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Rechtsruck in Hessen AfD-Erfolg alarmiert die etablierten Parteien

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NPD-Chef bietet AfD Kooperation an - Pretzell: "So ein Drecksack!"

Die NPD sucht angesichts des AfD-Erfolgs den Schulterschluss mit der Petry-Partei. Auf einer Pressekonferenz in Berlin regte der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz eine "strategische Allianz" mit der AfD an. Franz stellte in diesem Zusammenhang ein Wahlplakat, das in der letzten Woche vor der Landtagswahl besonders in Sachsen-Anhalt, aber auch in Rheinland-Pfalz aufgehängt werden soll. Darauf wird dafür geworben, der AfD die Erststimme und der NPD die Zweitstimme zu geben. Die AfD kritisierte das Vorhaben scharf. "Gefälschte Plakate, unerträgliche Kooperationsangebote. Mit der möchte die nichts zu tun haben", teilte die Partei via Twitter mit.

Noch deutlicher wurde der Chef der NRW-AfD, Marcus Pretzell. Mit Blick auf den NPD-Chef, der laut "Zeit Online" gesagt haben soll, beide patriotische Parteien "sollten an einem Strang ziehen"., schrieb der Europaabgeordnete bei Twitter: "So ein Drecksack! Hans und Franz können der AfD mal im Mondschein begegnen!"

Die NPD räumte auf ihrer Facebook-Seite zwar ein, dass die AfD in zahlreichen Punkten andere Auffassungen als die NPD vertrete. "Doch trotz der politisch-inhaltlichen Unterschiede zwischen der NPD und der AfD haben wir erkannt, dass es nun nicht um Parteien, sondern um die Zukunft Deutschlands geht. Oder um es mit dem letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. zu sagen: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!""

Die Grünen reagierten wenig überrascht auf das NPD-Kooperationsangebot an die AfD. "Weiterer Beleg dass #AfD und #NPD längst eine strategische Allianz bilden", twitterte die Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin im Thüringer Landtag, Astrid Rothe-Beinlich. Und: "Wir sehen das Miteinander ja auch nahezu jeden Mittwoch Hass und Hetze inklusive #Hoecke."

Özcan Mutlu, Grünen-Bundestagsabgeordneter, schrieb bei Twitter: "Damit niemand später sagt, er oder sie hätte es nicht gewusst. Jede Stimme für diese Parteien ist eine Gefahr für D.

Städtebund wegen AfD-Stärke in großer Sorge
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