Rettung europäischer Banken Schäuble wirbt für klare Haftungsreihenfolge

Schäuble fordert eine klare Haftungsreihenfolge bei der Rettung europäischer Banken: Nachdem Eigentümer, Anleihegläubiger, ungesicherte Einlagen und das Land zur Kasse gebeten wurden, soll der EU-Rettungsfonds helfen.
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fordert mehr Struktur bei der Rettung europäischer Banken. Quelle: dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fordert mehr Struktur bei der Rettung europäischer Banken.

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BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wirbt weiter für eine klare Haftungsreihenfolge bei der künftigen Rettung angeschlagener Banken in Europa. Banken müssten genauso abgewickelt werden können wie jedes andere Unternehmen auch - ohne dabei andere Geldhäuser mitzureißen, sagte Schäuble am Mittwoch in Berlin bei einer Diskussion mit Schülern über den Euro. Bei der Rettung eines Instituts müssten zuerst Eigentümer und dann die Anleihegläubiger zur Kasse gebeten werden. Dann müssten die ungesicherten Einlagen von Sparern herangezogen werden. Sollte dies nicht reichen, müsse das jeweilige EU-Land einspringen und letztlich der Euro-Rettungsfonds. Einlagen bis zu 100 000 Euro blieben geschützt.

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9 Kommentare zu "Rettung europäischer Banken: Schäuble wirbt für klare Haftungsreihenfolge"

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  • Über die Haftungsreihenfolge mache ich mir auch Gedanken.

    Allerdings über die Haftungsreihenfolge der am Euro-Desaster beteiligten und verantwortlichen Politiker die jahrelang zugesehen haben wie die Karre immer mehr gegen die Wand gefahren wurde, und die diese Karee geschoben statt herausgezogen haben.

  • Täglich fleißig arbeiten?
    Als Leiharbeiter für 8,19 Euro die Stunde und einem 30 Stunden-Vertrag? Ja, ich blöde Kuh mach das noch, weil ich meinen Lebensgefährten liebe und ihn nicht für mich zahlen lassen will. Wäre ich alleine, würde ich mich bequem in die Hartz4 Hängematte kuscheln. Zum Glück habe ich keine Ersparnisse, wenigstens das bleibt mir erspart. Den Dispo habe ich streichen lassen, da kann Schäuble auch nichts mehr holen.

  • Genau so ist es. Heute wird noch die Einlagensicherung 100.000 breit getreten. Weidmann sprach in der FAZ bereits ganz offen davon, dass man in Zukunft auch "unter 100.000 €" gehen kann. - Leistung soll sich wieder...lohnen... Wir werden uns noch alle wundern, was möglich ist. Ausgehungert soll der größte Teil der Bevölkerung werden, damit eine neue Ordnung aufgesetzt werden kann. Rockefeller: "es braucht eine ganz massive, große Krise, damit die meisten Menschen in die neue Weltordnung einwilligen" so oder ähnlich inhaltsgleich im Jahr 1994.

  • Na, Herr Minister, bekommen wir langsam Angst vor den neuen Konservativen (AfD), die die ehemals Konservativen, jetzt Destruktiven (CDU)abzulösen suchen.

  • Widerstand kann nur von einer starken AfD kommen.

  • Vorschlag zur Haftungsreihenfolge; zuerst die die Verantwortung tragen- Banken, Vorstände (auch mit eigenen Vermögen, dan deren Familienmitglieder, anschließend die Politiker die zugeschaut haben und nicht verhindert, danach die Versicherungen und Ihre Vorstände. Auf keinen Fall Unbeteiligte. Schließung der Pleitebanken/ bargeldlosen Zahlungsverkehr stark einschränken. Auszahlung der Löhne und Gehälter ohne Einbehalt von Zwangsabgaben in voller Höhe . Einfrieren von Mieten und Preisen.

  • Welchen Sinn macht es denn dann noch, täglich fleißig zu arbeiten und sich etwas anzusparen? Hieß es nicht immer: "Leistung muß sich wieder lohnen?"

  • 60 % der nicht gesicherten Einlagen in Zypern wurden einbehalten.
    Das nenne ich Enteignung zu Gunsten Bankstern.
    Auf zur AfD. Die wird dagegen halten.

  • Wie wäre es, wenn die politische SCHAUFEL IHRE gesamten Einlagen und das eigene monatliche Gehalt zur Verfügung stellt?!!!! Diese Diktaturregierung ist eine Frechheit sondergleichen und die Bürger sind eine DUMMIEmasse sondergleichen denn sie wissen nicht, was sie zuerst tun sollen, nichts oder: nichts.Wie Juncker meinte: "wir probieren zunächst etwas aus, ein Feldversuch. Wenn dann kein Protest kommt, machen wir WEITER!!!" Der gleiche Juncker meinte in seinem NeujahrsVORTRAG - nicht am Rande einer Veranstaltung - in Luxemburg: "denkt an 1913, das letzte Friedensjahr vor dem kalten Krieg!" Merkel meinte: "wenn wir das nicht schaffen, haben wir wieder Krieg!" -

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