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Schelte statt Würdigung Wulff sorgt sich ums Image der Politik

Anstatt für ihre Arbeit gewürdigt zu werden, würden Politiker oft "heruntergemacht": Bundespräsident Wulff beklagt das Ansehen der Abgeordneten. Nötig sei nun politische Führung und der Mut zum Wandel.
8 Kommentare

Düsseldorf Bundespräsident Christian Wulff ist besorgt über einen Ansehensverlust von Politikern. Die Abgeordneten erlebten oft, dass ihre Arbeit nicht gewürdigt und stattdessen „heruntergemacht“ werde, sagte Wulff bei einem Besuch in Nordrhein-Westfalen. Politikverdrossenheit gebe es nicht nur bei Bürgern, sondern auch bei Politikern selbst, erklärte der Bundespräsident. Nötig seien der Mut zum Wandel, politische Führung und harte Überzeugungsarbeit.

Wulff hatte zu Beginn seiner Visite zudem mit Mitgliedern der rot-grünen Minderheitsregierung von Nordrhein-Westfalen gesprochen, die nun seit genau einem Jahr im Amt ist. Es habe Vor- und Nachteile, ohne eigene Mehrheit zu regieren, meinte der Bundespräsident. Das Parlament spiele wohl eine größere Rolle als bei klaren Mehrheiten. Allerdings sei fraglich, ob „mutige, unpopuläre Entscheidungen“ wie Einsparungen in solchen „labilen Mehrheitsverhältnissen“ wirklich getroffen würden.

  • dpa
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8 Kommentare zu "Schelte statt Würdigung: Wulff sorgt sich ums Image der Politik"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wir bekommen keine besseren Politiker, wenn wir nicht zu besseren Wählern werden. Unsere Versäumnisse in der Demokratie spiegelt sich in den Politikern wieder, die wir so mißbilligen. Heuchelt nur weiter! Wir Alle sind die Dekadenz! Leider geht es uns noch zu gut, als das wir die Wahrheit in Erwägung zögen!

  • aha. wulff sorgt sich also. ein mann, der für soziale kürzungen als damaliger minsiterpräsident stand und gleichzeitig die diäten automatisch ab 2012 erhöhen wollte. ich frage mich eigentlich: ist dieser BP ein BP des Volkes? eher nicht. Er soll sich weiter in sein Schloss verkriechen und nicht dumm herumlabern und sich genug zeit lassen für seine Unterschriften bei undemokratischen Gesetzen.

  • Ansehen der Politik? Wieder ein Doktortitel von unseren Vorbilder, die Politiker, weniger. Jeder Deutsche soll sich also lt. Hr. Wulff einen Doktortitel erschwindeln!

  • Wulff beklagt sich über das schlechte Image der Politik,
    oder " in der Politik ".Nun die Antwort hierauf gibt er sich ja selbst. Die große Masse der Politiker, farblose,
    unfähige Typen, die es irgendwie geschafft haben sich in Positionen zu drängen nur um des eigenen persönlichen Vorteils willen.Die Politikerkaste von heute sind keine
    Persönlichkeiten die sich um Sorge für das Gemeinwohl in die Politik einbringen.Dazu die kollektiven Interessen ihrer jeweiligen Partei im Vordergrund.
    Bei der Mehrzahl dieser Politiker hat man auch den Eindruck sie besuchen alle den gleichen Medientrainer.
    Denn das substandslose pla,pla hört sich bei allen gleich an.Ich weiß der Kommentar hört sich plakativ an. Aber, übertreiben macht anschaulich. Aber solange wir Bürger mit dieser Politikerkaste konfrontiert werden bleibt uns nur, unsere Kommentare satirisch zu formulieren.

  • Wulff beklagt sich? Schämt sich dieser Islamist nicht. Er führt und unterstützt den islamischen Terror in Deutschland. Er ist für Menschen 2 Klassen in Deutschland: Abgeordnete Gehaltserhöhung 364 Euro und Rentner meist unter 8 Euro. Sind es nicht die Politiker, die Deutschland an den Abgrund brachten? Höchste Verschuldung aller Jahrhunderte! Abschaffung der Bildung für Deutsche, sodass sich sogar die EU-Organisationen darüber beschweren. Kinderbetreuung ganztags? Fehlanzeige dafür Unterstützung der Terroristen und Piraten. Erst jetzt hat Fr. Merkel in Kenia zugesagt. Wir bauen die Piratenflotte der kriminellen Somalis auf! Dafür steht der Hr. Wulff!!!

  • Vertrauensquotient der Politiker 14% oder weniger! Image ist also nicht das Problem, denn ist das Image schon verkehrt, lebt es sich doch unbeschwert! Gemäss Frank Biancheri, S.66/67, NACH DER KRISE. Auf dem Weg in die Welt von Morgen, ... ist Demokratie kein Ziel der Politik. Denn ihr Ziel liegt nicht darin Politik zu gestalten, sondern ein Wahlamt zu bekleiden. Diesen Zusammenhang müsste doch Herr Wulff nachvollziehen können!? Die Welt von Morgen spricht er jedenfalls damit NICHT an. Die Welt von Morgen braucht einen Haircut in der Demokratie, so wie das Schuldensystem. Wir brauchen einen Paradigmawechsel. Die Politiker werden diesen nicht fördern, weil sie dann ihren Job/Macht verlieren. Schade, daß ein Herr Wulff nur ein Teil des Problems ist und kein Teil der Lösung. Diese muss der Bürger, Steuerzahler und Anteilseigner der Deutschland AG selber einleiten. Mitbestimmung in der Politik! Die Direkte Demokratie durchs Internet, vorbei an den Institionen und Parteien. Der Haircut! Die bittere Pille bleibt: Es geht nicht mit Allen, gleichzeitig! Aber die Qualitative Demokratie des Systems GlobalVoter.org könnte 20% der Wähler (12 Mio) 80% der Stimmen zuführen, dass ist viel besser, als die Eurokratie/Diktatur, die uns bevorsteht!!! Glauben Sie es! Sogar, sieht das System vor die Demokratie, alter Schule, fast wieder zu etablieren, wenn denn das ganze Wahlvolk seiner sozial-politischen Verantwortung und Selbstbestimmung aktiv gerecht würde. So sähe die Welt/Demokratie von Morgen aus, wenn da nicht die Politiker wären, um deren Image man sich soo besorgt!

  • Mein Gott Walter, pardon, der Mann heißt ja Christian, also mein Gott Christian, welche Weisheiten!

  • O Gott, dieses Gesülze vom Bundeshäuptling... Das ist lachhaft. Die Abgeordneten kümmern sich vor allem um ihre Pfründe: Wie komme ich wieder auf die Liste, damit ich im nächsten Bundestag einen warmen Arsch behalten kann? Wie komme ich an den nächsten goldenen Füllhalter? Wie komme ich vor das nächste Mikrofon, denn ich bin so dramatisch wichtig? Wie kann ich den nächsten Egotrip hinlegen? Wie kann ich um Gottes Willen sicherstellen, dass ich eine fette Rente kriege?

    Mehr passiert da nicht! Der Entfremdung zur Bevölkerung ist schon pathologisch!

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