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Rechtsextremismus Haftbefehl gegen achten Verdächtigen der rechten „Revolution Chemnitz“

Die Zahl der mutmaßlichen Gründer der rechtsextremen Gruppe „Revolution Chemnitz“ ist auf acht gestiegen. Bei der achten Person handelt es sich um einen 28-jährigen Mann.
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Die Gruppe soll einen Anschlag an diesem Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, geplant haben. Quelle: dpa
Mutmaßliche Rechtsterroristen treffen in Karlsruhe ein

Die Gruppe soll einen Anschlag an diesem Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, geplant haben.

(Foto: dpa)

KarlsruheDie Zahl der mutmaßlichen Gründer der rechtsextremistischen Vereinigung „Revolution Chemnitz“ hat sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft auf acht erhöht. Bei der achten Person handele es sich um einen 28-jährigen Mann, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstagabend mit. Den Namen gab sie mit Maximilian V. an. Er sei bereits am Montagabend in Chemnitz festgenommen worden.

Alle acht mutmaßlichen Gründer der Organisation wurden den Angaben zufolge inzwischen dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe vorgeführt, der in allen Fällen Untersuchungshaft anordnete. Als Kopf der Gruppe gilt der 31-jährige Christian K., der bereits nach den fremdenfeindlichen Ausschreitungen am 14. September in Chemnitz wegen besonders schweren Landfriedenbruchs festgenommen worden war. Ob Christian K. bereits an den Angriffen Ende August in Chemnitz beteiligt war, ist laut Bundesanwaltschaft weiterhin ungeklärt.

Zunächst hatten die Ermittler die Verhaftung von sechs mutmaßlichen Mitgliedern der rechtsextremen Gruppierung bekanntgegeben. Die Gruppe soll einen Anschlag an diesem Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, geplant haben. Zudem seien Angriffe auf Ausländer und Andersdenkende vorgesehen gewesen.

Der Deutsche Journalisten-Verband forderte ein hartes Vorgehen. „Die Eindrücke der Gewaltwelle von Chemnitz gegen Berichterstatter verstärken sich: Attacken auf Journalisten sind keine ‘Kollateralschäden’, sondern wir sind die Ziele der Rechtsextremisten“, sagte Verbandschef Frank Überall.

Nach Polizeiangaben gab es zunächst keine Hinweise auf einen explizit gegen einen Journalisten gerichteten Angriff in Naumburg. Ein 59-Jähriger Reporter war am Freitag von drei Jugendlichen bedroht und von einem mit einem Messer verletzt worden. Die drei Täter hätten den Hitlergruß gezeigt, gab der Mann an. „Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen“, teilte die Naumburger Polizei mit.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Rechtsextremismus: Haftbefehl gegen achten Verdächtigen der rechten „Revolution Chemnitz“"

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  • Es ist Gut und Richtig dass gegen Gewalttäter mit aller Härte vorgegangen wird, egal ob von Links oder Rechts.
    Nur leider erhärtet sich bei mir der Eindruck, dass nur gegen Rechts die notwendige harte Vorgehensweise von staatlicher Seite geübt wird.
    Denke ich an den G20 Gipfel in Hamburg zurück, wurden dort weit aus schwerere Gewaltverbrechen gegen Politisten verübt bis hin zum Mordversuch. Was für ein Erfolg hatten hier die Strafverfolgungsbehörden????
    Keinen!! Warum?? Es wird meiner Meinung kein Erfolg gewünscht von gewissen Parteien wie den LINKEN, GRÜNEN und SPD. Die sitzen teilweise Geistig mit im linksextremen Boot.
    Die Linksextremen Vereinigungen die bei allen Straftaten in ganz Deutschland auftreten sind bekannt. Genießen aber scheinbar politischen Schutz.
    Wenn der Staat Glaubwürdigkeit zurück erlangen will, darf es keinen Unterschied machen ob Gewalt Links- oder Rechtsverortet ist.
    Die Straftaten beim G20 Gipfel sind nun über 1 1/4 Jahre her, wann darf ich hier endlich von großen Erfolgen gegen die Linksextremistischen Straftäter von den Ermittlungsbehörden lesen oder hören???
    Solange das nicht der Fall ist muß ich von politisch motivierter Strafverfolgung gegen Rechts ausgehen, die einzig und alleine vor Wahlen wie jetzt in Bayern, Hessen motiviert sind und keine realen Bedrohungen sondern fürs Volk an der Wahlurne aufgebauscht sind.

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