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Rechtsextremismus Hessens Innenminister Beuth: SEK Frankfurt wird aufgelöst

Hessens Innenminister Beuth greift nach rechtsextremen Chats in den Reihen des Spezialeinsatzkommandos durch. Die Polizeieinheit wird grundlegend umgebaut.
10.06.2021 - 11:46 Uhr 6 Kommentare
„Wir stoßen heute einen fundamentalen Neustart für das SEK an“, erklärte der hessische Innenminister Beuth (CDU). Quelle: dpa
Peter Beuth

„Wir stoßen heute einen fundamentalen Neustart für das SEK an“, erklärte der hessische Innenminister Beuth (CDU).

(Foto: dpa)

Wiesbaden, Frankfurt Angesichts der Ermittlungen wegen rechtsextremer Äußerungen von Polizisten in Chatgruppen wird das Spezialeinsatzkommando (SEK) des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgelöst. Das teilte der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Ermittelt wird gegen insgesamt 19 Beamte im aktiven Dienst und einen ehemaligen Polizisten des SEK. 17 von ihnen sollen untereinander Beiträge mit volksverhetzenden Inhalten beziehungsweise Abbildungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation geteilt haben. Drei der Beschuldigten sind Vorgesetzte, die nicht eingeschritten sein sollen.

„Wir stoßen heute einen fundamentalen Neustart für das SEK an“, erklärte der Innenminister. Es werde beim Spezialeinsatzkommando einen grundlegenden organisatorischen Umbau geben. Zudem müsse dort eine gänzlich neue Führungskultur auf den unteren und mittleren Vorgesetzten-Ebenen geschaffen werden. „Natürlich sind unsere Spezialkräfte auch in Zukunft unverzichtbar, aber die Rahmenbedingungen werden andere sein“, sagte Beuth.

Die Chats stammen nach Angaben des Innenministers überwiegend aus den Jahren 2016 und 2017. Einige Text- oder Bildnachrichten in den Chats legten den Verdacht einer rechtsextremen Gesinnung einiger Mitglieder des SEK Frankfurt nahe.

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    • dpa
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    6 Kommentare zu "Rechtsextremismus: Hessens Innenminister Beuth: SEK Frankfurt wird aufgelöst"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der PP in Ffm. Ist enteiert und die restlichen Beamten dürfen nun täglich bis Wiesbaden fahren.
      Und hier wird man auf sie in herabschauen. Degradiert in die Bepo, wo sie alle einst herkamen.

      Mal schauen, was am Ende übrig bleibt und wer in Zukunft dort sich überhaupt noch schinden will.

      Vielleicht dann eher als 2. Garnitur.

    • Aber alles was sonst so in Hessens Städten und nun auf dem Land sich abspielt -siehe dazu die Seiten von Politikversagen.de- scheint akzeptiert zu sein.

      Und hinterfragen will man das nicht, warum - nicht nur das SEK- mittlerweile in diesem Land eine LMAA-Einstellung überwiegend besteht?

    • Nicht nur dem Innenminister fehlt es an Führungskompetenz!

      Diskonnetivität muß man in Deutschland zu einer Banana-Republica sich entwickelnden Gesellschaft täglich größer schreiben.

    • Frankfurt am Main, Offenbach, Dietzenbach, Hanau, Rüsselsheim bis zur Landeshauptstadt sollte man sich mal wirklich näher anschauen.

      Da braucht man keine Polizei in den No-Go-Areas und den Parallelwelten, geschweige denn ein SEK. Soviel zur Realität in Hessen und ganz bestimmt nicht nur dort liebe Leser/- innen.

    • Über 60 Mann, wirklich?

      Und wer bildet den Nachwuchs aus Herr Beuth? Sie persönlich? Oder die Bereitschaftspolizei oder das LKA?

      Oder schafft man bequemerweise diese Organisationen ganz ab?

      Disconnection auf allen Ebenen in Deutschland!

      Mich würde es in Deutschland nicht wundern, wenn man in den nächsten beiden Jahrzehnten mit dem Finger auf diese Bananrepublica zeigt.





    • Jetzt fehlen noch die in NRW von Essen!, Dortmund, Bielefeld, Köln sowie Berlin!

      Alles klar!

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