Schäuble-Gastbeitrag zur Boni-Debatte Wir brauchen Anstand und Haltung, nicht neue Gesetze

Wolfgang Schäuble lehnt die SPD-Forderung nach einer schärferen Boni-Begrenzung ab. Zwar braucht es bei den Einkommen ein Wertegerüst, was sich gehört und was nicht. Das Steuerrecht taugt dafür aber nicht, argumentiert der Bundesfinanzminister. Ein Gastbeitrag.
Wolfgang Schäuble ist Bundesminister für Finanzen.
Der Autor

Wolfgang Schäuble ist Bundesminister für Finanzen.

Nicht jeder Spitzenverdienst ist schlecht. Wenn jemand etwas Bahnbrechendes erfindet oder eine herausragende Geschäftsidee hat, dann kann und soll er durchaus sehr viel verdienen. In der Sozialen Marktwirtschaft ist das auch breit akzeptiert, weil es zugleich der Gesellschaft nützt.

Natürlich gilt aber umgekehrt nicht für jedes hohe Einkommen, dass es automatisch einen gesellschaftlichen Nutzen abbildet. Und mit der Globalisierung sind die Verdienstmöglichkeiten für manche ganz besonders stark gestiegen. Viele Menschen fragen sich, ob enorme Vergütungen immer gerechtfertigt sind, ob sie wirklich durch außergewöhnliche Leistungen gedeckt sind.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Schäuble-Gastbeitrag zur Boni-Debatte - Wir brauchen Anstand und Haltung, nicht neue Gesetze

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%