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Reaktion auf Umfrage Wirtschaft drängt Merkel zu Reformen

Bundeskanzlerin Merkel ist in ihrer Partei alternativlos – zumindest in den Augen vieler Deutscher. Kritisch sehen viele laut einer Umfrage, dass Merkel bei Reformen zögert. Auch die Wirtschaft fordert mehr Einsatz.
Update: 16.07.2014 - 15:37 Uhr 15 Kommentare
Ohne Alternative: In den USA wird Bundeskanzlerin Angela Merkel nur „TINA“ genannt („There is no alternative“, deutsch: „Es gibt keine Alternative.“). Quelle: dpa

Ohne Alternative: In den USA wird Bundeskanzlerin Angela Merkel nur „TINA“ genannt („There is no alternative“, deutsch: „Es gibt keine Alternative.“).

(Foto: dpa)

Düsseldorf Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Digitalzeitung Handelsblatt Live (Donnerstagausgabe) glauben nur 14 Prozent der Bundesbürger, dass ein anderer CDU-Politiker die Union bei der Bundestagswahl 2017 zu einem ähnlich guten Ergebnis führen könnte wie die Bundeskanzlerin bei der Wahl 2013. Die Union schrammte im letzten Jahr mit 41,5 Prozent der Stimmen nur knapp an der absoluten Mehrheit der Parlamentssitze vorbei.

Merkel hält sich kurz vor ihrem 60.Geburtstag am Donnerstag zu ihren Zukunftsplänen über die Wahlperiode hinaus bedeckt. Die laufende Wahlperiode werde sie „selbstverständlich“ komplett amtieren, sagte Merkel am Wochenende im ZDF.

Doch auch die überwältigende Mehrheit der Unionsanhänger kann laut der Forsa-Umfrage keinen geeigneten Kandidaten in der CDU neben Merkel erkennen. Vor allem Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird immer wieder als potenzielle Nachfolgerin genannt. Zwei Drittel der Anhänger der Union jedoch sehen aktuell keine Alternative zu ihrer jetzigen Parteivorsitzenden.

Trotz der Zustimmung quer durch alle Parteien, sind 66 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Angela Merkel ähnlich wie der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ein Reformprogramm auflegen sollte, um Wachstum und Beschäftigung in Deutschland angesichts etwa der zunehmenden Alterung der Gesellschaft zu fördern. 61 Prozent der Unionsanhänger befürworten ein Reformprogramm. Unter den SPD-Anhängern sprechen sich sogar 73 Prozent dafür aus. Insgesamt meinen lediglich 26 Prozent, dass ein solches Reformprogramm nicht nötig ist (Den vollständigen Artikel zur Umfrage finden Sie in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Live.)

„Ein Reformprogramm der Kanzlerin ist überfällig“
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15 Kommentare zu "Reaktion auf Umfrage: Wirtschaft drängt Merkel zu Reformen"

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  • Reformpaket für Wachstum und Beschäftigung? Nein!

    Wir brauchen kein Wachstum, wir brauchen die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen.

    Wir brauchen keine Beschäftigung, wir brauchen Unternehmertum (nicht MBA, sondern Entrepreneurs).

    Und vor allem brauchen wir: weniger Bevormundung und Knebelung durch die Staatsbürokratie. Diverse staatliche Organe und Behörden sind aufzulösen.

    Hinsichtlich der Steuerlast stimme ich Ohoven zu, bzw. gehe ich noch viel weiter:
    Streichen der Einkommensteuer und diverser weiterer Steuern, einschließlich der Fersehsteuer, Streichen aller familienpolitichen Leistungen und diverser sozilapolitischer Leistungen und Subventionen, Einführung einer moderaten Kopfsteuer.

    Der Bürger muss wieder "atmen" können.

    Ferner müssen die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme gründlich entrümpelt und entschlackt werden, damit sie nicht länger Geldvernichtungsmaschinen für die Beitragszahler sind. Für die GKV sollte eine Kopfpauschale eingeführt werden.

    Der Zuzug in die Sozialversicherungssystem ist zu stoppen und zurückzuführen.

    Der Rückzug Deutschlands aus dem Euro und aus der EU ist ebenfalls einzuleiten, allerdings mit viel Augenmaß.

    Ferner muss der Umweltschutz unfassend ernsthaft und wirkungsvoll angegangen werden. Einführung von verschiendenen Steuern für umweltschädliches Verhalten ist hier zu prüfen. Das EEG können wir in die Tonne kloppen.

  • "Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in ihrer Partei alternativlos"

    Das mag zutreffen, hat sich die CDU doch ganz offensichtlich auf dem untersten Niveau angesiedelt.

  • Trauen sie dem "deutschen Michel" wirklich so viel Dummheit zu?!

  • Deutschland wird diktatorisch kaputt getreten ... so lange bis sich nichts mehr rührt. Merkel ist "ideal" dafür !! Das weiss auch die Welt-Geld-Elite ...

    Ist es ein Zufall, dass der Druck auf Obama genau nach dem Besuch von Hillary Clinton losgeht ?? Wohl kaum.

    Frau Clinton wird schon jetzt als "Neue Erlöserin des verbesserten Deutsch-Amerikanischen Verhältnisses" positioniert und Obama dazu moralisch mit der NSA-Affaire unter Druck gesetzt. Er soll aktiver werden gegen die eigenen Geheimdienste, ehe Frau Clinton ihr Amt beginnt.

    Dann ist Frau Clinton 2017 der "neue Messias" sozusagen. Und Bill Clinton für 8 Jahre der neue (Schatten)-Präsident im Weissen Haus.

    Alles Schach-Spiel.

    ---

    Herr Guttenberg steht (wahrscheinlich) auf der gleichen PayRoll wie J.Fischer (auf dem Schoß von Mrs. Albright), Trittin (Bilderberger) und letztendlich Frau Merkel auch (Hände-Raute als "Welt-Bürger) auch.

    Es geht um die "Neue Weltordnung" mit der obersten Kaste "Welt-Geld-Elite" und Goldman Sachs als Zinsenkassierer der Steuerzahler der Welt. Kommunisten und Zentral-Banken haben sich verbündet zusammen mit den "Gutmenschen von oben".

    Warren Buffet hat gerade 2,8 Milliarden Dollar für "Stiftungen" gespendet ... CDU-Konrad-Adenauer-Stiftung ? Böll-Stiftung ? NGO's ? "Neue Weltregierung Bilderberger" ? Welt-Geld-Elite regiert die Welt !

  • Es sit doch kein Wunder, dass in der CDU keine Alternative zu Merkel vorhanden ist. Merkel aht doch jeden der ihr im Weg war, weggebissen. Und im übrigen, die CDU wie wir sie noch kenne, gibt es ja nicht mehr. Das ist doch nichts weiter als ein vermerkelter Haufen.
    Diese Umfrge zeigt aber auch, wie verdummt die Deutschen sind, wenn sie das alles noch gut finden, was die merkel tut.
    Und liebe Journalisten, warum wird eigentlich nicht nach dem Vorleben, nach der Stasiakte dieser Frau gesucht?

  • 10 Jahre Merkel sind 20 Jahre zuviel!!!

  • Was die Unionsmedien und Unionsanhänger gemeinsam haben ist Angst.

    Man muss erkennen, dass alle politische und gesellschaftlichen Probleme in den vergangenen Jahren Probleme wahren, die von der CDU verursacht wurden. Helmut Kohl hat ungefähr sechs Jahre der 16 Jahre nicht regiert. Und Angela Merkel wurde gewählt, noch bevor das sozialdemokratische Reformprogramm Wirkung zeigte. Die Angst die hieraus resultiert, ist eine Versagensangst.Die CDU hatte Aufgaben liegen gelassen. Und dann auch noch Aufgaben, aus denen hätte man Erfolge machen können.

    Aus dem Atomausstieg wuree nichts. Stattdessen hat sich der ökologische Wandel verfestigt. Ein verdienst der Grünen. Mitsamt des Aufbruchs in eine technologische Neuzeit. Die CDU hatte versagt. Sie musste wegen einer Katastrophe, dem ungläubigen Thomas gleich, den Ausstieg aus dem Austieg einleiten.

    Selbst dem konservativen Thema "Steuern" wusste sie sich nur einseitig zu widmen. Weder wurden die Aufgaben und Kompetenzbereiche des Staatswesen reformiert noch stabilisiert. Stattdessen musste die Steuerfahndung über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren gegen die Steuerflüchtlinge kämpfen !und gegen Politiker, die die bestehenden gesetzlichen Tatbestände aufweichen wollten. Ohne eine SPD in NRW wären weder die Selbstanzeigen gemacht noch die Straftäter gefasst worden.

    Ohne den Überläufer Gabriel wäre diese CDU längst abgewählt.
    Und Angela Merkel? Sie war kürzlich politisch in Erscheinung getreten. Zeigte sich gequält von den Spähaktionen einiger US Spione. In wessen politischen Reihen diese zu finden waren, das wurde nicht öffentlich. -Zum Ausgleich dieser schweren politische Arbeit durfte sie dann aber zur WM.

    Das sich zwischen diesen politsch glanzlosen Taten der Angela Merkel noch ein Medieapparat schaltete, der mutmaßlich die Abwahl Gerhard Schröders einleitete, dass lässt sich aufgrund der neueren Ereignisse im ZDF mittlerweile erahnen. CDU-TV hat Angst. Versagensangst.

  • Frau Merkels EU7€/EEG-Politik ist in ihren Auswirkungen auf den deutschen Steuerzahler und für den Normalbürger noch nicht erkennbar.
    Die Medien, Staatsmedien informieren nicht oder nur teilweise was berichtet werden darf damit keine Unruhen entstehen.
    Das Drama beginnt.
    Frau Merkels "freiwilliger Rücktritt" ist der Beginn der Göttinnendämmerung!

  • Wie dem auch sei was alle so schreiben ! Persönlich bin ich der Meinung das Frau Merkel keinen schlechten Job machte aber von viel schlechtem Personal umzingelt ist... auch in dieser Koalition und auch in der vorherigen.

  • Ist diese Umfrage wirklich seriös ???

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