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Reaktionen auf US-Wahl Seehofer warnt vor Vorverurteilung Trumps

Horst Seehofer hat sich gegen vorschnelle Urteile über Donald Trump und dessen Politik ausgesprochen. Stattdessen müsse man abwarten, wie der Republikaner als Präsident tatsächlich handle.
14.11.2016 - 14:48 Uhr
Der CSU-Parteivorsitzende Horst Seehofer hat sich gegen vorschnelle Meinungsmache über Donald Trump ausgesprochen. Stattdessen solle man zunächst abwarten, was Trump praktisch tue. Die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA müsse zudem erst in Gesprächen geklärt werden, bevor man Aussagen über Trumps politische Pläne machen könne. Quelle: dpa
Gegen eine Vorverteilung

Der CSU-Parteivorsitzende Horst Seehofer hat sich gegen vorschnelle Meinungsmache über Donald Trump ausgesprochen. Stattdessen solle man zunächst abwarten, was Trump praktisch tue. Die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA müsse zudem erst in Gesprächen geklärt werden, bevor man Aussagen über Trumps politische Pläne machen könne.

(Foto: dpa)

München CSU-Chef Horst Seehofer hat vor überzogener Panikmache zum künftigen Politikstil des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump gewarnt. „Mein Plädoyer ist: Warten wir doch die praktischen Handlungen ab“, sagte Seehofer am Montag in München vor einer Sitzung des Parteivorstandes.

Politiker und Medien sollten sich vor vorschnellen Einschätzungen über Trumps politische Schwerpunkte hüten. Erst nach gemeinsamen Gesprächen seien Aussagen über eine gemeinsame Politik zwischen Deutschland, Europa und den USA möglich. „Ich maße mir nicht an, aus einigen tausend Kilometern Entfernung den Vormund für das amerikanische Volk zu spielen“, betonte der bayerische Ministerpräsident.

Seehofer hatte Trump bereits am vergangenen Mittwoch direkt nach der Wahl gratuliert: „Die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika haben entschieden und Donald Trump gewählt. Sie haben ihm damit ihr Vertrauen ausgesprochen.“

In einer Welt der Herausforderungen, der Unordnung und der Bedrohungen durch Klimawandel, globale Fluchtbewegungen, kriegerische Auseinandersetzungen und islamistischem Terrorismus trage der US-Präsident die Verantwortung für die ganze Weltgemeinschaft.

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