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Runde fortgesetzt Länder zu Lehrer-Tarifvertrag bereit

Die Tarifgemeinschaft der Länder ist bereit, die Bezahlung der 600.000 bislang angestellter Lehrer tariflich zu regeln. Damit kämen die Verhandlungsführer der Forderung der Gewerkschaften entgegen.
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Potsdam Bei den Tarifgesprächen für die rund 600.000 Angestellten der Länder sind die Arbeitgeber bereit, den Gewerkschaften in einem wesentlichen Punkt entgegenzukommen. Dies betrifft die Eingruppierung von angestellten Lehrern, die bislang von jedem Land selbst festgelegt und künftig per Tarifvertrag geregelt werden soll. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), sagte am Donnerstag: „Wir wären natürlich bereit, die Lehrer zu tarifieren. Aber es kann nicht sein, dass sie damit gleich einen Gehaltssprung bekommen.“  

Die dritte Tarifrunde wurde am Donnerstagmorgen in Potsdam fortgesetzt. Sie könnte bis Freitag gehen. Am Vortag hatten die Länder ein Angebot vorgelegt, ohne aber Details öffentlich zu machen. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte am Donnerstag auf die Frage, ob es am Freitag einen Abschluss gebe: „Das vermag ich im Moment nicht einzuschätzen. Ich würde mich freuen, wenn es gelingt.“  

Die Gewerkschaften waren mit Forderungen nach 50 Euro mehr im Monat und einer zusätzlichen linearen Erhöhung von drei Prozent in die Tarifrunde gegangen. Das halten die Arbeitgeber für überzogen. Zuletzt betonte Bsirske, ein Abschluss müsse zumindest die Inflationsrate ausgleichen. Sie lag im Januar und Februar bei 2 Prozent. Die zweite Verhandlungsrunde vor rund zwei Wochen war ergebnislos verlaufen. Daraufhin riefen die Gewerkschaften zu Warnstreiks auf, an denen sich Zehntausende Beschäftigte beteiligten.  

Am Verhandlungstisch sitzen auf Gewerkschaftsseite neben Verdi auch die Tarifunion des Beamtenbundes dbb und die Lehrergewerkschaft GEW.

  • dpa
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