Roderich Kiesewetter CDU-Außenexperte besorgt über Irak-Terror
Roderich Kiesewetter: Nato-Bündnispartner unmittelbar betroffen
Berlin Der Obmann der Unions-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, Roderich Kiesewetter (CDU), hat mit großer Sorge auf die Offensive der Terrorgruppe Isis im Irak reagiert. „Das Vorgehen der radikal-islamischen Isis-Milizen stellt eine massive sicherheitspolitische Bedrohung für die gesamte Region Nah-Mittel Ost dar“, sagte Kiesewetter Handelsblatt Online. „Die Eroberung der Städte Mossul und Tikrit und der Vormarsch auf die irakische Hauptstadt Bagdad haben das Potential, das Land um Jahre in seiner Entwicklung zurückzuwerfen.“ Vor diesem Hintergrund sei es besonders wichtig, auf eine „rasche“ Deeskalation der Lage hinzuarbeiten.
Kiesewetter gab zu bedenken, dass mit der Geiselnahme des türkischen Generalkonsuls von Mossul und weiterer türkischer Diplomaten ein Nato-Bündnispartner „unmittelbar von den Entwicklungen im Norden Iraks betroffen“ sei. „Es gilt jetzt zu prüfen, inwieweit Nato und mit ihr besonders Deutschland mit diplomatischen Mitteln zu einer friedlichen Verhandlungslösung beitragen können.“
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