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Risiken für den Arbeitsmarkt Bundesbank zerreißt schwarz-rote Mindestlohn-Pläne

Mit deutlichen Worten hat sich die Bundesbank in die Mindestlohn-Debatte eingeschaltet. Die Experten warnen vor einer gesetzlichen Lohnuntergrenze à la SPD. Der Arbeitsmarkt würde großen Risiken ausgesetzt.
18.11.2013 - 13:11 Uhr
Verdi-Chef Frank Bsirske übergibt Ursula von der Leyen (CDU, r.), und Andrea Nahles (SPD) eine Unterschriftensammlung für einen Mindestlohn: Experten lehnen eine Lohnuntergrenze strikt ab. Quelle: dpa

Verdi-Chef Frank Bsirske übergibt Ursula von der Leyen (CDU, r.), und Andrea Nahles (SPD) eine Unterschriftensammlung für einen Mindestlohn: Experten lehnen eine Lohnuntergrenze strikt ab.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesweit 8,50 Euro – für die SPD ist der Mindestlohn ein zentraler Punkt bei den Koalitionsverhandlungen mit der Union. Und wie es derzeit aussieht, werden sich CDU und CSU dem Druck der Sozialdemokraten beugen und die Forderung erfüllen. Zum Ärger vieler Experten. Selbst die Bundesbank hält die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland für vollkommen abwegig.

Schon das Hauptargument der Befürworter sehen die Experten kritisch. Nach sozialdemokratischer Denke soll mit Hilfe der staatlich verordneten Lohnuntergrenze das Verdienstniveau von Arbeitnehmern, die derzeit vorwiegend in tariffreien Zonen zu niedrigen Löhnen arbeiten, so weit angehoben werden, dass kein ergänzender Bezug von Sozialleistungen nötig ist. „Mit dieser Motivation finden sozialpolitische Ziele Eingang in die Bemessung tariflicher Entlohnung, die bislang primär nach qualifikatorischen und branchenspezifischen Gesichtspunkten von den Sozialpartnern vorgenommen wird“, schreiben die Notenbanker in ihrem heute veröffentlichten Monatsbericht.

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