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Schill als zunehmende Belastung für den Hamburger Senat Schill: Chronologie eines politischen Desasters

dpa/HB HAMBURG. Parteigründer Ronald Schill hat sich seit dem Start der Mitte-Rechts-Koalition in Hamburg im Herbst 2001 zunehmend als Belastung für den Senat erwiesen. Eine Auswahl der Ereignisse:

31.10.2001: CDU, Schill-Partei und FDP bilden eine Koalition in Hamburg, Ole von Beust (CDU) wird zum Bürgermeister gewählt.

4.1.2002: Kokain-Vorwürfe: „Der Spiegel“ spekuliert, die dem damaligen Innensenator Schill unterstehende Polizei verschone „Schickeria“-Kreise von Rauschgift-Razzien. Einen Monat später wird in der TV-Sendung „Panorama“ behauptet, Schill konsumiere Kokain. Ein Haartest entkräftet den Vorwurf.

29.8.2002: Eklat im Bundestag: In einer Debatte über die Folgen der Hochwasserkatastrophe bringt Schill die Finanznöte des Bundes mit Ausgaben für Flüchtlinge in Zusammenhang. Beust missbilligt verärgert das Schüren von ausländerfeindlichen Ressentiments, will die Zusammenarbeit aber fortsetzen. Die Bürgerschaft lehnt einen Entlassungsantrag gegen Schill ab.

6.12.2002: Narkosegas-Vorschlag: Während der Innenministerkonferenz in Bremen schlägt Schill die Beschaffung des umstrittenen Gases vor, das die Moskauer Polizei bei einem Geiseldrama benutzt hatte. Dabei waren weit mehr als 100 Geiseln gestorben. Der Vorschlag stößt auf scharfe Kritik.

20.06.2003: Affäre Wellinghausen: Der Staatsrat in Schills Innenbehörde, Walter Wellinghausen, gibt zu, dass er neben seinen Dienstbezügen weiterhin Einnahmen aus früherer Tätigkeit hat.

19.08.2003: Eklat um Entlassung: Beust teilt Schill mit, dass er Wellinghausen entlassen will. Schill hält dem Bürgermeister dessen Homosexualität vor und behauptet, Beust habe ein Liebesverhältnis mit Justizsenator Roger Kusch (CDU). Laut Beust droht Schill, das in der Hauptnachrichtenzeit publik zu machen. Beust entlässt Schill. Die Koalition arbeitet weiter. Die Fraktion der Schill-Partei distanziert sich von dem Parteigründer.

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