Christian Wulff stellt sich. Der Bundespräsident hat eine Erklärung angekündigt. Und nun will auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Statement abgeben. In Berlin wird mit Wulffs Rücktritt gerechnet.

Kommentare

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  • "Der Islam gehört zu Deutschland"
    Nun, jetzt steht Ihm der Weg frei, zu konvertieren und seine Religion auszuleben.
    Das Sinnbild der "Political Correctness" ist an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert. Und das ist gut so und gut für Deutschland. Unser Land braucht Rückrat und keine Anbiederung und es jedem "Recht machen".
    Herr Wulff, Tränen um Sie vergiesst nur Hr. Erdogan in Ankara, sonst niemand.

  • Jahrzehntelang habe ich der Illusion gelebt, einen Volksgerichtshof mit einem Herrn Freissler könne es in der Bundesrep.Dueutschland nicht mehr geben. Ich habe mich wohl geirrt. Verurteilt wird sofort, Hetzjagden gang und gäbe, s.auch v.Guttenberg.

  • NA ALSO GEHT DOCH !!!!!!

    Was kostet ein Bild Abo???

  • Wulff sollte zurücktreten und die Staatsanwaltschaft im Gegenzug die Ermittlungen einstellen. Es ist unwürdig auch nach dem Rücktritt auch noch weiter zu ermitteln. der Rücktritt ist Strafe genug. Der Staat sollte sich aber nicht auch noch unwürdig erweisen und den Ehrensold streichen. Der Sold ist einem an´bgetretenen Bundespräsident geschuldet und muß der Würde des Amt entsprechen. Dies sollte uns das Ansehen unserer Republik wert sein. Also kein Sozialneid, Bezüge, wem Bezüge zustehen!

  • Hatten das Handelsblatt nicht kürzlich erst dem Präsi empfohlen er möge durchhalten? Davon abgesehen geht der Berlusconi-Vergleich zu weit, man muss den Italiener nicht herabwürdigen. Der hat selber Party und passende Gesetze gemacht bis zum Abwinken. Wulff war immer nur Opfer und Mitläufer.

  • Egal wie dieses unwürdige Theater in Berlin ausgeht und welche Konsequenz Christian Wulff aus den vielen Affären um seine Person zieht; das Bundespräsidenten-Amt bleibt beschädigt. Überhaupt ist das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover das nahezu einzige Mittel Wulff aus dem Weg zu räumen. Ein Narr, wer dabei denkt, dass Frau Merkel ihre politischen Fäden in Niedersachsen gezogen hat ;) ?!?

    Zumindest würde die Bundeskanzlerin unbeschadet aus dieser juristischen Zwickmühle heraus gehen ...

    Dass nun aber ein Rücktritt Wulff´s die Einstellung strafrechtlicher Untersuchungen mit sich bringen würde, halte ich für verkehrt. Der (sehr wahrscheinliche) Anfangsverdacht der Vorteilsnahme und -gewährung bleibt bestehen. Wenngleich Wulff Katholik ist, so darf es für ihn keine (politische) Absolution à la katholische Kirche geben. Die damit einhergehende Signalwirkung auf die Bevölkerung in der Bundesrepublik wäre katastrophal. Sie würde nämlich bedeuten: Schaut her, Korruption lohnt sich!

  • "@ CSZ Insider: Jetzt tun Sie doch nicht so, als hätten Sie über diesen CDU-Amigo (Streibl lässt grüßen!) nichts gewuß als (Sie und) Ihre Parteigenossen Ihn zum Präsidenten gekürt haben!<br/>@ Community: Haben wir keone anderen Sorgen? Wie kann jemand der aus der aktiven Politik umsteigt so unbelastet sein, wie wir ihn alle gerne hätten. Müssen wir 1 Jahr nach der Gutenberg-Kampagne jetzt auch wieder einen Pensionsempfänger zusätzlich generieren. Die Bild-Zeitung schimpf gewiss in ein paar Wochen wieder über die Diäten, die ach so üppige finanzielle Ausstattung unserer Abgeordneter! Anstatt sich in Untersuchungsausschüssen zu politischen Randthemen (Der Präsident ist doch ohnein nur der politische Nickneger in unserer Verfassung) zu quälen, sollten die Abgeordneten sich besser darum kümmern, woher sie die Mittel für die Euro-Rettung vom Steuerzahler einzutreiben gedenken, wenn sie demnächst wieder Alternativlosigkeiten abnicken werden. @ HB& ctc.: Superablenkungsleistung, meine Herren Pressevertreter. Frage sich ein jeder, ob er als Bundespräsident kandidieren möchte, wenn er eine nämlich weiße Weste hat, wie sie jetzt von H. Wulff erwartet wurde.
    Hoffentlich behält H. Wulff die Nerven und erweist dem Staat den Dienst, keine Auslandsreisen absagen zu müssen und so auch noch das Standing der Republik, die ja einen ständigen UNO Sicherheitsratssitz anstrebt, nicht weiter zu beschädigen und wenigstens Pensionsansprüchen einer weiteren Person zur Unzeit zu wehren!.

  • An Wulffs Stelle würde ich auch zurücktreten...ist doch kein schlechter Deal: Ich lass mich in ein gemütliches Hotel einladen und kriege dann dafür eine lebenslange Superpension ohne weiter arbeiten zu müssen!

    DAS ist eigentlich die größte Sauerei an der ganzen Affäre...unsereins fliegt mit einem Tritt in den Allerwertesten raus wenn wir für ein paar Taler oder überhaupt Werbegeschenke annehmen und der Kamerad baut so einen Mist und kassiert auch noch prächtig ab...ein Leben lang!!!

    OHNE WORTE...nur noch WUT!!!

  • Der Wulff mit seinem falschem Gewulffe ist gar keinen
    Kommentar wert.Ab in die Biotonne der Geschichte,aber nicht
    auf Steuerzahlerkosten.Er soll wieder arbeiten.
    Wille Kinski, Wertheim

  • Wird hier nicht ein Mensch systematisch kaputt gemacht ?
    Begründet wird dies auch noch damit, dass man von ihm Übermenschliches verlangen kann, ja muss, weil er als Bundespräsident moralische Messlatte für das Volk sein müsse.
    So eine Moralinstanz benötige ich persönlich nicht.
    Könnte eine solche Notwendigkeit bereits eine Ausprägung spätrömischer Dekadenz sein ?
    Und wen haben eigentlich die Medien als Moralinstanz ?

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