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Rüge des Programmbeirats Berichtet die ARD zu russlandkritisch?

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„Rundfunkbeitrag für politische Zwecke missbraucht“

Aktiv geworden war der Programmbeirat, nachdem Zuschauer eine „Einseitigkeit zu Lasten Russlands, mangelnde Differenziertheit sowie Lückenhaftigkeit“ beklagten. Das beratende Gremium der ARD soll die Interessen der Zuschauer gegenüber den Programmverantwortlichen vertreten und dafür sorgen, dass der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umgesetzt wird.

Nach einer „umfangreichen inhaltlichen Analyse in zehn Punkten“ habe der Beirat eine „unzureichende Arbeit der ARD“ festgestellt, schreibt Telepolis.de. Differenzierende Berichte über die Verhandlungen der EU über das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine hätten demnach gefehlt, so das Urteil. Der Beirat habe zudem bemängelt, dass „die tieferen Ursachen der Krise“ nicht in einem längeren Beitrag dargestellt worden seien.

Zu den Formaten zählen die „Brennpunkt“-Sendungen und etliche Magazin-Beiträge. Positiv fielen dagegen die Redaktionen von „ttt“, Plusminus, Monitor und Panorama auf. Die Mitglieder des Programmbeirats empfehlen in ihrer Stellungnahme der ARD „eine gründlichere Recherche durch die politischen Redaktionen“.

Der Vize-Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, kann die Kritik des Pressebeirates „sehr gut“ nachvollziehen. „Öffentlich-Rechtliche Sender haben das Gebot der Neutralität in ihrer Berichterstattung unbedingt einzuhalten“, sagte Gauland dem Handelsblatt. „Dieser Fall ist ein schönes Beispiel dafür, wie unser Rundfunkbeitrag für politische Zwecke missbraucht wird.“

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20 Kommentare zu "Rüge des Programmbeirats: Berichtet die ARD zu russlandkritisch?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es ist sicher auch dem Dümmsten aufgefallen, dass die manipulative Energie des Mogelfernsehns selten so einseitig ausgefallen ist wie in der Ukraine - "Berichterstattung".
    Sie befanden sich allerdings in guter Gesellschaft, denn die Mainstream - Presse (Handelsblatt eher die rühmliche Ausnahme)verfährt noch immer nach dem gleichen Muster.
    Was man früher für die BILD und den Rest der Springerpresse konstatierte (besser nichts ohne Beweise glauben), gilt heute auch für Spiegel, Zeit, FaZ, FR usw.
    Die Krokodilstränen der Fernsehverantwortlichen sind nur peinlich, die Druckpresse hat die Kritik des Presserats, der den selben Tatbestand da rügte, einfach totgeschwiegen.

  • Ich rate jedem, sich die "Satire" Sendung von neues aus der Anstalt vom 23.September 2014 anzuschauen. Die brachten die Sache auf den Punkt. Man muss heute schon Satire Sendungen schauen, um ausgewogen informiert zu werden. Früher war das einmal anders.

  • Nicht nur die ARD, auch das ZDF, und die Mainstream Medien sowieso. Ich jedenfalls habe alle Abos schon gekündigt.

  • Ein ehemaliger sehr bekannter Journalist, brachte es einst auf den Punkt: "Man berichtet objektiv, aber macht sich nicht mit der Sache gemein" Dieser Grundsatz wird heute in den Mainstream Medien immer mehr außer Acht gelassen. Dann die sog. Atlantik Brücke, wer hier eingeladen und mitwirkt, hat nicht nur den Austausch von Erfahrungen im Kopf.

    Die gesamte Berichterstattung des Westens, zieht sich doch von Einseitigkeit geprägt, wie ein roter Faden durch die Mainstream Berichterstattung. Von hundert Artikeln, ist vielleicht ein kritischer Artikel, und wenn man das dann hoch rechnet, täglich alle halbe Stunde Radio "Nachrichten" Tagesschau, Tagesthemen, Sondersendungen, Politik Talks, alle haben eins gemeinsam, wenig bis gar nichts kritisches, und bei den sog. Talks, 5 für den Mainstream einer dagegen, und der wird auch hundert Mal unterbrochen. Das fällt auch irgend wann den Naivsten in diesem Land auf. Aber daran sieht man, wofür das Volk gehalten wird? Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass ich Zwangsbeiträge zahlen muss, um mir täglich die einseitige Propaganda des Westens anhören, Lesen oder ansehen zu müssen, dann frage ich mich, leben wir noch einer Demokratie, oder doch schon mehr in einer "glenkten"?

  • Man sollte die Ausdruckformen der Kommentierenden doch weitgehend dulden, solange sie nicht jemanden direkt persönlich angreifen. Ich wiederholte eine Meldung unserer Medien, dass Herr Putin gesagt haben soll er könne innerhalb kürzester Zeit in Bukarest, Varna etc. militärisch intervenieren. Dazu Stellung genommen haben Schweizer Militärwissenschaftler, die bestätigt haben dass das möglich sei, aufgrund der Präsenz russischer Truppen an der ukrainischen Grenze und in der Ukraine. Da Herr Putin die Krim schon annektiert hat, ist es doch nicht so abwegig davon auszugehen, dass sich Russland von der Nato eben nicht so bedrängt fühlt, wie das andere Länder umgekehrt von der russischen Übermacht sein müssten. Russland hat in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg nicht das erste Mal die Grenzen in Europa missachtet!

  • Wäre Sie bitte mal so nett, mir ein paar Lügen zu nennen mit Belegen dafür, dass es Lügen sind. Dann könnte ich Ihren Zorn besser verstehen.

    Auch würde mich interessieren, wie sie die Osterweiterung der NATO bewerten. Ist das etwas, was Russlands Sicherheitsinteressen berührt - oder geht das Russland einfach nichts an?

  • Wir haben ein Problem. Das ist eine Unterwanderung der Medien. Eine Fülle von angeblichen Bürgern, oder Lesern schreiben ihre Meinung so gehäuft, dass der Eindruck entsteht hie läuft alles gegen den Bürger. Nein das tut es nicht! Und wer behauptet es sei so ähnlich wie die aktuelle Kamera, der lügt ganz bewusst! Die Russen verletzen im Augenblick so eklatant geltendes Recht, dass man nicht hart genug darüber berichten kann. Putin ist ein rücksichtsloser Verbrecher, auf dessen Befindlichkeit man absolut keine Rücksicht nehmen sollte!
    Einerseits hat der Mann Angst vor der Nato, [...] Unsere Linken sind traditionelle Russlandfreunde, aber ziehen es vor hier im Westen zu Leben. Ihre Sache, aber Tatsache ist dass wir derzeit von innen heraus destabilisiert werden. Und das passt genau in die russische Strategie. Das wurde auch schon in anderen Ländern praktiziert!

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Das öffentlich-rechtliche Fernehen wird er Aktuellen Kamera, die es zu Otzeiten gab, immer ähnlicher.
    Die senden nur noch was das Politbüro erlaubt.

  • Rüge des Programmbeirats Berichtet die ARD zu russlandkritisch?

    Die ARD ist zum Schwarzen Kanal der Ex DDR mutiert, von gutem Journalismus weit entfernt.
    Sprachrohr der Herrschenden in Berlin.

  • Unsere Medien sind schon lange sehr einseitig, meist auch zu Lasten Deutschlands. Wo bleibt die kritik am Islam? Sie darf nicht sein. Schon wieder hat Hr. Gauck die Weltbürger, faul, kriminell, sozialschmarotzend nach Deutschland zu kommen. Wir brauchen als Kulturbereicherung den Islam. Und deutsche Kinder? Sie müssen lt. uns. Politieklr diskriminiert und verachted werden. Es sind ja nur Deutsche und keine Ausländer. Warum schämt sich der gewissenlose Hr. Gauck nicht und tritt sofort zurück? Er schadet Deutschland nur noch!

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