Rosemarie Kerkow-Weil & Stephan Weil Familien-Drama in Niedersachsen

Stephan Weil kämpft um den Posten des niedersächsischen Ministerpräsidenten, seine Frau bangt um ihren Job als Hochschul-Präsidentin. Der Vorwurf der Uni: ihr miserabler Führungsstil.
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Rosemarie Kerkow-Weil und ihr Mann Stephan Weil im Sommer 2012 in Hameln. Damals wurde der Oberbürgermeister von Hannover und Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl in Niedersachsen auf Listenplatz eins gewählt. Foto: dpa

Rosemarie Kerkow-Weil und ihr Mann Stephan Weil im Sommer 2012 in Hameln. Damals wurde der Oberbürgermeister von Hannover und Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl in Niedersachsen auf Listenplatz eins gewählt. Foto: dpa

Berlin/DüsseldorfMit Dramen kennen die Niedersachsen sich aus, auch mit Verbandelungen. Zuletzt beispielsweise zwischen Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) und Unternehmer Carsten Maschmeyer. Auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder war verbunden mit dem Unternehmer, wo eigentlich keine Verbindung hingehört. Mit diesem Klüngel hat das, was gerade an der Hochschule Hannover abläuft, erst einmal nichts zu tun. Und doch bleibt ein ungutes Gefühl zurück, denn dort könnte sich ein weiteres Drama anbahnen – ein Familiendrama.

Denn es sind Schicksalstage für die Familie Weil: Während sich Stephan Weil anschickt, am 20. Januar für die SPD die Landtagswahl zu gewinnen und vom Hannoveraner Oberbürgermeister zum Ministerpräsidenten zu avancieren, könnte seine Frau noch in dieser Woche ihr Amt verlieren.

Als Präsidentin der Hochschule Hannover steht Rosemarie Kerkow-Weil unter massivem Beschuss. Professoren, Hochschulmitarbeiter und Studenten werfen der 58-jährigen Pflegewissenschaftlerin einen autoritären Führungsstil und schlechte Finanzplanung vor. Die Lehranstalt musste zuletzt ein Defizit von 1,24 Millionen Euro verbuchen.

Nun will der Senat der Hochschule in dieser Woche abstimmen, ob Kerkow-Weil und ihre drei Stellvertreter abtreten sollen. Öffentlich dazu äußern wollten sich die Senatsmitglieder auf Anfrage nicht, es sei Stillschweigen über die Angelegenheit vereinbart worden. Doch 150 Professoren versichertem dem Senat und seinem Abwahlantrag mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung zu.

Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt
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15 Kommentare zu "Rosemarie Kerkow-Weil & Stephan Weil: Familien-Drama in Niedersachsen"

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  • Warum ist der Artikel so einseitig? U.a. wird nicht erwähnt, dass der Schlichtungsversuch durch das Wissenschaftministerium nicht gelang, weil die Professorenschaft sich weigerte, Ihre Gründe für den Streit zu nennen (!).
    Mir sind die realen Gründer weiter schleierhaft, was eigentlich los ist.
    Wenn man keinen Grund hat, nennt man es wohl "schlechte Kommunikation" der Gegenseite. Oder geht es doch nur um gekränkte Eitelkeiten, weil die Professoren weniger Boni bekommen?

  • Wie Dieter Nuhr einmal treffend sagte: "Hannover, das Palermo Deutschlands...."

    Nur gibt es Palermo besseres Wetter und besseres Essen!

  • "Geld ist ein scheues REH, sobald sich die Sozis blicken lassen, ist es weg........"

    Schön gesagt :-)

  • Das ist ein gutes Beispiel an all die, die noch mehr "Quoten-Frauen" wollen !

    Die Qualifikation "Frau" reicht nicht, und mit Geld konnten SOZIS noch nie umgehen !

    Geld ist ein scheues REH, sobald sich die Sozis blicken lassen, ist es weg........

  • Wo ist das DRAMA bitte? Gehts noch!
    Andere schuften Tag und Nacht für Brosamen!
    Wenn hier einer "fällt" fällt er in die dick "gefüllten Polster.
    Eher eine Tragödie für den "kleinen" Mann, denn der wird sofort nach unten durchgereicht, auch im freien Fall.

    Wo lebt Ihr?

  • Weiblich, Lehramt, Doppelname und SPD-Mitglied. Das sagt bereits alles über die Kompetenz einer Person aus.
    Sorry für das Klischee, aber es bewahrheitet sich leider immer wieder aufs Neue....

  • Familiendrama und Schicksalstage? Da sollte man sich doch lieber einen anderen Titel für diese Story einfallen lassen! Die Frau hat sich diese Situation selbst geschaffen und sollte daraus die Konsequenz ziehen. Aber Drama und Schicksalstage? Was sagt man dann zu den Arbeitern in Spanien, die in den Gewächshäusern in Europalettenhäusern leben und Tomaten ernten und ausgebeutet werden?

  • Es ist halt immer wieder das gleiche Spiel.
    Mann ist Politiker und dann bekommt Frau eben einen herausragenden Posten.
    Offenbar wird 2013 das jahr wo der ganze Polit-Dreck mal nach oben kommt.
    Gut wäre es ja, denn dann könnte man aufräumen

  • "Pflegewissenschaft" das sagt allerdings alles.In der Pflege geht es zumeist zu wie auf dem Kasernenhof.
    Ruckzuck sind die armen Pflegebedürfigen im modernen Zeitmanagement "ausgepflegt" von den genervten und überstapazierten Pflegern und der vorzeitige Abgang in die Grube ist vorprogrammiert.
    Kasernenhof und die in Frage stehende Dame Kerkow-Weil passen also bestens zusammen.

  • Herr Weil hat sich kürzlich über das angebliche Frauen-Bild der CDU ausgelassen wo "Mutti" als Heimchen am Herd "Vati" die Butterbrote schmiert und der röhrende Hirsch überm Sofa hängt.
    Er bevorzugt offenbar Frauen mit Dominastatus, die der Männerwelt ordentlich einschänken und sie malträtiren mit den bekannten Werkzeugen.
    SPD-Männer hatten schon immer den besonderen Geschmack.

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