Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sahra Wagenknecht Keine Zukunft für Rot-Rot-Grün

Spitzenkandidatin Wagenknecht sieht kaum noch Chancen für ein Linksbündnis im Bund. Verantwortlich dafür sei das Desinteresse von SPD und Grünen. Auch kritisiert sie die Tatenarmut der SPD bei sozialer Gerechtigkeit.
03.06.2017 - 13:48 Uhr 1 Kommentar
„Es sieht so aus, als sei Rot-Rot-Grün tot.“ Quelle: dpa
Sahra Wagenknecht

„Es sieht so aus, als sei Rot-Rot-Grün tot.“

(Foto: dpa)

Berlin Die Spitzenkandidatin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, sieht kaum noch Chancen für eine rot-rot-grüne Regierung im Bund. Auf die Frage, ob diese Bündnisoption tot sei, sagte sie dem Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntag): „Es sieht so aus, aber der Killer wurde nicht von der Linken beauftragt.“

Sie höre aus den Reihen von SPD und Grünen „nur Stimmen, die Rot-Rot-Grün ausschließen“. Im privaten wie im politischen Leben sei es nicht ratsam, jemanden als Partner zu umwerben, der erkennbar gar kein Interesse zeige. „Stalking ist nicht meine Sache.“ Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag gilt allerdings vielen von SPD und Grünen wegen ihrer Positionen in der Außen- und Verteidigungspolitik selbst als Hindernis für Rot-Rot-Grün.

Wagenknecht warf der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz vor, lediglich von sozialer Gerechtigkeit zu reden. Die Sozialdemokraten hätten ein „mutloses Wahlprogramm“ vorgelegt, das selbst hinter den Forderungen aus dem Wahlkampf von 2013 zurückbleibe.

Schulz habe zunächst „die Hoffnung geweckt, er würde die SPD wieder zu einem sozialeren Kurs führen. Das fanden wir gut. Aber nach kurzer Zeit ist er leider schon wieder eingeknickt.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "Sahra Wagenknecht: Keine Zukunft für Rot-Rot-Grün"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das wir in Deutschland dringend eine Linke Partei brauchen ist wohl unstrittig. Das die SPD die mal 150 Jahre diese Position belegte hat sich seit 20 Jahren massiv geändert. Sozial ist ein breites Spektrum und dazu gehört auch Sicherheit in allen Bereichen. Leider ist die SPD im ganzen Land voll infiziert vom Grünen Virus und
      der duldet keine Linke Partei an ihrer Seite weil dann ihr Lügengebilde auffliegen wird. Darum liebe Sarah Wagenknecht erst muss man die Grünen von der SPD trennen und auf eine echte neue Grünen Partei warten, oder selbst die Aufgabe
      sehr massiv aber ehrlich annehmen.

      Das wäre ein Chance , aber eines habe ich die Linke immer hoch angerechnet, Militäreinsätze bringen nichts . Die Toten Zivilisten in Syrien durch Westliche Bomber ausgespäht von Deutschen BW Piloten sähen wieder Hass und man weis nicht wie viel davon nach Europa getragen wird. Krieg führt man gegen den IS
      mit voller Härte an Boden und in der Luft. Keine Gefangene und Hilfen für
      die Zivilisten.

      Aber nun fährt unser Liebling Gabriel zum IS Führer Erdogan und bettelt weiter
      das unsere Soldaten doch mal besucht werden können von Bundestagsangestellten.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%