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Frühchenstation

Eine Mutter hält im Klinikum Dortmund die kleine Hand ihres Frühchens.

(Foto: dpa)

Reformentwurf Eltern von Frühchen sollen mehr Geld erhalten

Das Familienministerium arbeitet an einer Elterngeldreform: Während Eltern von Frühchen besser unterstützt werden sollen, könnte es für Spitzenverdiener kein Elterngeld mehr geben.
17.02.2020 - 07:41 Uhr Kommentieren

Eltern von Frühchen sollen künftig mehr Elterngeld bekommen. Zudem soll während des Elterngeldbezugs mehr Teilzeitarbeit möglich sein und Paare mit mehr als 300.000 Euro Jahreseinkommen sollen in Zukunft keinen Anspruch mehr auf Elterngeld haben.

Das geht aus einem Entwurf des Bundesfamilienministeriums für eine Elterngeldreform hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dieser wurde vergangene Woche in die Abstimmung mit den anderen Ministerien gegeben.

Geplant ist demnach, dass Eltern von Kindern, die mindestens sechs Wochen vor dem errechneten Termin zur Welt gekommen sind, künftig einen Monat länger Elterngeld erhalten können. Mütter und Väter, die Elterngeld beziehen, aber schon wieder in Teilzeit zurück im Job sind, dürfen in Zukunft 32 Stunden statt wie bisher 30 Stunden pro Woche arbeiten, ohne den Elterngeldanspruch zu verlieren.

Außerdem werden die Regeln für den sogenannten Partnerschaftsbonus gelockert. Dabei handelt es sich um zusätzliches Elterngeld, das Paare erhalten können, wenn beide Partner Teilzeit arbeiten und sich damit die Betreuung der Kinder teilen. Spitzenverdienerpaare, die mehr als 300.000 Euro Einkommen haben, sollen ihren Anspruch auf Elterngeld verlieren. Die Grenze liegt bisher bei 500.000 Euro.

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    Familienministerin Franziska Giffey (SPD) will mit der Reform nach eigenen Angaben das Elterngeld noch mehr auf Partnerschaftlichkeit zwischen Müttern und Vätern ausrichten. Geplant ist, dass die Neuregelungen im kommenden Jahr in Kraft treten.

    Mehr: Was gilt es zum Thema Elterngeld zu beachten? Lesen Sie hier einen kurzen Überblick über die notwendigen Anträge, die Auszahlungstermine und über das Elterngeld Plus.

    • dpa
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