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Rentenversicherung Präsident sieht Spielraum für Beitragssenkung

Die Bundesregierung hatte es schon angedeutet. Nun sieht auch der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, gute Chancen für eine deutliche Verringerung des Beitrags zur Rentenversicherung.
29.07.2011 - 20:42 Uhr 5 Kommentare

Berlin „Ich kann mir vorstellen, dass eine Senkung des Beitrags 2012 von 19,9 auf 19,6 Prozent möglich ist“, sagte Herbert Rische der Süddeutschen Zeitung (Samstag). Endgültige Zahlen lägen aber erst im Herbst dieses Jahres vor. Im Jahr 2013 gebe es dann „eventuell noch weitere Spielräume“. Die Bundesregierung hatte bereits Beitragssenkungen in Aussicht gestellt. Das Arbeitsministerium nannte vor drei Wochen für 2012 einen Beitragssatz von 19,8 Prozent als Zielstellung, schloss aber auch eine stärkere Verringerung nicht aus.

Wenn die brummende Konjunktur viel Geld in die Rentenkasse spült, was derzeit der Fall ist, gibt es allerdings einen gesetzlichen Automatismus: Der Beitrag muss zwingend gesenkt werden, wenn die Rücklagen der Rentenversicherung größer sind als 1,5 Monatsausgaben. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Rücklage auf mehr als eine Monatsausgabe erhöht. Schon heute zeichnet sich deshalb für das Jahr 2013 ein Beitragssatz von 19,2 Prozent ab. Derzeit beläuft sich die Rücklage nach Angaben Risches auf rund 18,9 Milliarden Euro. Das entspricht etwa 1,1 Monatsausgaben.

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    • dpa
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    5 Kommentare zu "Rentenversicherung: Präsident sieht Spielraum für Beitragssenkung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Strategie ist längst klar.

      Das Arbeitslosengeld ist auf dem Weg der Abschaffung und wird zum Hartz4, bzw. Sozialhilfe.

      Die Krankenversicherung wird zum Selbstbeitrag:
      Ausreichend schon die zahl derer, die sich die 10 Euro pro Quartal nicht mehr leisten können.

      Gleichwohl die Zahl derer, die sich den "Chef" einbestellen, die Scheidenlippen ein wenig liften zu lassen,

      offenbar zu Terminschlangen anstellt.

      Selbiges wird mit der Rente passieren.
      Die Zahlen der in naher Zukunft

      -ach was schreib ich- Jetzt
      schon mit einem Alterssozialgeld dahinwegetieren

      nimmt zu.

      Und genau deswegen kann der Beitrag gesenkt werden.

      Für die, vielleicht bis 1800 Euro, geraten die späteren Erträge der Pflichtbeiträge nur noch zu den Beträgen,

      die als (Renten-) Einkommen vom Sozialgeld abgerechnet werden.

      10 mal mehr -so sagte Müntefehring- kann einer mehr wert sein als der Andere.

      Man mag sich ausrechnen, wie das Verhältnis aussieht, wenn die Pensionen der obersten Beamten etwa 5 000 Euro betragen.

      mag sein, dass eben diese Elite(n) sich wägen, vom Kapital, den Grosskonzernen und deren Gewinnen ernährt zu sehen,

      aber bitte: Ziehen Sie denn dann auch Ihr Geld dort ein!





    • "deutliche Verringerung des Beitrags zur Rentenversicherung"

      Wir reden von 0,3 Prozent wovon der Arbeitnehmer nur 0,15% Reduzierung hat. Macht bei 3.000 EUR Brutto 4,50 im Monat :-)

      Wie wäre es mit einer Senkung auf 14% und die dann ohne Obergrenze?

      Stand heute:

      monatl. Bruttoeinkommen - Rentenversicherung AN - (in %)
      3.000 EUR - 298,50 EUR - (9,95%)
      6.000 EUR - 547,25 EUR - (9,12%)
      9.000 EUR - 547,25 EUR - (6,08%)
      12.000 EUR - 547,25 EUR - (4,56%)

      Sie sehen die Ungerechtigkeit? Aber mit CDU, FDP und SPD werden wir da nichts ändern. Hier hilft wirklich nur LINKS!
      (In der Schweiz funktioniert es auch ohne LINKE)

    • Früher lag die Rentenreserve noch bei drei Monatsausgaben. Davon ab ist vor einer Beitragssenkung zunächst der Bundeszuschuß zurückzufahren.

    • Die Arbeitgeber haben hier einen Profit ausgemacht .

      Mit der dann nächsten Beitragsserhöhung werden nur die Beiträge der Arbeitnehmer erhöht .

      Diese Taktik hat doch jeder durchschaut .

      Wieder eine neue Umverteilung von unten nach oben .

      Profiteure sind die Arbeitgeber -Multis !!!

    • Lauter politische Volldeppen!
      Es Pfeifen doch die Spatzen vom Dach, das der nächste Konjunkturrückgang vor der Türe steht. Da wäre doch eine gute Reserve mal gut und würde zur Stabilisierung beitragen

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