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Sachsen-Anhalts Medienminister „ARD berichtet zu wenig aus dem Osten“

Der Medienminister von Sachsen-Anhalt kritisiert die ARD scharf. Der Sender berichte zu wenig aus ostdeutschen Ländern. Zudem brauche die Tagesschau grundlegende Veränderungen. Das ZDF reiche als nationaler Sender aus.
20.10.2017 - 13:54 Uhr Kommentieren
Der Medienminister von Sachsen-Anhalt kritisiert den öffentlich-rechtlichen Sender scharf. Quelle: dpa
ARD in der Kritik

Der Medienminister von Sachsen-Anhalt kritisiert den öffentlich-rechtlichen Sender scharf.

(Foto: dpa)

Leipzig, Magdeburg Sachsen-Anhalts Medienminister Rainer Robra (CDU) hat seine Forderung nach einer Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bekräftigt. Bislang berichte die ARD nicht genug aus den Ländern, sagte Robra dem Saarländischen Rundfunk (SR) und dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). „Ich sehe es aus der Sicht eines ostdeutschen Bundeslandes. Wir fühlen uns in der ARD nicht ausreichend repräsentiert und dargestellt.“ Zu seiner Kritik an der „Tagesschau“ ergänzte Robra: „Ich habe nicht gesagt, die „Tagesschau“ muss abgeschafft werden, sondern ich habe gesagt, die „Tagesschau“ wird sich verändern müssen.“ Die Nachrichtensendung müsse ein stärker regionales Profil zeigen.

Robra hatte zuvor in der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstag) erklärt, als nationaler Sender reiche das ZDF aus. „Das Erste wäre dann mittelfristig kein nationaler Sender mehr, sondern das Schaufenster der Regionen.“ Für seine Aussagen war CDU-Politiker heftig kritisiert worden - unter anderem von ARD-Programmdirektor Volker Herres, der Robras Ideen als „abstrus“ bezeichnet und ihm vorgeworfen hatte, als Mitglied des ZDF-Fernsehrates Partei für den Sender zu ergreifen. Aber auch der ZDF-Intendant Thomas Bellut hatte den Vorschlag zurückgewiesen, es solle künftig nur noch einen nationalen Sender geben.

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