuble als Bundespräsident

In der CSU mehren sich die Stimmen, die sich für Wolfgang Schäuble als Nachfolger von Johannes Rau aussprechen. In Presseberichten ist sogar von einer Festlegung die Rede.

HB BERLIN

Sowohl das Nachrichtenmagazin «Spiegel» als auch die Zeitung «Welt am Sonntag» berichten, dass die CSU sich bereits vor ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth auf Wolfgang Schäuble als Kandidaten für das Amt der Bundespräsidenten festgelegt habe. Nach außen hin übe man aber noch Zurückhaltung, um Schäubles Chancen nicht zu schmälern, berichtet die «Welt am Sonntag».

CSU-Landesgruppenchef Michael Glos sagte der Zeitung: „Ich habe Wolfgang Schäuble als europapolitischen Vordenker nach Kreuth eingeladen. Dies ist aber zugleich ein Zeichen unserer Wertschätzung und Freundschaft.«.

Der CSU-Wirtschaftsexperte Hans Michelbach erinnerte daran, dass auch Roman Herzog vor seiner Nominierung in Kreuth gewesen sei. »Und das wurde die richtige Wahl für Deutschland“, sagte Michelbach. Nach Angaben von Glos soll die Kandidatenfrage in Kreuth allerdings keine Rolle spielen.

Der «Spiegel» berichtete, führende CSU-Politiker wollten Schäuble am Rande der Klausurtagung ihre Unterstützung signalisieren. Schäuble ist am Mittwochmorgen zu einem Gespräch über die Außen- und Europapolitik nach Kreuth eingeladen. Die Entscheidung über einen gemeinsamen Kandidaten von CDU und CSU soll offiziell erst im Februar getroffen werden.

Startseite
Serviceangebote