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Schröder hielt emotionale Abschiedsrede Müntefering trifft den Ton der Genossen

Während der Rede von „Münte“ beim SPD-Parteitag in Berlin wurde rhythmisch geklatscht und gelacht, da gab es Zwischenrufe, Gejohle und Begeisterung. Der neue Parteivorsitzende hatte keine anderen Ideen vertreten als der Bundeskanzler.

HB BERLIN. Im Gegenteil, er versprach die volle Unterstützung der Partei für den Reformkurs, warb dafür, Schröder „weit über 2006 hinaus“ im Amt zu lassen.

„Doris, stimm zu!“ forderte er unter dem Lachen der Delegierten die Kanzlergattin auf. Aber Müntefering zeigte der Basis immer wieder, dass er einer der ihren ist, nahm Worte wie Solidarität, Gesellschaft und Verantwortung in den Mund, appellierte, flehte und forderte den Kampf. „Wer gewinnen will, muss gewinnen wollen.“ Dass er es selbst will, nahmen ihm die Delegierten ab und wählten ihn mit 95,1 Prozent ins neue Amt.

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