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Relation zwischen Rentnern und Beitragszahlern verschlechtert sich Union befürchtet Nullrunde für Rentner auch 2005

Die Union befürchtet wegen der von den Wirtschaftsforschungsinstituten vorausgesagten schwächeren Konjunkturentwicklung neue Probleme für die gesetzliche Rentenversicherung.

BERLIN. "Die Einnahmesituation der Rentenkassen wird sich weiter verschlechtern, so dass es im Herbst erstmals dazu kommen könnte, dass der Bund Teile der Rentenauszahlung übernehmen muss", sagte der Sozialexperte der Union, Andreas Storm (CDU), dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

Darüber hinaus drohe den Rentnern im nächsten Jahr erneut eine Nullrunde, warnte Storm "Die Institute gehen von einem Beschäftigungsrückgang und damit einem Absinken der Zahl der Beitragszahler in diesem Jahr von 0,5% aus", erläuterte Storm. Dies habe Einfluss auf den Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenformel, der bei der Rentenerhöhung im nächsten Jahr erstmals eingesetzt werde. Danach steigen die Renten geringer, wenn sich die Relation von Beitragszahlern zu Rentnern verschlechtert.

"Statt der bislang von den Rentenversicherungsträgern erwarteten 0,38% Rentenerhöhung müssen die Rentner sich deshalb auf eine erneute Nullrunde im nächsten Jahr einrichten", sagte Storm. Damit erhielten sie auch im nächsten Jahr keinen Ausgleich für die Kürzung ihrer Rentenauszahlung zum 1. April dieses Jahres durch die Erhöhung des Pflegebeitrags um 0,85%. Zugleich verringere der Beschäftigungsrückgang ebenso wie der von den Instituten erwartete geringere Lohnanstieg von rund 1,2% die Beitragseinnahmen der Rentenkassen im Vergleich zu den bisherigen Annahmen. Dadurch steige die Wahrscheinlichkeit, dass die Rentenversicherung im Herbst erstmals ein Bundesdarlehen zur Finanzierung der Renten in Anspruch nehmen müsse, sagte Storm.

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