Rüstungsflops der Bundeswehr Totalschaden mit Ansage

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Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (Gebb)

Die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (Gebb) ist eine Erfindung des früheren Bundesverteidigungsministers Rudolf Scharping. Quelle: Reuters

Die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (Gebb) ist eine Erfindung des früheren Bundesverteidigungsministers Rudolf Scharping.

(Foto: Reuters)

Der frühere Verteidigungsminister Rudolf Scharping hatte große Pläne für die Bundeswehr und den  klammen Verteidigungshaushalt. Er träumte von Privatisierungserlösen in Milliardenhöhe.

Erwirtschaften sollte sie die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (Gebb). Sie sollte sich um Aufgaben wie Immobilienmanagement, Fuhrpark oder Beschaffung kümmern. Ursprünglich war sogar ein Börsengang der Gebb angedacht. Die Pläne passten in die Zeit. Als die Gebb im Sommer 2000 gegründet wurde boomten die Börsen.   

Die Blaupause für das Projekt lieferte ein Gutachten der Unternehmensberatung Roland Berger. Sie hatte 14 Geschäftsfelder, darunter auch Dienstreisen und Krankenhäuser, für die Gebb ausgemacht und ein Einsparpotential von 1,9 Milliarden Euro jährlich berechnet.  

Doch daraus wurde nichts. Gewinne in Milliardenhöhe hat es nicht gegeben. 13 Jahre später ist die Bilanz – zumindest verglichen mit den ursprünglichen Plänen - ernüchternd.  

Flugabwehrsystem „Meads“
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33 Kommentare zu "Rüstungsflops der Bundeswehr: Totalschaden mit Ansage"

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  • Teuern Spaß und nichts kommt bei raus.

    An der Rüstungspolitik spiegelt sich die ganze geballte Unfähigkeit der etablierten Parteien wieder. Eine Parteienlandschaft, dessen Führungspersonal nach Angepasstheit, Lobby-Treue, und moralische Verschlagenheit ausgesucht wird und nicht nach Kompetenz und Moral -
    -- die Folgen sind bekannt: Der Niedergang der BRD.

    Die gigantisch teuren Rüstungsdebakel sind da nur noch die harmlostete Folge.

  • Teuere Spaß und nichts kommt bei raus.

    An der Rüstungspolitik spiegelt sich die ganze geballte Unfähigkeit der etablierten Parteien wieder. Eine Parteienlandschaft, dessen Führungspersonal nach Angepasstheit, Lobby-Treue, und moralische Verschlagenheit ausgesucht wird und nicht nach Kompetenz und Moral und die Folgen sind bekannt.

    Der Niedergang der BRD. Die gigantisch teuren Rüstungsdebakel sind da nur der geringste Folge.

  • Na dann kann man nur hoffen, dass das "Ding", wenn es denn fliegt nicht, mangels sense and avoid system, mit dem Passagierflugzeug kollidiert, mit dem Sie gerade in Urlaub fliegen!

  • Hi hi hi, halbe Milliarde für 4 Drohnen? Dafür hätte man auch diverse Eurofighter bekommen. Warum sind die Baller-Videospiele so "IN"?

  • Bei der Buneswehr und auch in anderen Fällen muss doch erst mal gefragt werden:WIESO geht jemand in Vorlage.Wenn ich etwas verkaufen will,von dem ich glaube das es verkaufbar ist,muss jeder andere Hersteller die Entwicklungskosten selbt tragen.Also,wenn ich etwas auf den Markt bringen will,ist es erst mal MEINE ureigenste Sache etwas auf die Beine zu stellen.Dann kann wie uA im Falle Drohne der Käufer nach entsprechender Probe,genau wie beim Autokauf der Interessent entscheide,ob DAS etwas für Ihn,die Bundeswehr ist.Dann erübrigt es sich vorher überhaupt über Kosten nachzudenken.Hier sind grundsätzlich die Hersteller gefragt.ZB die Bundeswehr kann Wünsche äussern,wie Etwas beschaffen sein soll,aber mehr auch nicht.Oder glaubt etwa jemand die Drohne oder was auch immer würde nicht angeboten/hergestellt!!!

  • Ja? In der AfD sitzen aber bereits genügend Beamte und Staatsbedienstete, die dafür sorgen werden, dass alles so läuft wie bisher. Das grosse Erwachen und die Ernüchterung wird nach der Wahl kommen...siehe Piraten, da sind auch Beamte im Vorstand. Die BRD kann sich auf Parteienebene nicht von der Beamtendiktatur befreien. Dazu braucht es andere Methoden...

  • Wer als Minister soviel Geld veruntreut, gehört abgestraft und sofort hinter Gitter! Wann hört dieser Irrsinn eigentlich auf? Man darf ja aus Enttäuschung keine der Altparteien mehr wählen, alles das gleiche Pack. Wann werden die Bürger wach und wählen endlich mal anders für eine neue Chance unseres Landes. Es gibt genug demokratische andere Parteien, z. B. die unbefangene AfD.

  • Warum stellt eigentlich niemand die Frage, ob z.B. die Nutzung von Drohnen militärisch sinnvoll ist und diese die Sicherheit Deutschlands erhöhen? Falls das Ding als sinnvoll und notwendig erachtet wird, wen interessiert dann, ob eine zivile Luftfahrtbehörde eine Genehmigung erteilt? Die Dinge fliegen doch schon ohnehin um den Globus, mit oder ohne Genehmigung der europäischen Zentralregierung und der angeschlossenen Organisationen.

  • Wenn aber die Politik im Ganzen falsch ist, muß dies sehr deutlich artikuliert werden. Da hilft es nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Wenn sie meinen, mit Details ablenken zu müssen, schaden sie nur dem Reformprozess. Den können Sie nicht verhindern, sondern allenfalls verzögern. Die Probleme bei der BW werden dadurch jedoch nur noch gravierender. Wollen Sie das wirklich?

  • Mir wäre auch lieber, man würde an dieser Stelle mal ab und zu Kommentare lesen, die sich zur Sache äußern, anstatt immer nur Auswürfe des Inhalts, daß einem die Systemwelt und ihre Politik im ganzen nicht paßt - egal bei welchem Thema.Ich will das mal anders machen, z.B.:
    Entgegen einer zurückliegenden Entscheidung beteiligt sich die US-Regierung auch 2013 finanziell (380 Mio. US-Dollar) an der letzten Phase der Entwicklung des Flugabwehrsystems MEADS und erfüllt damit den mit Deutschland und Italien abgeschlossenen Vertrag. Dieser endet im März 2014 mit der „Proof of Concept-Phase“, die einen weit fortgeschrittenen Entwicklungsstand darstellt. Auch wenn das trinationale MEADS-Projekt nicht mehr fortgesetzt wird, haben nun die Partner vertragsgemäß die Möglichkeit, die Entwicklungsergebnisse für nationale Abwehrsysteme zu nutzen. Aufgrund der Anschlusskosten ist dabei nur eine europäische Lösung vorstellbar. (Quelle: Europäische Sicherheit & Tecnik)

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