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Rüstungsexporte Saudi-Arabien will hunderte Radpanzer in Deutschland kaufen

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Volumen der Rüstungsbürgschaften steigt

2011 hatte die Bundesregierung die Ausfuhr von Kriegswaffen und anderen Rüstungsgütern im Wert von 5,4 Milliarden Euro genehmigt, rund ein Siebtel mehr als im Jahr davor. 42 Prozent davon sollten in sogenannte Drittländer gehen. Darunter finden sich Staaten, in denen Menschenrechte nur wenig zählen, etwa die Vereinigten Arabischen Emirate, Algerien oder Saudi-Arabien.

Für 2012 hat die Bundesregierung noch keine Zahlen zu Rüstungsexporten veröffentlicht. Allerdings wurden bis November sechs Hermes-Bürgschaften freigegeben, mit denen Rüstungsgeschäfte mit Schwellenländern in der Regel staatlich abgesichert werden. Der Wert dieser Bürgschaften beträgt laut „Spiegel“ insgesamt fast 3,3 Milliarden Euro.

Dies sind nach Berechnungen des Linken-Parlamentariers Jan van Aken schon jetzt 800 Millionen Euro mehr als 2011. Bereits 2011 hatte die Bundesregierung deutlich mehr Genehmigungen zur Ausfuhr von Rüstungsgütern erteilt hat als im Jahr davor - und zwar für 5,414 Milliarden Euro. Das waren 13,9 Prozent mehr als 2010.

Der Rüstungsexportbericht war Mitte November vom Bundeskabinett gebilligt worden. Danach nahm die deutsche Rüstungsindustrie vergangenes Jahr 1,285 Milliarden Euro mit dem Verkauf von Panzern, Kriegsschiffen oder Maschinengewehren ein. 2010 war noch ein Rekordwert von 2,1 Milliarden Euro erzielt worden. Zugleich wurden 2011 aber Einzelausfuhren für Rüstungsgüter im Wert von 5,414 Milliarden Euro genehmigt, 13,9 Prozent mehr als 2010.

  • dpa
  • dne
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6 Kommentare zu "Rüstungsexporte: Saudi-Arabien will hunderte Radpanzer in Deutschland kaufen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Meine Güte sind wir und vor allem unsere Politiker blöd! Na klar sollen wir die Panzer und anderes militärisches Gerät verkaufen!
    Wenn wir es nicht verkaufen, dann freut sich Frankreich, Italien, England, Russland oder die USA - denn glaubt denn irgendjemand, dass die Länder sich keine Waffen kaufen, wenn diese nicht von uns geliefert werden?!?
    Also die Waffen werden eh gekauft und wenn die aus Deutschland kommen, sichert man damit wenigstens Arbeitsplätze und Löhne hier, nicht zuletzt auch Steuerzahlungen ... ach ja die gehen ja nach Griechenland ;-)

  • Wunderbar, wie Deutschland die Saudis immer wieder brueskiert. Vielleicht drehen die einmal den Spiess um. Wenn Saudi Arabien nicht als zuverlaessig im militaerischen Bereich gilt, dann werden sie sich ueber kurz oder lang fragen, warum dann deutsche Autos, Kraftwerke, Technologien usw kaufen. Es gibt auch andere Firmen als Mercedes, Siemens und weitere....

  • Wo ist das Problem? Verkaufen und fertig - ansonsten geht der Deal nach China, USA, Frankreich, England. Immer dieses Geschrei - es sind souveräne Staaten. Punkt.

  • Gut Saudi-Arabien hat in Deutschland Rad gesucht, das da jetzt noch ein Panzer am Rad hängt ist zwar Komisch, ist aber so. Und ein Panzer ohne Rad lässt sich nun mal nicht verkaufen, der wäre ja Radlos. Deshalb ist es Alternativlos den Rad samt Panzer zu liefern

  • Verkaufen wir brauchen die Kohle zur EURO Rettung schlieslich
    sind wir ja Friedensnobel Preisträger da Passiert mit den Dingern sowieso NIX

  • Was sollen diese moralischen Bedenken? Jeder Panzer und jede Waffe ist gegen Aufstände im Inneren einsetzbar! Demzufolge dürfte Deutschland grundsätzlich keine Waffen verkaufen. Die USA als Waffenexporteur würden sich über noch mehr Kunden und Absatzmärkte freuen!

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