Schlechte Umfragewerte Grüne fallen auf Jahrestief

Mit ihren umstrittenen Steuerplänen können die Grünen beim Wähler offenbar nicht punkten. In einer Emnid-Umfrage fallen sie auf den schlechtesten Wert seit Jahresbeginn. Im Aufwind befinden sich dagegen CDU und SPD.
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Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin Quelle: dpa

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin

(Foto: dpa)

BerlinVier Monate vor der Bundestagswahl sind die Grünen in der jüngsten Emnid-Umfrage auf den schlechtesten Wert seit Januar gerutscht. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, verlören die Grünen zur Vorwoche zwei Punkte auf 13 Prozent, berichtete die "Bild am Sonntag", die die Erhebung in Auftrag gegeben hat. Union und SPD dagegen legen jeweils einen Punkt zu und kommen auf 40 beziehungsweise 27 Prozent. Die FDP bleibt bei vier Prozent und würde den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen. Unverändert sind auch die Umfragewerte der Linkspartei mit sieben Prozent und der Piratenpartei, die auf vier Prozent kommt.

Die neue Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) erreicht zwei Prozent (minus einen Punkt) und würde an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Emnid befragte vom 18. bis 22. Mai 1568 Personen.

Ein ähnliches Bild gab es bereits in einer Anfang der Wochen veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL fielen die Grünen ebenfalls auf ein Jahrestief von 13 Prozent. Damit büßten die zum zweiten Mal in Folge einen Prozentpunkt ein.

CDU/CSU kamen auf 41 Prozent Zustimmung (plus 1 Prozentpunkt). Die SPD konnte mit 24 Prozent einen Punkt gewinnen. Die FDP blieb bei 4 Prozent. Weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün käme demnach auf eine regierungsfähige Mehrheit.

Die Linke verlor einen Prozentpunkt auf 8 Prozent. Die Piraten und die Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ würden mit jeweils 3 Prozent nicht in den Bundestag kommen.

  • rtr
  • dpa
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82 Kommentare zu "Schlechte Umfragewerte: Grüne fallen auf Jahrestief"

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  • Zitat: "warum darf der HB-Artikel "Schweres Geschütz gegen Hassprediger" nicht kommentiert werden ???"

    Ich bin zwar nicht "das Handelsblatt" aber das Warum erkläre ich mir in diesem Fall so:

    Die Redaktion des Handelsblattes fürchtet wahrscheinlich (zu recht), dass bei einem solchen Thema diese Kommentarfunktion als Plattform für rechtsradikales Gedankengut mit straftatrelevanten Inhalt missbraucht wird.

  • Die Brandgefährlichen …

    Und nicht erst seit 4 Jahren …

    Die Realität holt alle ein, auch die Vollidioten!

    Wer 2013 CDUSPDGRÜNEFDPCSULINKE wählt,
    kann nur noch wahnsinnig sein …

    Sind die Deutschen wahnsinnige Gutmenschen?

    Die reinste Form des „Wahnsinns“ ist es,
    alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,
    dass sich etwas ändert.
    Albert Einstein

    Deshalb kann ich nur AfD wählen!
    Alternative für Deutschland

  • Und was hat man sich über das 33 Jahre alte Plagiat von Annette Schavan empört!
    Erstaunt lese ich jetzt von Grünenwählern und in linksorientierten Medien immer, die Äußerungen von Cohn-Bendit und Co. hinsichtlich Pädophilie sind ja so alt und damit verjährt, dass seien Jugendsünden gewesen und dass das alles Wahlkampf und Verleumdung sei.

    Ich bin sicher, diesselben haben den Mund weit aufgerissen als es um die 33 Jahre alte Doktorarbeit ging und da war keine Rede von Verjährung. Schon gar nicht wird man Milde gezeigt haben oder auf den Gedanken gekommen sein, dass die Plagiatsjagd aus Wahlkampfgründen stattgefunden hat. Schließlich handelte es sich um eine Politikerin der C-Parteien. Da muss man die volle Härte zeigen und den Zeigefinger hoch erheben.

    Erstaunlich, wie solche Leute einschließlich der Presse immer wieder Lage sind, eine verzerrte Realität zu präsentieren.
    Oder ist die Verharmlosung oder gar der Gedanke der Legalisierung von Pädophilie so viel harmloser als Abschreiben bei der Doktorarbeit? Ich bin der Meinung: Wenn ein 33 Jahre altes Plagiat Grund genug für einen Rücktritt war, dann sind es diese Äußerungen hinsichtlich etwas so Grauenvollem wie Pädophilie erst recht!
    Die Verharmlosung von Pädophilie ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer und hat mit zu deren Leid beigetragen!!!

  • Diese wollen nicht nur oft keine Kinder, sondern haben scheinbar auch etwas gegen die Kinder anderer bzw. gegen die traditionelle Familie.
    Das oberste Ziel der Grünen scheint zu sein, die traditionelle Familie und vor allem die Betreuung der Kinder durch Mama und Papa abzuschaffen.
    Schließlich können die Grünen Staatsdiener unseren Nachwuchs auch viel besser erziehen und in Ganztagskinderkrippen, - kindergärten und -schulen erziehen - oder sollte ich sagen: indoktrinieren??? Wie sonst noch die Einstellung vieler Grünen zu Kindern ist, kann man gerade in manchen, nichtlinken Medien verfolgen, lesen Sie mal nach über Cohn-Bendit und die Verharmlosung und angestrebte Legalisierung von Pädophilie in der dunkleren Vergangenheit der auch so guten und vorbildhaften Grünen.

  • Ganz einfach: Beamte werden weder von den Steuererhöhungsplänen der Grünen noch der Bürgerversicherung betroffen sein.
    Als Beamter hat man doch einen Sonderstatus, ist privat versichert etc.
    Da kann man leicht nach Gerechtigkeit schreien und nach mehr Umverteilung - so lange es einen selbst nicht betrifft.
    So scheinheilig und scheinsolidarisch sind die Wähler der Grünen.

  • @Rheingold - berechtigte Frage

  • Es gehört zwar nicht hierher (sorry Handelsblatt), ABER:

    warum darf der HB-Artikel "Schweres Geschütz gegen Hassprediger" nicht kommentiert werden ???

  • Ich habe einen Traum:
    Die Grünen rutschen bei der Wahl unter 5%

  • @ Rheiner

    Also ich teile ja Ihre entschiedene Ablehnung der Grünen - aber homosexuelle Menschen als "Schwuchteln" zu bezeichnen, das geht nun wirklich nicht !

  • Keiner braucht diese Partei.

    "...Daniel Cohn-Bendit hatte 1975 in einem halb fiktiven Buch über seine Zeit als Erzieher geschrieben, es sei passiert, dass Kinder seine Hose geöffnet und ihn gestreichelt hätten. ...." HB

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