Rückkehr Schäuble und Steinmeier wieder an Bord

Die Berliner Charité hat einen prominenten Patienten weniger: SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier ist nach der Nierenspende für seine kranke Frau wieder zurück im Büro. Und auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat das Krankenbett wieder mit der Regierungsbank getauscht.
  • Thomas Sigm
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Finanzminister Schäuble und Ex-Außenminister Steinmeier: Nach längerem Krankenhaus sind beide wieder zurück im politischen Berlin. Quelle: dpa

Finanzminister Schäuble und Ex-Außenminister Steinmeier: Nach längerem Krankenhaus sind beide wieder zurück im politischen Berlin.

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BERLIN. Gleich zwei Spitzenpolitiker kehren heute nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt an ihre Schreibtische in Berlin zurück. Ungewohnt offen sprach Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble über seine Zukunft: "Ich frage mich stets: Kann ich den Pflichten dieses Amtes gerecht werden? Dazu gehört auch die Frage der Gesundheit", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". Solange er überzeugt sei, dass er es könne, mache er die Arbeit mit Freude.

"Wenn ich zu einer anderen Überzeugung käme, müsste ich damit auch leben. Da gilt der alte biblische Satz: Alles hat seine Zeit. Ich bin jetzt 68 Jahre alt und seit 20 Jahren querschnittsgelähmt." Das Zitat wirft die Frage auf, wie die Zeitplanung für Schäuble genau aussieht. Aber das verriet der Christdemokrat dann doch nicht. Auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier meldet sich wieder zurück.

"Gehen Sie davon aus, dass Sie mich in alter Frische wiedersehen", so hatte sich der frühere Bundesaußenminister aus heiterem Himmel von der politischen Bühne verabschiedet und sich in der Berliner Charité eine Niere entnehmen lassen. Das gesunde Organ wurde seiner kranken Frau Elke Büdenbender eingepflanzt, um ihr die sonst unvermeidliche Dialyse zu ersparen. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen. Am Montagnachmittag leitet er nun erstmals wieder den Fraktionsvorstand.

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  • Rückkehr von zwei Schwergwichten in die Politik: das kann nur für Abwechslung im drögen Alltag sorgen. Mal sehen wie lange sie für ihre politische Genesung brauchen: http://www.theeuropean.de/reichstagsreporter

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