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Schäuble blockiert FDP fordert Erhöhung der Pendlerpauschale

Aufgrund der steigenden Benzinpreise hat die FDP eine Erhöhung der Pendlerpauschale gefordert. Das Finanzministerium bleibt allerdings hart: „Wir prüfen keine Erhöhung, das ist kein Thema für uns“, sagte ein Sprecher.
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Pendeln wird aufgrund der Benzinpreise immer teurer. Quelle: dpa

Pendeln wird aufgrund der Benzinpreise immer teurer.

(Foto: dpa)

Berlin Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Spritpreise hat die FDP eine Erhöhung der Pendlerpauschale gefordert. „Der Bundesfinanzminister muss prüfen, ob dauerhaft steigende Spritpreise eine Anpassung der Pendlerpauschale nötig machen“, sagte Generalsekretär Patrick Döring dem Magazin „Focus“ laut Vorabbericht vom Samstag. Neben den Benzinpreisen seien auch die Bahnpreise gestiegen. Eine Erhöhung der Pendlerpauschale hatte auch der Automobilclub ADAC verlangt. Das Finanzministerium bleibt allerdings hart: „Wir prüfen keine Erhöhung, das ist kein Thema für uns“, sagte ein Sprecher. Die Preise für Benzin und Diesel haben seit einigen Tagen Rekordniveau erreicht. Gewöhnlich ziehen sie vor den Osterfeiertagen noch einmal an.

Generalsekretär Patrick Döring forderte eine höhere Pendlerpauschale. Quelle: dapd

Generalsekretär Patrick Döring forderte eine höhere Pendlerpauschale.

(Foto: dapd)

Die Pendlerpauschale beträgt derzeit 30 Cent pro Kilometer für die einfache Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Diese kann steuermindernd für alle Arbeitstage geltend gemacht werden, unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel. Es gilt allerdings eine Höchstgrenze im Jahr von 4500 Euro.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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21 Kommentare zu "Schäuble blockiert: FDP fordert Erhöhung der Pendlerpauschale"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dann kann man ja besser weiter Auto fahren, denn Ihnen scheint nicht sonderlich klar zu sein was ein Umzug für Kosten verursacht. Und was noch viel schlimmer ist: Wissen Sie tatsächlich wie lange Sie Ihren Arbeitsplatz haben? Das ist wohl eher ein unsinniger und undurchdachter Vorschlag.

  • Statt wieder und wieder solchen Unfug zu fordern, soll die Bundesregierung die Mineralölsteuern einfach senken, schon brauchen wir keine Erstattung mehr.
    Benzin hat einen Gesamtsteueranteil von 67%, Diesel immer noch 53% (jedoch deutlich höhere Kfz-Steuern). Wie heißt es so schön: "Das Ziel der Mineralölsteuer ist eine Besinnung der Menschen auf die nur begrenzt vorhandenen Ressourcen, gleichzeitig soll sie zu einem sparsamen Verbrauch anregen."

    Das alleine ist schon deshalb eher eine Lachnummer, weil genau die, die uns einen sparsamen Verbrauch verordnen wollen, mit aller macht dafür sorgen das es genau umgekehrt ist, denn viele haben immense Wegstrecken um zur Arbeit zu kommen, die Kfz verbrauchen nicht tatsächlich weniger Treibstoff obwohl es immer wieder behauptet wird; jedoch wird der Verbrauch künstlich nach oben gepresst, denn technische Mehrausstattung - teilweise völlig unnütz - wiegt nun mal einiges mehr und schon haben wir deutlich schwerere Fahrzeuge. Somit ist gewährleistet, das die Steuereinnahmen weiter in die Staatskasse fließen. Die Absicht, tatsächlich weniger zu verbrauchen, ist doch gar nicht gewollt. Der Herr Döring ist m.E. ein wenig weltfremd oder er will uns absichtlich auf den Arm nehmen. Es mag ja FDP-Wähler geben die das ganze so nicht verstehen, wer weiß.

  • Dies ist wieder eine populistische Ankündigung der FDP, ohne wert.
    Das HB sollte nur noch über die FDP berichten, wen dort wider richtige Politik für den Bürger und das Land gemacht wird.
    Danke

  • Ja, die Gutmenschen in unserem Land werden nicht weniger
    Die machen es sich immer so leicht.
    Immer umziehen z. B, ist schon mal gar nicht möglich wenn man Kinder hat.
    Im übrigen habe ich auch was gegen die völlige Entwurzelung. Irgendwiw muß man mal wissen wo man hingehört.
    Es hat niemand was gegen einen Umzug, aber ständig?
    Und seinen Arbeitsplatz findet man auch nicht neben der Haustür

  • Oh, noch ein Gutmensch.

  • Na, dann man viel Spaß beim Kiffen.

  • Immer noch besser als Rot-Grün, die längst reif für die Tonne sind. Wichtiger als eine Erhöhung der Pendlerpauschale wäre aber ein klares Nein zur Griechenlandhilfe bei der Abstimmung am Montag und ein noch viel klareres Nein zum verfassungswidrigen ESM, der im Sommer durchgewunken wird. Denn was das den deutschen Steuerzahler kosten wird, ist so gigantisch, dass er die par Mickereuros der Pendlerpauschale dagegen sofort vergessen wird.

  • Warum soll die Allgemeinheit Spritschleudern oder „das Häuschen im Grünen“ steuerlich subventionieren und finanzieren?
    Jeder kann arbeitsplatznah umziehen, wenn man das nicht möchte, dann soll man eben selbst dafür bezahlen.
    Oder kauft euch kleine, sparsame Autos oder fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zum Arbeitsplatz.
    Ich fahre z. Bsp. IMMER mit dem Fahrrad zum Einkaufen und lasse den PKW stehen.

  • Völlig richtig!

  • Die F.D.P. könnte doch geschlossen dem ADAC beitreten. Das würde die Verwaltungskosten für die Minipartei sparen und den Lobbyismus richtig einordnen. Das bisschen Politik fällt im großen ADAC kaum ins Gewischt. Und wenn wir schon dabei sind: den Bund der Steuerzahler auch in den ADAC eingliedern - bei Bus und Bahn rechnet der immer vor, was einzusparen ist, den Autofahrern ist er bereit, es mit vollen Händen zu geben.

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