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Rechtsnationaler AfD-Politiker Schiedsgericht lehnt Parteiausschluss von Höcke ab

Im vergangenen Jahr beantragte der AfD-Bundesvorstand den Parteiausschluss von Björn Höcke. Das zuständige Schiedsgericht hält den Antrag für unbegründet.
3 Kommentare
Der Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Thüringen darf Parteimitglied bleiben. Quelle: AP
Björn Höcke

Der Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Thüringen darf Parteimitglied bleiben.

(Foto: AP)

ErfurtDer Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke wird wegen seiner umstrittenen Dresdner Rede zur deutschen Erinnerungskultur nicht aus der Partei geworfen. Das Thüringer Landesschiedsgericht der AfD wies einen entsprechenden Antrag des Bundesvorstandes als unbegründet ab.

Höcke ist Gründer des rechtsnationalen Parteiflügels. Wie die Partei am Mittwoch in Erfurt mitteilte, kam das Schiedsgericht zu dem Ergebnis, dass „eine Wesensverwandtschaft Höckes mit dem Nationalsozialismus“ nicht festzustellen sei. Höcke habe nicht vorsätzlich gegen die Parteisatzung verstoßen.

Der Bundesvorstand hatte seinen Ausschluss aus der AfD im Februar 2017 beantragt. Stein des Anstoßes war eine Rede, in der Höcke unter anderem eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert hatte.

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  • dpa
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3 Kommentare zu "Rechtsnationaler AfD-Politiker: Schiedsgericht lehnt Parteiausschluss von Höcke ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.


  • Die nächsten Wahlergebnisse werden zeigen, ob sich das Volk von NPD-Wölfen, die sich AfD-Schafspelze überwerfen, länger übertölpeln läßt.

  • Nein, Herr Nampf,

    Höcke muss zwar weg - am besten in die NPD -, statt der Parteisatzung würde ich mich mit einigen Mitgliedern des Schiedsgerichts beschäftigen. Vielleicht liegt es nicht an der Satzung, sondern an Personen.

  • "Höcke habe nicht vorsätzlich gegen die Parteisatzung verstoßen."

    Da ist dann wohl einiges falsch in der AfD-Parteisatzung.

    Höcke muß weg.